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16:47 27.05.2019
Die HEXAD GmbH feierte Ende 2018 zusammen mit der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG), Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide, Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann sowie den Ortsbürgermeistern Detlef Conradt und Hans-Jürgen Friedrichs den Start der Bauarbeiten für ihr neues Innovation Lab in der Benzstraße.          Foto: © Wolfsburger Blatt

Hexad – Mehr Spielraum für einen Toparbeitgeber

Ende des letzten Jahres starteten die Bauarbeiten für das neue „Innovation Lab“ der Hexad GmbH. Das Bauprojekt in der Benzstraße ist dringend nötig, um die räumlich beengte Situation in der Porschestraße zu beenden und ideale Rahmenbedingungen für die zukünftige Geschäftsentwicklung zu schaffen. Der IT-Spezialist mit weiteren Standorten in Berlin, Hannover, Barcelona sowie Bangalore/Indien entwickelt Software für sämtliche Marken von Volkswagen. Parallel dazu kreiert Hexad eigene Produkte für den weltweiten Markt. Am Standort Wolfsburg entsteht in den nächsten Monaten ein dreigeschossiges Bürogebäude sowie eine Multifunktionshalle für Events und sportliche Aktivitäten. Die neuen Räumlichkeiten werden insgesamt Platz für 150 Mitarbeiter bzw. Partner bieten. „Nachdem inzwischen alle Baugenehmigungen vorliegen, konnten wir im April die Bodenplatte setzen und werden frühestens im Dezember 2019 umziehen“, erklärt Hexad-Geschäftsführer Suresh Shamanna. „Das WMG-Team hat uns bereits bei der Standortsuche unterstützt und in Verwaltungsangelegenheiten intensiv begleitet. Ich schätze unseren Wolfsburger Standort unter anderem auch deshalb, weil ich mich hier auf die Unterstützung durch die WMG und durch den Oberbürgermeister wirklich verlassen kann.“
  

Hotel & Restaurant Brackstedter Mühle

Schon heute freut sich Suresh Shamanna auf den neuen Firmensitz. „Dann können wir endlich unseren Mitarbeitern auch hier noch mehr Aktivitäten und Events bieten, um sie zu motivieren und sie als Team noch enger zusammenzuschweißen. Die Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens wurde Anfang des Jahres mit dem TOP JOB-Siegel belohnt. Die Auszeichnung würdigte insbesondere die „strategische Ausrichtung auf eine nachhaltige Fachkräftesicherung und die kontinuierliche und systematische Weiterentwicklung der Arbeitgeberqualitäten“. „Wenn wir gute Leute für Wolfsburg gewinnen wollen, dann können wir natürlich nicht mit der Attraktivität von Städten wie London, San Francisco oder München mithalten“, erklärt Suresh Shamanna. „Für meine Mitarbeiter zählt aber auch, mit welchen hochkarätigen Technologien wir hier innovative Lösungen für die Welt entwickeln können. Genau damit können wir in Wolfsburg punkten. Wir haben in Indien ein 32-köpfiges Team, dessen Job es ist, weltweit nach Leuten zu suchen. Nach einem 15-stufigen Einstellungsprozess finden wir genau die Mitarbeiter, die zu unserer Firmenphilosophie passen. Bei uns zählt der ganze Mensch, denn unsere Mitarbeiter sind das höchste Gut, das wir haben.“
  

Im Leonardo Hotel lädt das neu gestaltete Open-Lobby-Konzept Gäste zum Verweilen ein. Foto: © Leonardo Hotel
Im Leonardo Hotel lädt das neu gestaltete Open-Lobby-Konzept Gäste zum Verweilen ein. Foto: © Leonardo Hotel

Leonardo Hotel – Engagiertes Krisenmanagement

Anfang 2016 startete das Leonardo mit der Sanierung des Alt- und mit der Realisierung des Anbaus. Inzwischen stehen insgesamt 343 Zimmer zur Verfügung, 131 mehr als zuvor. Der Frühstücksbereich wurde neu gestaltet, das Restaurant und die alte Bar verwandelten sich in ein Open-Lobby-Konzept, das jetzt zusammen mit dem vergrößerten Veranstaltungsbereich einen attraktiveren Rahmen und Treffpunkt für die Gäste bildet. Als während der Anbauphase das Generalunternehmen Insolvenz anmeldete, drohte das Projekt zu scheitern. „Um unser Vorhaben nicht zu gefährden, haben wir das Projekt selbst in die Hand genommen“, erklärt Operations Manager Federico Palazzesi. „Wir mussten neue Verträge aushandeln, zuverlässige Firmen finden und konnten erst im Mai 2018 auf Hochtouren weitermachen. Zwar konnten wir schon im September 2018 die Zimmer wieder in die Verfügbarkeit geben, mussten aber immer wieder große Herausforderungen bewältigen, weil sich das Projekt erneut verzögerte. Das ging oft auf Kosten unserer Gäste oder Mitarbeiter, betraf Werbemaßnahmen, Lärmbelästigung oder Parkplatzprobleme.“ Noch in diesem Jahr sollen Neugestaltungen wie Terrassen, Grünflächen und Fassaden finalisiert werden. Um mehr Gäste nach Wolfsburg zu bekommen, arbeitet das Leonardo eng mit der WMG sowie gemeinsam in Gremien der Hotellerie zusammen. „Ich begrüße den intensiven Kontakt zur WMG“, betont Federico Palazzesi. „Gerade der Bereich Tourismus unterstützt uns intensiv als Vermittler von Zimmern und mit seinem Tagungs- und Kongress-Service.“
  

Von links: Thilo Kirsten (Verkehrsverein Vorsfelde live), Ortsbürgermeister Günter Lach, Dennis Weilmann (Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur), das Ehepaar Schubert (Inhaber Mutter Grün), Oberbürgermeister Klaus Mohrs, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer.             Foto: © www.photodesign-wolfsburg.de
Von links: Thilo Kirsten (Verkehrsverein Vorsfelde live), Ortsbürgermeister Günter Lach, Dennis Weilmann (Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur), das Ehepaar Schubert (Inhaber Mutter Grün), Oberbürgermeister Klaus Mohrs, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer.             Foto: © www.photodesign-wolfsburg.de

Biomarkt Mutter Grün – Schwieriger Start, dann Happy End

Anfang April öffnete der Biomarkt in der Amtsstraße. Inhaber Ralf Schubert ist Mieter in dem Gebäudekomplex, zu dem auch ein Boarding-House mit 52 Serviced Apartments gehört. Das Projekt basiert auf Empfehlungen der Standortanalyse für den Einkaufs- und Erlebnisstandort Vorsfelde. „Die Analyse ergab“, erklärt Ralf Schubert, „dass sich die Vorsfelder zur Belebung des Zentrums einen Frequenzbringer im nördlichen Bereich wünschen. Damals ist Jens Hofschröer auf mich zugekommen und hat mich auf den Leerstand des alten Rewe-Marktes hingewiesen. Er hat uns in allen Belangen und oft über das normale Maß hinaus begleitet, beispielsweise beim Kontakt mit dem ehemaligen Rewe-Markt-Besitzer und bei der Prüfung des Mietvertrages.“ Dennoch zog sich das Projekt: langfristige Verhandlungen, aufwendige Renovierungs- und Umbauarbeiten, technische Probleme und vieles mehr. Als sich die Eröffnung von Ende Januar noch einmal bis Anfang April verzögerte, war höchstes Krisenmanagement gefragt. „Wir hatten bereits Mitarbeiter eingestellt und mussten vieles im Zusammenhang mit der Eröffnung canceln“, erinnert sich Ralf Schubert. „Es folgten anstrengende Monate. Heute bin ich aber gemeinsam mit meiner Frau und unserem Team dankbar für unseren Megastart. Trotz Osterferien hatten wir eine tolle Eröffnungsphase, und es gab zahlreiche positive Rückmeldungen.“ Auch der enge Kontakt zur Boarding-House-Geschäftsführung zahlt sich für beide Seiten aus. „Wir haben beispielsweise einen Gutschein für ein To-go-Frühstück kreiert und bieten jetzt ihren und unseren Gästen ein Frühstück an.“

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