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Wolfsburg
23:29 30.11.2021
Foto: privat
Alfa Reinigung Station City Galerie

Ressourcen schonen, Müll vermeiden, Verantwortung übernehmen: Nachhaltigkeit ist ein aktuelles und bedeutsames Thema, vor allem auch im Verpackungsbereich. „Das Thema Klima- und Umweltschutz geht uns alle an“, findet Textilreinigungsmeister Michael Jegenhorst. Der Chef der Alfa-Reinigungen in Gifhorn, Wolfsburg und Fallersleben findet: „Man muss aber auch handeln, nicht nur reden.“

In seinen Alfa-Reinigungen werden daher wiederverwendbare Kleider-Bags angeboten, die Einweg-Schutzhüllen aus Folie ersetzen sollen. „Eine Mehrweg-Kleidertasche kostet bei uns 9,90 Euro, eine zweite gibt es auf Wunsch für nur 5 Euro dazu“, wirbt Jegenhorst. Bis zu zehn Oberhemden beziehungsweise vier Anzüge finden in einer Kleidertasche Platz. Praktisch zudem: „Wenn der Kunde seine Kleidung darin abgibt, werden die Bags direkt mitgereinigt“, sagt Jegenhorst.

Ein weiterer Aspekt für den Textilreinigungsmeister ist die Vermeidung von unnötigen Transportwegen: „Bei uns finden alle Arbeitsschritte vor Ort statt, die Kleidungsstücke müssen nicht hin- und hergefahren werden. So kann das Kleid oder der Anzug bei Bedarf sogar schon nach drei Stunden wieder abgeholt werden“, sagt Jegenhorst – am besten natürlich verpackt in einem der umweltschonenden Kleiderbags …


Saubere Umwelt ohne Verzicht

Verbraucher steigen von Wegwerf- auf Mehrwegverpackungen um

Die meisten Lebensmittel, die Verbraucher in Supermärkten kaufen, sind aus hygienischen und logistischen Gründen abgepackt. Entsprechend wandert täglich eine enorme Fülle von Folien, Kartons, Dosen und Plastikschalen in den Müll. Verpackungen müssen produziert werden, der Abfall hinterher muss wiederum gesammelt, transportiert und aufbereitet werden – all das klappt nur mit hohem Energieaufwand. Dass die Vermeidung unnötiger Verpackungen, vor allem aus Plastik, einen großen Teil zum Klima- und Umweltschutz beiträgt, rückt immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Nachhaltigkeit ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, weniger Verpackungsmüll zu produzieren. Getränke in Mehrweg- statt in Einwegflaschen kaufen, Pausenbrote in Brotboxen statt in Alufolie verpacken und der morgendliche „Coffee to go“ vom Bäcker nebenan schmeckt aus dem Mehrwegbecher ohnehin viel besser als aus der Wegwerfvariante – zwar mögen all das grundsätzlich kleine Maßnahmen sein, aber je mehr Menschen bewusst auf unnötige Verpackungen verzichten, desto mehr profitieren Klima und Umwelt.

Mehrwegverpackungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Sie haben ökologische Vorteile gegenüber Einwegverpackungen, sind ressourcenschonender und ihre CO2-Bilanz verbessert sich mit jeder Wiederverwendung. Dass wissen auch viele Einzelhändler, die vermehrt die Mehrweg-Tragetaschen und -Obstnetze statt Plastiktüten anbieten sowie teilweise auch – wie beim „Milchmann-Prinzip“ – hochwertige und wiederbefüllbare Produktbehältnisse. Einmal kaufen, immer wieder benutzen – wenn die Kunden solche Angebote von Einzelhändlern und Dienstleistern annehmen, leisten sie ihren ganz persönlichen Teil für eine saubere Umwelt.
  

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