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Home Sonderthemen Haus&Garten Bauboom: Region reagiert auf die steigende Nachfrage
08:28 18.09.2017

Sobald in Wolfsburg oder in den Gemeinden des Landkreises Gifhorn laut über neue Bauvorhaben nachgedacht wird, stehen die Telefone nicht mehr still, werden ellenlange Wartelisten mit den Namen Bauwilliger angefertigt. Wo aktuell noch freie Bauflächen zu haben sind oder sich Projekte in Planung befinden, tragen AZ/WAZ in regelmäßigen Abständen zusammen.

In der Stadt Wolfsburg stehen neben vielen kleineren Projekten (siehe www.wolfsburg.de/wohnen), aktuell die Arbeiten an den beiden großen Wohnbaugebieten Hellwinkel Terrassen (insgesamt rund 750 Wohneinheiten, davon rund 50 Prozent im ersten Bauabschnitt) und Steimker Gärten (mit ersten 300 Wohneinheiten durch Volkswagen Immobilien – insgesamt sind 1250 geplant) im Fokus. Im Dezember 2016 erfolgte der erste Spatenstich für das Wohngebiet Wiesengarten in Reislingen. Dort beginnt voraussichtlich im ersten Quartal 2018 die Vermarktung der etwa 160 Grundstücke, womit ein weiterer wichtiger Schritt der Wohnbauoffensive umgesetzt wird – die Stadt hatte sich vor fünf Jahren auferlegt, bis zum Jahr 2020 insgesamt 6000 Wohneinheiten auf den Weg zu bringen, um vor allem heutige Pendler künftig zu Neubürgern zu machen.

www.wolfsburg.de/wohnen


Neben den Hellwinkel Terrassen mit rund 750 Wohneinheiten und den Steimker Gärten mit ersten 300 Wohneinheiten durch die Volkswagen Immobilien GmbH (insgesamt 1.250 geplant) ist das Baugebiet Wiesengarten/ Reislingen das dritte größere Baugebiet, das aktuell sichtbar wird. Das Wohnbauprojekt Nordsteimke/ Hehlingen mit rund 3.000 Wohneinheiten befindet sich derzeit noch in der ersten Planungsphase. Auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses wurde der Rahmenplan erstellt und im Juni 2017 vom Rat der Stadt Wolfsburg beschlossen. Dieser ist Grundlage für die Infrastruktur- und Quartiersplanungen. Dieses informelle Planungsinstrument zeigt die Entwicklungspotenziale und Perspektiven für die künftige Nutzung auf und wird die Grundlage für die Aufstellung der jeweiligen Quartiersbebauungspläne sein. Anschließend kann nach politischer Beschlussfassung das eigentliche Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden. Mit den ersten politischen Beschlüssen ist ab 2018 zu rechnen.

Zwischen dem Lehmweg und dem I. Koppelweg in der Stadt Gifhorn soll ein Baugebiet mit etwa 40 Baugrundstücken für individuelle Bebauung realisiert werden, in den Randbereichern auch Mehrfamilienhäuser und der Neubau einer weiteren Kindertagesstätte. Im Südwesten von Kästorf soll das Baugebiet „Silbereiche Süd“ mit 23 Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser erschlossen werden. Am nördlichen Rand des Gebiets ist zusätzlich ein Mehrfamilienhaus vorgesehen – möglichst im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Für das Gebiet „Berghop Ost“ am Ostrand von Wilsche sind zehn Baugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäusern und ein Mehrfamilienhaus in Planung. Mit den Erschließungsarbeiten ist im Frühjahr 2018 zu rechnen. Darüber hinaus entstehen zurzeit zahlreiche Wohnungen und Mehrfamilienhäuser zwischen der Bergstraße und dem Schwarzen Weg. Das Baugebiet A “Alte Molkerei“ zwischen der Poststraße und der Bahnhofsstraße zählt ebenfalls zu den aktuellen Schwerpunkten. Im Gamsener Gebiet „Lindenhof“ steht die Fertgstellung von etwa 90 Wohnungen bevor.

Im Gemeindeteil Hillerse in der Samtgemeinde Meinersen wird im nordöstlichen Bereich der Ortslage ein neues Wohnbaugebiet mit rund 30 bis 40 Bauplätzen entstehen. Die Gemeinde Leiferde möchte zeitnah weitere Flächen für Wohnbauland zur Verfügung stellen. Der Gemeindeteil Päse stellt im Wohnbaugebiet „Harsebruch“ rund 15 Bauplätze bereit, der Gemeindeteil Meinersen für das Wohnbaugebiet „Meinersen Süd“ rund 45 Bauplätze. Der Gemeindeteil Müden erhält im nördlichen Bereich der Ortslage ein neues Wohnbaugebiet mit und 30 Wohneinheiten. In der Gemeinde Sassenburg werden zurzeit zwei Baugebiete realisiert, deren Bauplätze aber bereitsvereben sind. Es gibt jedoch eine Bauinteressentenliste für die Gemeinde Sassenburg. In der Samtgemeinde Isenbüttel sind die Baugebiete „Heidkamp“ nördlich von Wasbüttel mit bis zu 45 Bauplätzen und im kleineren Baugebiet „Langer Acker“ südlich von Ribbesbüttel fünf Bauplätze geplant. Im Calberlaher Baugebiet „Bergstricken“ sollen ca. 50 Grundstücke zwischen 600 m² und 1000 m² entstehen.

Der Gemeinderat der Samtgemeinde Wesendorf hat entschieden, das Baugebiet „Am Demoorweg-Ost“ auszuweisen. Hier werden ca. 40 Bauplätze, teilweise mit Mehrfamilienhausbebauung (Mietwohnungen), entstehen. Beginn der Vermarktung ist voraussichtlich ab Spätherbst 2017. Die 22 Groß Oesinger Grundstücke im Baugebiet Hainbuchenfeld sind alle verkauft, in der Planung der Gemeinde befinden sich allerdings weitere 15 Bauplätze. Die Baureife eines Baugebiets am südwestlichen Ortsrand von Schönewörde wunde in der zweiten Jahreshälfte erreicht.

Beachtlich ist die Bauplanung im Boldecker Land: Allein in Jembke sind 50 bis 60 großzügig geschnittene Grundstücke Am Laijeweg/Ecke Brackstedter Straße vorgesehen. Die Grundstücke werden voraussischtlich nicht vor Ende 2017 zum Verkauf stehen. Die Gemeinde Tappenbeck hat in Tappenbeck Süd ein Baugebiet mit ca. 55 Bauplätzen mit Grundstücksgroßen zwischen 600 bis 900 m² in Vorbereitung. Die Gemeinde Weyhausen hat die Grundlagen für den Bau der „Klanze-Ost“ geschaffen. Es werden voraussichtlich ca. 60 Bauplätze für Eigenheime entstehen. Der Bebauungsplan in der Samtgemeinde Ehra-Lessien sieht für das Baugebiet „Grundfeld III“ im Ortsteil Lessien ein Neubaugebiet mit ca. 25 Baugrundstücken ab einer Größe von 800 m² vor. Der Flecken Brome weist 2017 das Baugebiet „Mittelfeld“ aus. In Wittingens Ortsteilen Vorhop und in Steinhorst befinden sich zurzeit zwei Baugebiete in der Vermarktung.

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