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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Beim Berufsstart haben Jugendliche die Qual der Wahl
09:47 07.12.2020
Foto: Tim Reckmann/pixelio

Ob Handel, Handwerk, Industrie oder auch Studium: Wenn Jugendliche noch während der Schulzeit über ihre berufliche Zukunft entscheiden sollen, haben sie buchstäblich die Qual der Wahl. Denn die Ausbildungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Doch es gibt eine Fülle an Entscheidungshilfen und Experten, die den Jugendlichen bei der Berufsorientierung zur Seite stehen. Angefangen bei den Jobcentern reicht das Spektrum über Jobbörsen und -messen sowie Ausbildungsportalen bis hin zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit und unterschiedlichen Angeboten der Allianz für die Region.

Eine beliebte Anlaufstelle ist nach wie vor die Berufsberatung, bei der angehende Berufsstarter kostenfreie und individuelle Unterstützung rund um das Thema Berufs- und Studienwahl erhalten, um eine fundierte Entscheidung für die eigene Zukunft treffen zu können.

Beratung per Videochat

Die Experten helfen angefangen bei der Frage, welcher Beruf der passende ist bis hin zur Vermittlung des Ausbildungsplatzes oder bei der Wahl des richtigen Studiengangs. Außerdem informieren sie über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten während der Ausbildungssuche und bei der Aufnahme einer Ausbildung. Neben den persönlichen Gesprächen vor Ort, telefonisch oder via Videochat, sind die Berater in den Schulen präsent und bieten Sprechstunden sowie Informationstage an.

Wobei der persönliche Kontakt während der derzeitigen Corona-Pandemie auf ein Minimum heruntergefahren und auf die Videokommunikation umgestellt ist. „Die Videokommunikation ist eine gute Ergänzung zu den bestehenden Formaten. Das Gespräch kann von den Kunden bequem von zu Hause aus und in vertrauter Umgebung geführt werden“, sagt Torsten Lentz, Berufsberater der Arbeitsagentur Wolfsburg. Der Berufsberater habe währenddessen die Möglichkeit, etwas zu präsentieren. So könnte er den Jugendlichen im Gespräch zum Beispiel zeigen, auf welchen Seiten oder an welchen Stellen hilfreiche Informationen zu finden sind. „Das ist wichtig, damit die Jugendlichen auch nach dem Gespräch noch einmal etwas nachlesen können“, sagt Lentz.

Digitale Messen

Die Allianz für die Region will angehenden Schulabgängern mit ihren Projekten zur beruflichen Orientierung frühzeitig interessante Berührungsprunkte mit der Berufswelt von Morgen bieten. „Wir zeigen ihnen in unterschiedlichen Projektkonstellationen, bei denen wir eng mit den Agenturen für Arbeit, den Schulträgern, den Schulen und Partnern aus der Wirtschaft zusammenarbeiten, verschiedene Wege in spannende Berufsfelder, die ihren individuellen Fähigkeiten entsprechen“, heißt es dort.

Neben der jüngsten digitalen Berufsorientierungsmesse gemeinsam mit der WAZ und anderen Partnern und Sponsoren ist das zum Beispiel das Programm „Berufsorientierung im Landkreis Gifhorn“, kurz BOGI-F. Dabei testen Schüler ihre Talente und ermitteln, inwieweit ein Beruf aus den gewerblich-technischen, kaufmännisch-verwaltenden oder gesundheitlich-sozialen Bereichen infrage kommt.

All das zeigt, dass angehende Schulabgänger und Berufsstarter auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft keinesfalls alleingelassen werden, sondern auf Wunsch professionelle Begleitung an ihrer Seite haben.

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