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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Bewegungsanreize in bewegungsarmen Zeiten finden
13:17 10.06.2019
Eldrid Sode, Inhaberin des Fachmarktes Sport 2000. Foto: Gesa Walkhoff

Weil vieles in unserer heutigen Welt per Knopfdruck und im Sitzen erledigt werden kann, werden natürliche Bewegungsanreize weniger. Gleichzeitig gewinnt Bewegung mehr und mehr an Bedeutung, wenn es darum geht, gesund zu bleiben oder es zu werden. WAZ sprach mit der Inhaberin von Sport 2000 in Fallersleben, Eldrid Sode, über die vielfältigen Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Frau Sode, welche Bedeutung hat Bewegung für Sie und Ihr Team?

Bewegung ist einfach unser Thema. Sei es die Bewegung beim Joggen oder im Mannschaftssport oder, um fit zu bleiben, im Gesundheitssport. Jeder von uns ist auch privat sportbegeistert, sodass wir sogar zu jedem Sportartikel, den wir führen, einen Experten im Team haben, der praktische Erfahrungen damit gesammelt hat.

Dann ist es für Sie sicher kein Problem, sich zu ausreichend Bewegung im Alltag zu motivieren! Was aber können Sie Menschen empfehlen, die sehr mit ihrem inneren Schweinehund zu kämpfen haben?

Die Anreize, um ausreichend Bewegung in den Alltag zu integrieren, funktionieren bei jedem anders. Bei dem einen schaffen erst gesundheitliche Probleme die nötige Motivation, mehr auf den eigenen Körper zu achten. Der andere hat ‚seine‘ Sportart einfach noch nicht entdeckt, die ihm so viel Spaß machen würde, dass Bewegung keine Verpflichtung mehr ist, sondern zum Hobby wird. Wir von Sport 2000 wollen auch Ideengeber für unsere Kunden sein und bieten deshalb in regelmäßigen Abständen Workshops an: vom Outdoortraining bis zum Faszienworkshop. Dort kann jeder unverbindlich ausprobieren, ob etwas für ihn dabei ist.

Was halten Sie in diesem Zusammenhang von der Schrittzähleraktion „WAZ bewegt“? Kann das eine Wirkung entfalten, die über die Aktionswoche hinausführt und nicht gleich wieder verpufft?

Ich denke, ja! Wir finden die Aktion klasse, weil damit der Anreiz gesetzt wird, die ganze Vielfalt täglicher Bewegungsanlässe zu nutzen. Schließlich zählt jeder Schritt – ob bei der Arbeit oder in der Freizeit. Ich vermute, dass die Teilnehmer in der Aktionswoche viel Neues ausprobieren werden, was sie sonst nicht versucht hätten. Wenn der eine oder andere dabei feststellt, dass ihm Bewegung guttut und sogar Spaß macht, ist das ein tolles Ergebnis.

Daraus kann die Lust auf mehr entstehen! Positiv ist in diesem Zusammenhang auch der Wettbewerbsgedanke bei der Aktion. Dadurch wird der Ehrgeiz geweckt, immer noch ein bisschen mehr zu geben.

Die meisten Teilnehmer haben bislang noch keine Erfahrungen mit Schrittzählern gesammelt. Glauben Sie, dass es für sie auch überraschende Ergebnisse geben wird?

Darauf würde ich wetten! Bestimmt überschätzen einige ihre tägliche Schrittzahl und damit ihre tägliche Bewegungsleistung, andere unterschätzen sie. Auch deshalb ist die Schrittzähleraktion wichtig, um sich diesbezüglich richtig einzuschätzen und festzustellen, ob Defizite bestehen. Es ist gut, dass die Teilnehmer auf diese Weise dazu gebracht werden, auf sich zu achten.

Auch für Sport 2000 ist die Aktionswoche eine bewegte Zeit – nicht nur, weil sie selbst ein Schrittzähler-Team aufgestellt haben?

Das stimmt! Noch bis Samstag, den 8. Juni, haben wir Räumungsverkauf wegen Umbau. Anschließend bleibt der Laden nach Pfingsten geschlossen. Am Freitag, den 14. Juni starten wir in dem neu gestalteten Geschäft wieder voll durch!


Für die WAZ bewegen sich (v. l.): Silke Kalmbacher, Katarzyna Warzynska, Gordon Firl, Franziska Jackowicz und Martina Ganz. Foto: privat
Für die WAZ bewegen sich (v. l.): Silke Kalmbacher, Katarzyna Warzynska, Gordon Firl, Franziska Jackowicz und Martina Ganz. Foto: privat

Ein Team der WAZ geht ebenfalls an den start: „Mein Ziel ist es, jeden Tag alle Wege, die es erlauben, zu Fuß zurückzulegen. Dabei laufe ich auch in meiner Freizeit“, sagt WAZ-Geschäftsführer Gordon Firl. Das sei ein toller Ausgleich an der frischen Luft zur sitzenden Tätigkeit im Büro.

Dabei sind auch die WAZ-Mediaberaterinnen Franziska Jackowicz, Martina Ganz, Katarzyna Warzynska und die Assistentin der Geschäftsführung Silke Kalmbacher. „Unser WAZ-Team geht mit gutem Beispiel voran und zählt Schritte für den guten Zweck“, bemerkt Franziska Jackowicz, die jeden Tag mit ihrem Hund vor der Arbeit eine Runde dreht. Da kommen schon erste Schritte zusammen. „Ein schöner Teamgedanke, wir sind keine Einzelkämpfer, und der sportliche Wettbewerb steht im Vordergrund“, betonen Ganz, Warzynska und Kalmbacher. Kalmbacher schätzt den Spaß an der Bewegung seit Jahren: „Mein persönlicher Ehrgeiz ist es, meine 6000 Schritte an Bürotagen zu steigern“, erzählt sie. „Als Mediaberater sind wir viel beim Kunden und dennoch sitzen wir viel am Schreibtisch. Da ist die Aktion eine gute Motivation, um fit zu bleiben“, fügen Ganz und Warzynska hinzu.

Wer bei so viel Motivation jetzt starken Wettbewerb wittert, dem sei gesagt: Mitmachen ist für das WAZ-Team alles, das selbstverständlich außer Konkurrenz an den start geht.


Für die Sonderthemen-Redaktion laufen (v. l.): Melanie Stallmann, Ezgi Ardic, Nicola Paschinski, Nicole Schröder. Nicht mit im Bild ist Saskia Bollmann. Foto: Sebastian Preuß
Für die Sonderthemen-Redaktion laufen (v. l.): Melanie Stallmann, Ezgi Ardic, Nicola Paschinski, Nicole Schröder. Nicht mit im Bild ist Saskia Bollmann. Foto: Sebastian Preuß

Auch das zweite Team aus dem Verlagshaus Madsack startet außer Konkurrenz und überlässt den übrigen Teilnehmern das Rennen um das Preisgeld. Dennoch wollte es sich die hallo- und Sonderthemenredaktion für AZ/WAZ/PAZ nicht nehmen lassen, bei „WAZ bewegt“ dabei zu sein!

„Wir möchten wissen, welche Kilometerleistung wir neben unserer redaktionellen Leistung tagtäglich vollbringen“, erklärt Redaktionsleiterin Melanie Stallmann das Engagement ihres Teams. Sie ist guten Mutes, dass eine ansehnliche Anzahl an Schritten zusammenkommt. „Zwar müssen wir zum Schreiben der Artikel und für das Layout der hallo-Ausgaben viel am Schreibtisch sitzen. Interviews, Fototermine und Recherchen passieren jedoch immer noch häufig vor Ort, sodass wir auch viel unterwegs sind.“ Als bislang unterschätzter Vorteil erweist sich in diesem Zusammenhang die Lage der Büros im zweiten Stock über der Lokalredaktion der Gifhorner Aller-Zeitung. „Wir laufen am Tag oftmals auf und ab – nahezu ideale Bedingungen also, um viele Schritte zu sammeln.“

Natürlich werden die fünf Damen der hallo- und Sonderthemenredaktion auch darüber hinaus alles geben, um in der Aktionswoche besonders viel Bewegung in ihren Alltag zu integrieren: die Ideen reichen vom Joggen im Wald bis zum Einkaufsbummel in der Stadt. „Und wir sind mit einem Riesenspaß bei der Sache.“
 

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