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Home Sonderthemen Ausbildung 2019 Bewerben: So geht’s!
06:54 25.02.2019

Damit der Traumberuf kein Wunschtraum bleibt, können Jugendliche schon jetzt eine Menge tun. Der erste Schritt, um im neuen Ausbildungsjahr in diesem Sommer so richtig durchstarten zu können: die Anfertigung einer überzeugenden Bewerbung. Diese ist wie die persönliche Visitenkarte. Entsprechend groß sollten Sorgfalt und Mühe bei der inhaltlichen Gestaltung sein, damit Einstellungstest oder Vorstellungsgespräch im Wunschunternehmen in greifbare Nähe rücken.

Die Bewerbung ist oftmals ein längerer Prozess, der sich über mehrere Phasen erstreckt. Den Grundstein für den späteren Erfolg bilden aber aussagekräftige Unterlagen mit einem überzeugenden Anschreiben, Lebenslauf und vorangehenden Zeugnissen. Wer sich bewerben möchte, für den sind Bewerbungsschreiben und Lebenslauf in einer ordentlichen Mappe das erste Aushängeschild, mit dem jemand sich beim Unternehmen präsentiert. Immer mehr Unternehmen bieten heutzutage auch die Möglichkeit, die eigenen Unterlagen in einem Online-Portal hochzuladen oder als größere E-Mail zu verschicken. Auch wenn beide Varianten den Gang zur Post ersparen, ist Vorsicht geboten: In Sachen Sorgfalt gelten dieselben Regeln wie bei der klassischen Bewerbungsmappe.

Wichtig bei jeder Bewerbung sind die folgenden Punkte. Das Anschreiben beinhaltet neben den Kontaktdaten des Bewerbers auch dessen Motivation. Bevor es mit dem eigentlichen Anschreiben losgeht, muss der Bewerber seine Kontaktdaten, den Adressaten, Ort und Datum auf dem Blatt unterbringen. Ebenfalls überaus wichtig: Schon im Betreff sollte man auf den Punkt kommen. Tippfehler sind tabu und beim Satzbau liegt in der Kürze die Würze. In der Gliederung sollten Bewerber strukturiert vorgehen. Das Anschreiben endet letztlich mit einer Aufforderung zur Kontaktaufnahme. Diese sollte positiv ohne Einschränkungen formuliert sein.

Übrigens: Die Ausbildung in kleinen und mittleren Betrieben des Handwerks bietet Jugendlichen viele Vorteile. Das wichtigste Plus: Die Ausbildung erfolgt praxisnah und führt zum Erfolg. Azubis aus kleinen Betrieben haben später nämlich gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie haben eine exzellente fachliche Ausbildung, sie haben Teamwork gelernt und sie können mit Kunden umgehen. Ihr wichtigstes Plus ist, dass sie ihren Beruf in der Praxis eines Betriebes gelernt haben. Dazu kommt, dass gerade handwerkliche Kleinbetriebe auch Jugendliche zum Berufsabschluss führen, die zuvor in der Schule auch mal negative Erfahrungen gemacht haben oder sogar gescheitert sind.


Foto: contrastwerkstatt/Fotolia
Foto: contrastwerkstatt/Fotolia

Die Gründe für einen Misserfolg bei einer Bewerbung können ganz unterschiedlicher Natur sein. Für einige kann man etwas. Auf die Frage „Haben Sie gut hergefunden?“ darf man zum Beispiel eingangs des Vorstellungsgesprächs nicht über die schlechte Ausschilderung, die miserable Anbindung und die unfreundliche Frau am Infodesk meckern. Tatsächlich ist die Frage nur eine Floskel und die Antwort sollte immer „Ja“ heißen. Es macht einfach keinen guten Eindruck, wenn man direkt rummäkelt.

Genauso verhält es sich mit Gehaltsvorstellungen und Arbeitszeiten. Diese Dinge sollten erst später im Gespräch zur Sprache kommen. Der Ton sollte stets freundlich bleiben, auch wenn einem die Bedingungen auf den ersten Blick nicht gefallen.

Und es zählen nicht nur die Hardskills, auch auf der persönlichen Ebene muss es auf irgendeine Weise funken. Man sollte sich nicht verbiegen, aber das Beste aus sich rausholen. Unordentliche Kleidung, ungepflegtes Aussehen, Wortkargheit, negative Attitüden haben in einem Bewerbungsgespräch nichts verloren. All das gilt ebenso für die Unterlagen. Wenn die Bewerbung nach nichts aussieht, macht man es sich unnötig schwer.

Klar, zu dick auftragen sollte man nie. Aber statt mit den Vorzügen zu trumpfen, noch die Schwächen aufzählen, um ganz sicher zu gehen, dass man keine falschen Erwartungen hegt? Weil man mal gehört hat, dass das ganz gut ankommt, so ehrlich zu sein? Das hat keinen Sinn! „Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“, heißt es im deutschen Volksmund. Denn wer zu tief stapelt, wird am Ende den Eindruck vermitteln, nicht qualifiziert zu sein. Und damit hat man sich flugs selbst rausgekegelt.


Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de
Foto: Viktor Mildenberger/pixelio.de

Immer mehr Unternehmen bieten an, Bewerbungsunterlagen über das Internet zu übermitteln. Das spart Zeit, Portokosten und den Weg zur Post. Aber Vorsicht: Genau wie bei der klassischen Bewerbungsmappe in Papierform sind auch bei Online-Bewerbungen größtmögliche Sorgfalt und Genauigkeit entscheidende Kriterien.

Verfügt ein Unternehmen über ein Online-Bewerbungspor tal auf der eigenen Homepage, sollten sich Ausbildungsinteressierte diesen Bereich zunächst in Ruhe anschauen. Welche Angaben sind dort gefragt und welche Unterlagen gilt es hochzuladen? In der Regel sind dies ein individuelles Bewerbungsanschreiben, der aktuelle Lebenslauf und die jüngsten Schulzeugnisse. Sobald sämtliche Papiere in digitaler Form auf dem eigenen Computer abgelegt sind, kann die Bewerbermaske ausgefüllt und können die relevanten Bewerbungsunterlagen angehängt werden.

Eine zusätzliche, inzwischen weit verbreitete Alternative ist die Bewerbung per E-Mail. Dabei wünschen Firmen oft, dass die digitalen Schriftstücke zu einem einzigen PDF-Anhang zusammengefasst und verschickt werden. Die oftmals angegebenen Mindestgrößen einer solchen Datei sollten von Bewerberinnen und Bewerbern unbedingt eingehalten werden.


Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins
Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

Elektronische Geräte, Apparate und Maschinen finden wir praktisch überall: Zu Hause den DVD- oder MP3-Spieler, die Nähmaschine, im Büro den Computer, Kopier- und Druckgeräte, in der Industrie vielerlei Produktionsanlagen, Messgeräte oder Roboter.

Elektroniker und Elektronikerin mit Schwerpunkt Angewandte Elektronik stellen die elektronischen Bauelemente, Bauteile und Baugruppen (für Geräte, Maschinen, Anlagen) genauso wie Leiterplatten her. Sie entwerfen und bauen mehr oder weniger komplexe Schaltkreise, testen und montieren sie und setzen sie in Betrieb. Sie übernehmen auch das Warten und Reparieren elektronischer Schaltungen, Geräte und Anlagen.

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen. Dazu zählen die Montage von Sicherungen und Anschlüssen für Elektrogeräte wie Herd oder Waschmaschine oder Gebäudeleiteinrichtungen. Wer auf diesem Gebiet tätig werden möchte, sollte über gute Leistungen in Mathematik, Physik, Chemie und technischem Zeichnen sowie Freude an diesen Fachgebieten verfügen. Außerdem sind Handgeschicklichkeit, gute Kombinationsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und logisch-abstraktes Denkvermögen von Vorteil.

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