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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Breites Spektrum an Aufgaben
12:33 02.10.2018

Wer sich für den Beruf des Anlagemechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik entscheidet, kann sich auf ein breites Aufgabenspektrum freuen. Anlagenmechaniker arbeiten in erster Linie beim Kunden, auf Baustellen oder in Werkstätten.



Foto: Marketing Handwerk GmbH
Foto: Marketing Handwerk GmbH

Sie installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Badewannen, Duschkabinen und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Sie montieren Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder Kunststoff mit Maschinen oder auch manuell. Vor allem bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen richten sie elektrische Baugruppen und Komponenten für Steuerungs- und Regelungsvorgänge ein. Sie achten auf optimale Einstellwerte, um eine angemessene Wärmeleistung bei möglichst geringem Brennstoffverbrauch zu erreichen. Auch planen und installieren sie Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und binden sie in bestehende Anlagen ein. Nach der Montage prüfen sie, ob die Anlagen einwandfrei funktionieren. und weisen in die Bedienung ein.

Zwischen Plus und Minus

Foto: dkz
Foto: dkz

Wie spart man Energie? Wie läuft das mit der Photovoltaik? Und wie funktionieren intelligente Häuser? Das erlernt, wer sich für den Beruf des Elektronikers interessiert.

Immer mehr Menschen wollen es so komfortabel wie möglich haben. Aber: Praktisch und leicht zu bedienen, soll alles sein. Hier kommt der Elektroniker ins Spiel. Energieverteilungsanlagen, Beleuchtungs- und Antriebssysteme sowie Blitzschutzanlagen sind genauso Themen wie die Installation und Konfiguration von komplexen energietechnischen Anlagen sowie elektronischen Steuer- und Regelsystemen. Läuft mal was nicht, kann er den Fehler analysieren und beheben. Wärmepumpen, Heizungssysteme, Photovoltaik und Solarthermie sorgen dank seiner Kenntnis für einen sparsamen, sicheren und entspannten Betrieb in den unterschiedlichsten Gebäuden – vom Wohnhaus bis zur modernen Fabrik. Fast alles, was zwischen Plus und Minus geschieht, ist seine Angelegenheit. Dazu zählen auch Reparaturarbeiten an den typischen elektrischen Geräten und Maschinen des Haushalts wie Kühlschränke oder Waschmaschinen.

Foto: photlook/fotolia
Foto: photlook/fotolia

Die Ausbildung zum Elektroniker absolviert man wie bei anderen Handwerksberufen in Form einer dualen Ausbildung. Sie ist so organisiert, dass man einen Teil in der Berufsschule verbringt. Den anderen Teil aber arbeitet man mit im Ausbildungsbetrieb – mitten in der Praxis. Und das ist absolut spannend.




Foto: BerufeNet
Foto: BerufeNet

Die Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern, wirken bei der Personalbeschaffung und -auswahl mit und planen den Personaleinsatz. rs/123RF


Foto: maestro
Foto: maestro

Wer sich für Technik interessiert und einen Arbeitsplatz mit Power sucht, wird von modernen Lkw begeistert sein. Leistungsstarke Systeme und Kommunikationsmittel unterstützen Berufskraftfahrer dabei, sich und die Ladung sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen, und das verbunden mit einem hohen Komfort hinterm Steuer. Im Zuge des E-Commerce-Booms und einer international vernetzten Produktion kommt der Logistik eine Schlüsselrolle zu. Berufskraftfahrer nehmen eine verantwortungsvolle Tätigkeit wahr. Die klassische Berufsausbildung dauert bis zu drei Jahre, Fachkräfte mit erfolgreichem Abschluss sind heiß begehrt.

Angesichts des Bedarfs an Berufskraftfahrern haben sich die Rahmenbedingungen bereits erheblich verbessert – angefangen von steigenden Gehältern bis zu Prämien und individuellen Zusatzleistungen, die Logistikunternehmen bieten. So investieren viele Speditionen laufend in ihren Fuhrpark, um ihren Kunden stets modernste Technik und ihren Fahrern einen möglichst komfortabel ausgestatteten Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Es sprechen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für diesen Beruf. Eine spätere Fortbildung zum geprüften Meister für Kraftverkehr ist ebenso möglich wie Aufstiegsmöglichkeiten in den Speditionen. (djd)

Tiefe Temperaturen sind ihr Element 

Mechatroniker für Kältetechnik stellen die Komponenten für Kälte- und Klimaanlagen zusammen und montieren einzelne Anlagenteile in der Werkstatt vor. Dazu gehören mechanische, elektronische und elektrotechnische Bauteile. Beim Kunden bauen sie die Anlagen dann anschließend auch ein, verlegen die Rohre, ummanteln sie mit dämmenden Materialien, installieren elektrische Anschlüsse und programmieren die Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. Nach der Montage überprüfen Mechatroniker für Kältetechnik die Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Anlagen, nehmen sie in Betrieb und weisen die Kunden in die Bedienung ein. Außerdem warten und reparieren sie die Anlagen. Mechatroniker für Kältetechnik sind auch dann zur Stelle, wenn beispielsweise der Kühlraum ausfällt oder eine Milchkühlanlage gewartet werden muss.

Wie mag es sein, eine Jeans zu verkaufen statt sie zu kaufen? Oder einen Artikel zu schreiben statt ihn nur zu lesen? Wer herausfinden will, welcher Beruf zu ihm passt, der muss ihn erleben. Und weil die Schule manche Dinge eben nicht vermitteln kann, gibt es das Schulpraktikum. Es ist ein Pflichtpraktikum, das jeder Schüler machen muss und es dauert zwei bis drei Wochen.

Der Sinn hinter dem Ganzen ist ganz einfach: Man soll erste Erfahrungen in der Berufswelt sammeln und kennenlernen, was in einem Unternehmen so den ganzen Tag passiert. Deshalb ist es toll, wenn man als Praktikant mehrere Stationen oder Abteilungen einer Firma kennenlernt.

Nach kurzer Einarbeitung sollen einfache, aber typische Tätigkeiten und kleine Aufgaben vom Praktikanten erledigt werden. Wenn das Praktikum nicht der Volltreffer war und man doch lieber in eine andere Richtung möchte, kann man auch ein Schnupperpraktikum für ein paar Tage oder ein Ferienpraktikum machen. Beide sind freiwillig.

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