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Home Sonderthemen Haus&Garten Dem Rasen Gutes tun
09:37 27.03.2018
Damit es im Sommer etwas zu mähen gibt, muss der Rasen jetzt gepflegt werden.

(djd). Wenn der Rasen im Winter unter Schnee gelitten hat, sollte man zunächst die Fläche mit einem Rechen oder Straßenbesen leicht bearbeiten und auf diese Weise auflockern, rät Viking Gartenexperte Christoph Völz. Danach kann der Gartenbesitzer mit der gründlichen Frühjahrskur aus Düngen, Schneiden und Vertikutieren beginnen – in dieser Reihenfolge.

„Viele vertikutieren zu früh im Jahr. Dabei ist zuerst eine gute Nährstoffversorgung wichtig. Mit einem stickstoffbetonten Rasendünger erhalten die Halme genug Kraft für ein sattes Grün. Sieben bis zehn Tage nach dem Düngen – bei Temperaturen von mindestens sieben Grad Celsius – kann der erste Schnitt des Jahres folgen“, erklärt Völz.

Idealerweise wurde das Grün vor dem Vertikutieren bereits gedüngt und ein- bis zweimal gemäht. „Die Schnitttiefe sollte dabei so eingestellt sein, dass das Gras nur ‚abgekämmt‘ wird. Das entspricht ungefähr zwei bis drei Millimetern, die die Messer in den Boden eindringen. Ist der Vertikutierer zu tief eingestellt, schadet das dem Rasen mehr, als es ihm nützt“, sagt Völz. „Wer etwa zwei Zentimeter tief vertikutiert, verletzt die Graswurzeln zu stark und schwächt den Rasen enorm.“

Das herausgeschnittene Material lässt sich mit einem Rechen abkehren oder ganz bequem mit einem Rasenmäher mit Fangkorb einsammeln. Dafür stellt man die Schnitttiefe des Mähers auf höchste Stufe und saugt somit den Rasenfilz von der Oberfläche. Anschließend kann nachgesät werden. Ein guter Termin dafür ist der Mai mit seinen milden Temperaturen.

Knobloch GmbH

Der Teich als Paradies

Kleines Ökosystem reagiert empfindlich

Ein Gartenteich ist ein ganz eigenes Ökosystem, das der Pflege bedarf.
Ein Gartenteich ist ein ganz eigenes Ökosystem, das der Pflege bedarf.

Die Geräusche des Wassers, die Bewegungen der Vögel und Fische und dazu ein paar Seerosen als bunter Farbtupfer auf flaschengrünem Wasser: Ein lebendiger Gartenteich ist etwas ganz Besonderes. Doch das kleine Ökosystem reagiert empfindlich auf seine Umwelt.

Damit Gartenteiche Freude und nicht zu viel Arbeit machen, sollte man langfristig ein stabiles Gleichgewicht entwickeln. Das heißt, es sollte keine Verlandung durch zu viel Teichschlamm oder verdunstendes Wasser entstehen. Außerdem sollte der Algenbewuchs kontrolliert und ein richtiges Maß an Sauerstoff und Nährstoffen gefunden werden Teichform und -tiefe sind vorab festzulegen. Für eine hohe Vielfalt von Kleinlebensräumen sollte der Teich über drei unterschiedlich tiefe Zonen verfügen: In der Mitte eine Tiefe von 60 Zentimetern, besser noch einen Meter. Dort gedeihen Seerosen und überwintern – wenn es denn sein soll – die Fische. Die nächste Zone hat eine Wassertiefe von 20 bis 50 Zentimetern, die dritte schließlich leitet über zum Ufer. Die Böschungen und Übergänge sollten möglich sanft sein, höchstens jedoch mit 50 Prozent Steigung, sonst wird sich dort keine Erde halten.

Und die Gartenumgebung sollte passen. Ein Steingarten direkt am Teich hat gewiss seine Reize, aber bitte nicht rundherum. Wie in der großen Natur außerhalb des Gartenzauns bietet sich im Anschluss zum Beispiel eine vom regenbedingten Teichüberlauf gespeiste Sumpfzone an.


Nun geht es los

Wer pflanzt, muss jetzt aktiv werden.
Wer pflanzt, muss jetzt aktiv werden.

Frühjahr ist Pflanzzeit: Sofern der Boden nicht gefroren ist, kann man die meisten Bäume und Sträucher von Oktober bis März setzen. Wie weit sich die Pflanzzeit in die Frühlings- und Sommermonate ausdehnen lässt, hängt vor allem von der „Verpackung“ der Wurzeln ab.

Wurzelnackte Gehölze und Rosen sollte man spätestens noch im März pflanzen, damit die Wurzeln vor Beginn der Hauptwachstumszeit einwachsen können. Bei Pflanzen mit Erdballen ist eine spätere Pflanzung bis etwa Anfang Mai in der Regel kein Problem, da die Gehölze noch einen hohen Anteil Feinwurzeln besitzen, der sie während der Anwachszeit ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Gehölze und Rosen mit Topfballen lassen sich sogar im Hochsommer pflanzen, sofern sie anschließend bei Trockenheit regelmäßig gewässert werden.


Auf sicheren Wegen

Pflasterungen prägen das Gartenbild mit.
Pflasterungen prägen das Gartenbild mit.

Gartenwege sind eine feine Sache, geleiten sie doch Hausherrin, Hausherrn und die Kinder auch bei Schlechtwetter sicher durch den angelegten Garten. Gerade beim Pflastern liegt der Erfolg der Arbeit aber im Verborgenen. Denn der Unterbau, besser gesagt der Aufbau der Tragschicht, ist maßgeblich für den Erfolg beim Pflastern verantwortlich.

Im Falle einer nicht befahrenen Fläche reicht ein ungebundener Aufbau. Eine 15 cm dicke ungebundene untere und 15 cm dicke ungebundene obere Tragschicht sollten das Nötigste dazu beitragen, das Pflaster für Jahrzehnte zu tragen. Für die untere ungebundene Tragschicht kommen in der Regel Bruchsteine der Korngröße 0/63 zum Einsatz. Die obere ungebundene Tragschicht wird dagegen meist aus Bruchsteinen der Korngrößen 0/45 oder 0/32 hergestellt.

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