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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Der Meister will bis 40 spielen
09:01 14.08.2019

„Ich freue mich, hier zu sein.“ Als er im Januar 2008 zum VfL kam, überraschte er mit einer kleinen Rede auf Deutsch, die er im Flugzeug auswendig gelernt hatte. Dass Makoto Hasebe eine feste Bundesliga-Größe werden sollte, ahnte damals niemand. An Deutschland mag er Milchreis (den kennt man in Japan nicht) und die Möglichkeit, unerkannt rauszugehen – was in seinem Heimatland zu Tumelten führen würde. Dort ist Hasebe ein Superstar, und es passt zu seiner bescheidenen Art, dass ihm das nicht besonders gut gefällt. In Wolfsburg wurde er Meister, mit Nürnberg stieg er ab, in Frankfurt wurde er glücklich – vor allem sportlich. Denn bei der Eintracht darf er in der Zentrale spielen, oft sehr defensiv, nicht selten eine Art Libero. Er holte den DFB-Pokal, spielt europäisch und träumt davon, noch einmal da zu landen, wo er mit Wolfsburg schon war: „Mein großer Traum ist die Champions League.“ Der Konkurrenzkampf wird hart – weil Trainer Adi Hütter die Viererkette wieder einstudiert und weil Hasebe mit Neuzugängen wie Djibril Sow und Dominik Kohr starke Konkurrenz hat.
  


„Sie sind gut“, sagt er, „ich muss beißen“. Wenn sein Vertrag in Frankfurt in einem Jahr ausläuft, ist er 36. Zeit, nach dann wohl über 150 Bundesliga-Spielen in das Land zurückzukehren, für das er über 100 Länderspiele gemacht hat? Nein. „Solange es geht“, will er weiterspielen und nennt als Vorbild Bremens Sturm-Opa Claudio Pizarro. Der spielt mit 40 in der Bundesliga. „Vielleicht“, sagt Hasebe, der solche Sätze schon lange nicht mehr auswendig lernen muss, „kann ich das auch“. (apa)
  

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