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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Der perfekte Auftritt
11:28 01.02.2019
©morganka/123RF

Seien wir mal ehrlich: So richtig wohl fühlen sich die Füße nur in schon recht ausgetretenen Schuhen. Andererseits möchte man bei aller Bequemlichkeit gerade die am Hochzeitstag nicht tragen. Die perfekten Brautschuhe müssen her, natürlich elegant und farblich abgestimmt aufs Traumbrautkleid. Hochzeitsschuhe kann man im Schuhfachgeschäft oder in einer Brautmodeboutique kaufen. Der Vorteil, wenn man Brautschuhe und Kleid zusammen kauft, ist, dass beides bereits vor Ort aufeinander abgestimmt werden kann. Verkäuferinnen in Boutiquen können auch bezüglich der Schuhe kompetent beraten, weil sie genau wissen, welches Modell am besten zu welchem Brautkleid-Typ passt. Da die Füße im Laufe des Tages anschwellen, sollte man die Schuhe übrigens idealerweise nachmittags kaufen.

Wie beim Hochzeitskleid sind die beliebtesten Farben für Brautschuhe Weiß, Creme und Elfenbein. Bei Kleidern mit kürzerem Saum kann es aber auch traumhaft schön aussehen, mit den Schuhen einen farblichen Kontrast zu setzen, zum Beispiel mit Gold oder Bordeaux zu Creme. Bei bodenlangen Hochzeitskleidern spielt die Farbe eine weniger wichtige Rolle als bei kurzen Modellen. Perfektionistinnen lassen die Schuhe mit dem Stoff des Brautkleides überziehen.

WIE SEHEN HOCHZEITSSCHUHE AUS?

Im Allgemeinen lautet die Faustregel: Je opulenter das Brautkleid, desto schlichter sollte der Schuh sein. Der klassische Brautschuh ist ein schnörkelloser, geschlossener Pump mit schmalem Absatz. Wer’s lockerer nimmt, kann offene Hochzeitsschuhe tragen: Modelle, die vorn geschlossen und hinten luftig sind, ersparen der Braut, dass ihr im Gedränge der Hochzeitsgesellschaft oder beim Tanzen jemand schmerzhaft auf die quasi nackten Zehen tritt. Riemchenschuhe bieten diesen Schutz zwar nicht, doch sie passen wunderbar zu einem leichten Brautkleid und an sehr hübsche Füße. Wer Peeptoes oder andere offene Brautschuhe wählt, sollte unbedingt auf gepflegte Fußnägel achten.

WIE HOCH SOLLTEN BRAUTSCHUHE SEIN?

Am Absatz scheiden sich die Geister: Ist eine Frau an flache Schuhe gewöhnt, tut sie sich mit größeren Höhen schwer, doch Modelle ohne Absatz passen normalerweise nicht zum klassischen Brautkleid. Am besten ist es, einen Kompromiss zu wählen: nicht zu hoher und nicht zu dünner Absatz. Wer normalerweise keine hohen Schuhe trägt, sollte nicht ausgerechnet am Hochzeitstag zum ersten Mal zu High Heels greifen. Wer dagegen bisher auf Pumps sicher durchs Singleleben gestöckelt ist, schafft es sogar auf Stilettos graziös bis zum Traualtar und weiter.

Wenn an der Länge des Brautkleids noch etwas geändert wird, sollten die Brautschuhe unbedingt vorher gefunden sein: Wie der Saum des Hochzeitskleids abgesteckt wird, hängt auch davon ab, wie hoch der Absatz des Brautschuhs ist. Darüber hinaus spielt die Wahl des Hochzeitsstils und der Location eine Rolle: Für eine unkonventionelle Boho-Hochzeit passen statt klassischer Brautschuhe auch schöne Sandaletten und sogar Cowboystiefel. Wenn eine Hochzeitsfeier unter freiem Himmel geplant ist, sollte man zudem eher weniger hohe und vor allem breitere Absätze wählen.

Wie läuft man Brautschuhe ein? Übrigens sollte die Braut ihre Schuhe besser nicht nagelneu anziehen, sondern bereits einige Wochen vor der Hochzeit einlaufen, um Blasen am Hochzeitstag zu vermeiden. Selbstverständlich werden die edlen Brautschuhe nicht draußen oder im Büro „Probe gelaufen“, sondern zu Hause, damit sie nicht schmutzig werden. Spätestens nach zwei Wochen sollten die Brautschuhe perfekt passen.

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