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Home Sonderthemen Neues aus Wolfsburg und Umgebung Nordsteimke: „Blutkonserven sind knapp“
15:11 30.06.2020
Auch während der Corona-Pandemie werden Blutspenden dringend benötigt. Photowerk

Die Krankenhäuser kehren zurück zum Normalbetrieb, Operationen finden wieder statt. Folglich nimmt auch der Bedarf an Blutkonserven wieder zu, berichtet der Blutspendedienst NSTOB. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) appelliert deshalb an die Menschen, zur Blutspende zu gehen. Eine Möglichkeit dazu besteht am Donnerstag, 9. Juli, in Nordsteimke: In der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr öffnet das Sportzentrum seine Türen für die Spender. In der aktuellen Corona-Zeit sind die Rahmenbedingungen bei Blutspendeaktionen allerdings etwas anders als gewohnt.

„Blutkonserven sind knapp“, so Peter Friedsch, Gebietsreferent beim DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Aufgrund der Corona-Krise haben sich die Rahmenbedingungen für Blutspendeaktionen deutlich verändert. So können wir viele Spendelokale aufgrund der geltenden Abstandsregeln aktuell nicht anfahren.“ Friedsch erläutert, dass gleichzeitig der Bedarf an Blutprodukten durch eine Annäherung an den Regelbetrieb in den Kliniken das Vor-Corona-Niveau fast erreicht hat. Die aktuellen Bestände an Blutkonserven seien weiterhin auf einem kritischen Level, obwohl die Spendebereitschaft aktuell größer ist als sonst.

Geduld sei manchmal gefragt, denn aufgrund der Corona-Krise haben sich die Rahmenbedingungen für Blutspendeaktionen deutlich verändert. So gibt es jetzt zusätzlich eine zusätzliche Eingangskontrolle und Desinfektionsstationen. Auch bei der Blutspende wird strikt auf die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen allen Beteiligten geachtet. Dies sorgt jedoch gleichzeitig für eine Verlangsamung des Durchlaufs auf den Blutspendeterminen. So entstehen häufiger Wartezeiten, die weit über das gewohnte Maß hinaus gehen.

Gebietsreferent Peter Friedsch dazu „Für uns steht die Sicherheit aller Beteiligten an oberster Stelle. Deshalb bitten wir unsere Blutspenderinnen und -spender um ein wenig mehr Geduld als sonst!“ Durch den an allen Stationen der Blutspende einzuhaltenden Mindestabstand von 1,50 Metern kann auch nur eine begrenzte Zahl an Personen in die einzelnen Bereiche der Blutspende eingelassen werden. Corona-bedingt gibt es anstelle des beliebten Spenderimbisses Lunchpakete oder Einkaufsgutscheine.

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