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Home Sonderthemen Neues aus Gifhorn und Umgebung DRK Wittingen: Ausbildung für Trainerinnen Seniorentanz
18:27 04.11.2019

Seit mehreren Jahren bietet der DRK-Ortsverein Wittingen e. V. Seniorentanzen an. Rund 20 Damen treffen sich in 14-tägigem Rhythmus dienstags zum Tanzen. Die Tanzstunde findet von 15.30 bis 16.30 Uhr statt. Walter Schmitz, 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Wittingen, weiß, dass Tanzen gut ist für das Gedächtnis. „Die Tänzerinnen müssen sich Schritte und Schrittfolgen merken und sie zur Musik umsetzen. Außerdem tut Bewegung grundsätzlich gut.“ 

Die Teilnehmerinnen sind zwischen 70 und 85 Jahren alt. Die Gruppe tanzt Walzer, Squaredance, Volkstanz und Gruppentänze und auch mal ruhige, meditative Tänze.

„Dringend sind Herren gesucht“, bemerkt Walter Schmitz schmunzelnd. Doch auch weitere tanzfreudige Damen sind herzlich will kommen.

Da die Trainerinnen, die diese Gruppe anleiten, schon bald ihren 90. Geburtstag feiern werden, möchten die Verantwortlichen zwei neue Trainerinnen ausbilden lassen. „Die Ausbildung ist relativ teuer. Sie wird für zwei Personen etwa 1000 Euro kosten“, so Walter Schmitz. Deshalb möchte der DRK-Ortsverein Wittingen das Preisgeld aus der Aktion Gemeinsam helfen in die Ausbildung von Betreuerinnen für die Seniorentanzgruppe investieren.

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Seit dem Jahr 1980 sammelt Rüdiger Müller Federbetten. Damals war er ein Teenager von 15 Jahren, und er sammelte die Decken vom Sperrmüll, um sie zu retten. Sein eigentliches Ansinnen war, von dem Geld, das der Verkauf der Federbetten brachte, ein Auto mit Anhänger zu kaufen. Damit wollte er weitere Landkreise nach Federbetten absuchen.

1993 hatte Müller mit dem Verkauf der Federbetten 40.000 Mark erwirtschaftet. Da sah er im Fernsehen einen Aufruf. Mit Spenden sollte einem siebenjährigen Mädchen, das Leukämie hatte, geholfen werden. Rüdiger Müller spendete 36.000 Mark. Im August bekam er die Nachricht, dass mithilfe seiner Spende ein geeigneter Knochenmarkspender gefunden wurde. „Nach dieser Nachricht habe ich mir selbst auferlegt, weiterhin Federbetten sammeln. Aber nicht, um mich daran zu bereichern, sondern um damit zu helfen.“ Bis zur Gründung des Vereins Federbettensammler e. V. konnte Rüdiger Müller Insgesamt 300.000 Euro spenden.

Seit Juli 1917 gibt es den Verein Federbettensammler e. V. Gifhorn. Die Aufgabe dieses Vereins ist es, von Privathaushalten Federbetten abzuholen. Daneben holt Rüdiger Müller auch Federbetten aus einem Container auf dem Recyclinghof ab. „Die Erlöse aus dem Verkauf gehen als Spende an andere Institutionen oder Vereine. Inzwischen sind es 325.000 Euro geworden.“

Das Preisgeld möchte Rüdiger Müller, 1. Vorsitzender von Federbettensammler e. V., für einen Anhänger verwenden. Denn derzeit muss er immer einen Anhänger mieten, wenn mehr Federbetten abzuholen sind, als in den Vereinsbus passen.

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Der Förderverein Ehra-Lessien, ein Dorf – ein Team e. V. hat unterschiedliche Projekte zum Thema „Interkulturelle Aktivitäten schaffen Akzeptanz und gelebtes Miteinander“ ins Leben gerufen. Dazu zählen Klön-Treff, Café Kinderwagen, Literaturkreis, Koch-Treff, Bürgerfrühstücke, Bastelabende, Bauchtanz, Musikabende und Ausstellungen mit Kunst von Einheimischen und Geflüchteten. Der Verein beteiligt sich auch an den Aktivitäten der anderen Vereine im Dorf, und es gibt eine gute Zusammenarbeit. So wurde beispielsweise eine erfolgreiche Fußball-Integrationsmannschaft aufgestellt.

Der im Mai 2015 gegründete Förderverein hat heute mehr als 120 Mitglieder und erfüllt neben den Angeboten für Kinder und Senioren einen erheblichen Anteil der Integrationsarbeit in Ehra-Lessien.

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir alle Bevölkerungsschichten, egal welchen Alters oder Herkunft, in unser ehrenamtliches Engagement mit einbeziehen“, betont die 1. Vorsitzende und ehemalige Bürgermeisterin der Bemeinde, Jenny Reissig. In Lessien betreibt der Landkreis Gifhorn eine Wohnanlage, in der Geflüchtete leben. In angemieteten Wohnungen haben zudem Menschen aus Tschetschenien, Syrien und Elfenbeinküste ein Zuhause gefunden. Fördervereinsmitglieder begleiten die Asylsuchenden als Paten zu Behörden, Ärzten, Einkäufen oder kulturellen Veranstaltungen.

„Unsere Integrationsarbeit steht unter dem Motto: ‚Jeder Menschen wird mit Respekt behandelt, egal, welche Nationalität er hat!‘“, sagt Jenny Reissig. So ist es ihr gelungen, auch Vorbehalte der Flüchtlinge aus vielen Nationen untereinander auszuräumen.

„Mittlerweile besuchen sich alle gegenseitig, und der gemeinsame Nenner, die Deutschkurse, hat dazu geführt, dass ihre Deutschkenntnisse vertieft werden und sie sich gegenseitig als gleichwertige Menschen anerkennen“, freut sich Reissig.

Das Preisgeld soll genutzt werden, um die ehrenamtliche Arbeit und neue Projekte zu unterstützen.

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