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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Durchblicker haben hier gute Chancen
22:31 18.06.2017
Foto: dkz

Wer den glasklaren Durchblick hat, weiß was er mit seinem Leben anstellen möchte und handwerkliches Geschick besitzt, dem eröffnet eine Ausbildung zum Glaser eine Vielzahl von Möglichkeiten. Neben den Einblicken in die verschiedenen Verarbeitungsformen von Glas, arbeitet man viel an Maschinen, aber auch mit den Händen, meist in Betrieben des Glasergewerbes, bei Fassadenbauunternehmen, in Fahrzeugglasereien sowie bei Herstellern von Flachglas oder Glasbehältnissen. Am Anfang steht natürlich das Kundengespräch mit Beratung zu den verschiedenen Glasarten samt Vor- und Nachteilen. Der Beruf erfordert auch einige Voraussetzungen, denn man sollte auf jeden Fall kommunikativ sein und die grundlegenden Rechenarten beherrschen, damit aus dem rechten Winkel nicht ein linker wird.

Zwischen Plus und Minus

Elektroniker haben interessante Aufgaben

Foto: KaYann/Fotolia
Foto: KaYann/Fotolia

Wie spart man Energie? Wie läuft das mit der Photovoltaik? Und wie funktionieren intelligente Häuser? Das erlernt, wer sich für den Beruf des Elektronikers interessiert.

Immer mehr Menschen wollen es so komfortabel wie möglich haben. Aber: Praktisch und leicht zu bedienen, soll es sein. Hier kommt der Elektroniker ins Spiel. Energieverteilungsanlagen, Beleuchtungs- und Antriebssysteme sowie Blitzschutzanlagen sind genauso Themen wie die Installation und Konfiguration von komplexen energietechnischen Anlagen sowie elektronischen Steuerund Regelsystemen. Läuft mal was nicht, kann er den Fehler analysieren und beheben. Wärmepumpen, Heizungssysteme, Photovoltaik und Solarthermie sorgen dank seiner Kenntnis für einen sparsamen, sicheren und entspannten Betrieb in den unterschiedlichsten Gebäuden – vom Wohnhaus bis zur modernen Fabrik. Fast alles, was zwischen Plus und Minus geschieht, ist seine Angelegenheit. Dazu zählen auch Reparaturarbeiten an den typischen elektrischen Geräten und Maschinen des Haushalts wie Kühlschränke oder Waschmaschinen. Die Ausbildung zum Elektroniker absolviert man in der Form einer dualen Ausbildung. Sie ist so organisiert, dass man einen Teil in der Berufsschule verbringt. Den anderen Teil aber arbeitet man mit im Ausbildungsbetrieb – mitten in der Praxis. Und das ist absolut spannend.

Ein Herz fürs Grüne

Gärtner praktizieren Umweltschutz

Foto: Grünes Medienhaus
Foto: Grünes Medienhaus

Parks und Grünanlagen, Sportanlagen und Spielplätze sorgen für eine bessere Lebensqualität in den Städten. Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau legen diese an und pflegen sie. Damit leisten sie einen praktischen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz.

Sie lockern nüchterne Flächen durch gärtnerisch gestaltete Wege und Plätze auf, begrünen Fußgängerzonen oder Parkplätze. In Gärten und Parks pflegen sie Wege und Teiche, bepflanzen Grünflächen oder legen Beete an. Nach zentimetergenauem Aufmaß und mithilfe von Spezialmaschinen bauen sie Wege, Treppen und Trockenmauern, Spiel- und Bolzplätze, Trimmpfade oder Spielbahnen für Golfplätze.

Friedhofsgärtner verbringen nicht nur viel Zeit im schönsten Sonnenschein, sondern können sich auch sonst über ein ausgesprochen angenehmes Arbeitsumfeld freuen: eindrucksvolle Bäume, blühende Blumen und zwitschernde Vögel. Friedhofsgärtner sind bei den Besuchern hochangesehen, schließlich sorgen sie für eine liebevolle Grabgestaltung und kümmern sich auch sonst um alle Pflanzen, die auf den Friedhof wachsen. Oft werden sie daher um Rat oder um Gestaltungsvorschläge gebeten. Friedhofsgärtner überlegen gemeinsam mit den Kunden, welche Pflanzen gut zur Persönlichkeit des Verstorbenen passen könnten – oder sie empfehlen Arten, die in der Blumensprache eine besondere Bedeutung haben.

Hilfe zum Leben

In der Pflege finden die Mitarbeiter Sinn in ihrem Tun

Foto: dk z
Foto: dk z

Wer Spaß daran hat, sich um andere zu kümmern und sie zu umsorgen, sollte sich in der Pflegebranche bewerben. Nicht nur die tiefe Zufriedenheit nach der getanen Arbeit, mit dem Bewusstsein andere unterstützt zu haben, ist ein Pluspunkt. Man kann sich auch auf vielseitige Einsatz- und Weiterbildungsmöglichkeiten freuen.

Man wird gebraucht und hat Perspektive – und davon jede Menge, denn in den vergangenen vier Jahren ist die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland um fünf Prozent angestiegen. Es gibt derzeit laut statistischem Bundesamt 2,63 Millionen Menschen, die ihren Alltag nicht alleine bestreiten können. Mit einer regulären Ausbildung in einem Pflegeberuf wird ein großes Aufgabenfeld mit Verantwortung abgedeckt. Altenpfleger zum Beispiel behandeln ältere Menschen nicht nur, sondern sie beobachten ihre Krankheitsverläufe über einen längeren Zeitraum und versuchen, selbstständige Kompetenzen der zu Pflegenden zu aktivieren – auch im Sinne einer Rehabilitation. Je nach Bedarf helfen sie im Rahmen der Grundpflege bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln und bei der Essensaufnahme.

Im psychosozialen Bereich beraten Altenpflegerinnen und Altenpfleger ältere Menschen in vielfältiger Weise. Sie fördern und verbessern durch geeignete Maßnahmen die Kommunikation der älteren Menschen untereinander und bieten helfende Gespräche an, um zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern und einer Isolation und Vereinsamung vorzubeugen.

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