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Home Sonderthemen Haus&Garten Eher Funktion als Optik
22:47 12.11.2018
Brandschutz- und einbruchhemmende Türen sind in unterschiedlichsten Farben und Optiken erhältlich..    Foto: Hörmann

Neben Haus- und Zimmertüren sollten Haus- und Wohnungsbesitzer auch bei der Auswahl der Keller- und Nebentüren auf einige Aspekte achten. Denn der Fokus liegt dort weniger auf der Optik als auf der Funktion. Je nachdem, in welchem Bereich die Türen eingesetzt sind, können Wärmedämmung, Brand- und Schallschutz sowie Einbruchhemmung eine bedeutende Rolle spielen.

Keller-, Garagen- und Nebentüren gelten neben Terrassentüren als die am häufigsten von Einbrechern genutzten Eingänge. Deshalb sollten diese über eine einbruchhemmende RC-2-Ausstattung verfügen. Sie sorgt dafür, dass Türen einem Einbruchsversuch eines Gelegenheitstäters mit Werkzeugen bis zu drei Minuten standhalten. Studien haben ergeben, dass ein durchschnittlicher Einbruchsversuch nicht länger als drei Minuten dauert. Bleibt der Versuch ohne Erfolg, flüchtet der Einbrecher aus Angst, auf sich aufmerksam gemacht zu haben.

Energieverlust vermeiden

Zudem sollte das Entweichen teurer Heizenergie vermieden werden. Mit einer thermischen Trennung von Türblatt, Zarge und Schwelle sowie zusätzlichen Dichtungen können gute Wärmedurchgangswerte (U-Werte) erreicht werden. Wichtig in Sachen Energieeinsparung ist außerdem, dass die Treppe zum Keller und der Wohnbereich durch eine Tür getrennt werden, da ansonsten die Heizenergie aus dem bewohnten Flurbereich in den meist unbeheizten Keller entweicht.


Im Übergang von der Garage in den Keller muss laut Gesetzgeber eine feuerhemmende Tür eingesetzt werden. Darüber hinaus sollten Türen im Übergang von der Garage in den Keller zudem am besten mit einer einbruchhemmenden Widerstandsklasse ausgestattet sein. Sollte die Garage direkt an einen Wohnraum anschließen, ist auch hier der Einsatz einer Feuerschutztür zwingend erforderlich.

Ein Knackpunkt in älteren Häusern ist der Heizungskellerraum. Heizkessel oder Öltank können im schlimmsten Fall ein Feuer auslösen. Daher empfiehlt sich dort der Einsatz einer Stahltür H8-5. Denn neben einer sehr guten Wärmedämmung bietet die Tür zudem Schallschutz und eine feuerhemmende Funktion.

Ohne besondere Funktion

Für alle weiteren Türen in Nebengebäuden oder Kellerbereichen, bei denen es weder auf eine feuer- sowie einbruchhemmende Funktion noch auf Wärmedämmung ankommt, eignen sich zum Beispiel Mehrzwecktüren mit Schalldämmung. Sie halten auch langfristig hohen Beanspruchungen stand, ohne sich zu verziehen. Eines aber haben alle Türen gemeinsam: Sie sind in den unterschiedlichsten Farben und Optiken erhältlich und halten für jeden Geschmack und Einrichtungsstil das passende Modell bereit.

Bodenebene Duschen bieten eine sichere und zugleich schöne Alternative. Foto:epr/Marazzi/VDF
Bodenebene Duschen bieten eine sichere und zugleich schöne Alternative. Foto:epr/Marazzi/VDF

Täglich führt der Weg die Menschen mehrmals ins Bad. Dort verbringen sie also relativ viel Zeit. Doch die Wellnessoase ist auch der Bereich des Wohnens, in dem sich am häufigsten Unfälle ereignen. Gefahren lauern gerade auf Kinder und ältere Menschen.

Mit bodenebenen Duschen, die beispielsweise mit keramischen Fliesen belegt sind, bietet sich jedoch eine sichere und zugleich schöne Alternative. Das Wichtigste aber ist: Sie kommen ohne Stolperfalle aus. Stattdessen bilden sie mit dem gefliesten Bodenbelag eine Einheit. Für die nötige Tritt- und Rutschsicherheit auch auf einem nassen Boden sorgen keramische Fliesen mit trittsicherer Oberfläche. In Kombination mit der Breite und Anzahl der Fliesenfugen sowie dem angepassten -format kann der Boden der Dusche somit sicher und ästhetisch gestaltet werden, denn Keramikfliesen sind in einer Vielzahl an Oberflächen, Formaten und Farben käuflich zu erwerben. Zudem überzeugen Keramikfliesen im Bad, weil sie besonders pflegeleicht, einfach zu reinigen und hygienisch sind. (epr)

Experten empfehlen robuste Rollläden aus Aluminium, die mit einer Hochschiebesicherung versehen sind. Foto:Rosso group / Somfy GmbH
Experten empfehlen robuste Rollläden aus Aluminium, die mit einer Hochschiebesicherung versehen sind. Foto:Rosso group / Somfy GmbH

Die dunkle Jahreszeit rückt immer näher und damit auch die Saison, in der Anhänger des Skisports ihre Urlaube antreten. Allerdings reist in vielen Fällen die Sorge vor möglichen Einbrüchen während der Abwesenheit gleich mit. Daher rät der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), zum Beispiel durch programmiertes Hoch- und Runterfahren der Rollläden eine Anwesenheit zu simulieren.

Zwar ging die Zahl der Einbrüche laut der Bundeskriminalstatistik im Vergleich zu den Vorjahren grundsätzlich zurück, doch Vorsicht ist bekanntlich besser als Nachsicht. Laut Experten bieten sichere Rollläden – wie beispielsweise aus Aluminium mit Hochschiebesicherung – Schutz, denn sie schrecken Eindringlinge ab und wirken nachweislich einbruchhemmend. Auch extra breite Führungsschienen aus Edelstahl sorgen dafür, dass sich Rolllädenprofile nicht aus der Schiene drücken lassen.

Weiterhin sei für Einbrecher abschreckend, wenn sich die Bewohner daheim aufhalten – oder es zumindest so wirkt. Und genau das lässt sich durch zeitgeschaltete Lampen und automatisierte Rollläden auch simulieren, wenn tatsächlich niemand zuhause ist. Daher raten Experten, in eine solche Technologie zu investieren. Dabei wird die Haustechnik vom automatisierten Sicht- und Sonnenschutz über die Beleuchtung bis hin zu Rollläden mit intelligenten digitalen Zentralsteuerungen verbunden, sodass der Zugriff via Smartphone sowie Tablet & Co. bequem und jederzeit von nahezu jedem Ort der Welt erfolgen kann.

Je nach Variante und Ausstattung bewegen spezielle Programme wie beispielsweise ein Urlaubsmodus die Rollläden morgens und abends zu verschiedenen Zeiten und variieren die Beleuchtung in einzelnen Räumen. Auf potenzielle Einbrecher wirkt dies dann so, als wäre jemand anwesend. Alternativ können auch Bewegungsmelder unerwünschte Eindringlinge auf dem Grundstück registrieren und die Rollläden als Reaktion herunterfahren. Zudem werden die abwesenden Haus- und Wohnungsbesitzer via App sofort informiert.

Aber auch abseits der Urlaubszeit bieten intelligente Rollläden viel Sicherheit und Komfort. Dank eines elektronischen Funkantriebs bewegen sich die Rollläden außergewöhnlich leise und kaum hörbar. Sie fahren zu vorprogrammierten Zeiten selbsttätig hoch oder herunter, ohne dass sich die Bewohner selbst oder auch Nachbarn über störende Geräusche ärgern müssen.


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