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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Ein Wolfsburger Meister auf der Libero-Position
21:21 16.08.2017
Lust aufs Comeback als Libero: Frankfurts Ex-Wolfsburger Makoto Hasebe.

Wie groß der Wert eines Spielers ist, merkt man ja oft erst, wenn er fehlt. Makoto Hasebe, Wolfsburger Meisterspieler 2009 und seit 2014 in Diensten von Eintracht Frankfurt, war im März gegen einen Torpfosten geknallt und fiel mit Knieverletzung bis Saisonende aus. Die Folge: Eintracht musste alle internationalen Hoffnungen begraben, landete auf Platz elf und verlor das Pokalfinale. 

„Ein Typ wie Hasebe“, so Trainer Niko Kovac, „hat uns einfach gefehlt.“ Ob das Taktik-Experiment, den Japaner als Libero (!) einzusetzen, fortgesetzt wird, wenn Hasebe wieder fit ist, ist offen. Wichtiger ist, dass Hasebe überhaupt wieder einsatzbereit ist – möglichst schnell. Die nötige Knie-OP hatte er in Japan vornehmen lassen, im Juli wurde er zum ersten Mal Vater, unterzog sich einer zweitägigen Therapie mit heißen Quellen und arbeitet seitdem hart an seinem Comeback. Und das würde er gern wieder auf der eigentlich als veraltet geltenden Position als Libero feiern, als Mittelmann einer flexiblen Dreierkette. „Als Libero hat man von hinten alles im Blick, kann mehr mit Auge spielen. Ich glaube, das liegt mir, da kann ich meine Erfahrung ganz gut einbringen.“ apa

Ein schnelles Wiedersehen mit dem Nachbarn

Der VfL und Hannover 96

Hallo, Nachbar! Ex-VfL-Stürmer André Breitenreiter kehrte mit 96 in die Bundesliga zurück.
Hallo, Nachbar! Ex-VfL-Stürmer André Breitenreiter kehrte mit 96 in die Bundesliga zurück.

Willkommen zurück, Nachbar! Tabellenplatz zwei reichte Hannover 96 in der 2. Liga zur Rückkehr ins Oberhaus. Mit dem direkten Wiederaufstieg der Hannoveraner gibt es nun wieder ein dritt es Nordderby für den VfL – doch im Gegensatz zu Werder Bremen oder dem Hamburger SV ist 96 in der HDI-Arena quasi nebenan beheimatet: Nur gute 73 Kilometer Luftlinie liegen zwischen den beiden Stadien.

Für den VfL ist es die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison, doch gegen den Nachbarn spielt Wolfsburg lieber vor heimischer Kulisse: In 14 Partien auf heimischem Rasen gewann der VfL neunmal, spielte zweimal remis und musste nur drei Niederlagen hinnehmen. Das erste Niedersachsen-Derby der neuen Saison ist gleich am dritt en Spieltag ein Heimspiel gegen 96, in dessen Diensten erstmals ein alter Bekannter dabei sein wird: Hannover-Coach André Breitenreiter lief 1998 und 1999 in 24 Bundesliga-Spielen als Stürmer für den VfL auf. Als Trainer war der 43-jährige im Oktober 2016 auch in Wolfsburg als Nachfolger von Dieter Hecking im Gespräch, bevor sich das Verein dann dafür entschied, mit Valerien Ismaël noch eine Weile weiterzumachen. yps

Der Schritt zurück war für Brekalo ein Schritt vorwärts

Der VfL und der VfB Stuttgart

Vom VfL in die 2. Liga und jetzt mit Stuttgart oben: Außenstürmer Josip Brekalo.
Vom VfL in die 2. Liga und jetzt mit Stuttgart oben: Außenstürmer Josip Brekalo.

Wie so oft war auch für Josip Brekalo aller Anfang schwer. Das erst 19-jährige Mittelfeld-Talent aus der Jugendabteilung des kroatischen Vereins Dinamo Zagreb kam zu Beginn der vergangenen Saison zum VfL, konnte aber nie richtig Fuß fassen. Nach der Hinrunde standen magere vier Einsätze zu Buche, unter Trainer Valérien Ismaël war der Kroate nicht im Kader. 

 Zur Winterpause wurde Brekalo dann an den VfB Stuttgart verliehen. „Beim VfL konnte ich mich zu Beginn nicht richtig einleben. Das war keine leichte Situation für mich.“ Doch der Schritt in die 2. Liga sei im Nachhinein ein Volltreffer gewesen. Der Youngster konnte maßgeblich zum Aufstieg der Stuttgarter beitragen und fühlt sich dort auch richtig wohl: „Ich genieße es, hier zu sein. Die Fans haben uns gefeiert, als hätten wir die Champions League gewonnen. Einfach unbeschreiblich, das werde ich mein Leben lang nicht vergessen!“ Noch bis Ende der Saison ist Brekalo an den VfB ausgeliehen und wird am vierten Spieltag die Wölfe in der Mercedes-Benz-Arena empfangen. Das letz te Spiel dort ging zwar im Jahr 2015 mit 3:1 an die Stuttgarter, doch insgesamt konnte der VfL sieben der letz ten acht Partien für sich entscheiden. ths

Satt er Poker-Gewinn und viele Wechselgerüchte

Der VfL und Werder Bremen

Erst vielleicht weg, aber dann doch weiterhin da: Werders Ex-Wolfsburger Max Kruse.
Erst vielleicht weg, aber dann doch weiterhin da: Werders Ex-Wolfsburger Max Kruse.

Erst war es ein Tuschelthema in der Liga, dann tauchten gegen Saisonende die ersten Medienberichte auf: Nur ein Jahr nach seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg könnte Max Kruse Werder Bremen wieder verlassen. Von einer befristeten Ausstiegsklausel war die Rede, Spartak Moskau, der FC Liverpool und weitere englische Klubs sollen interessiert gewesen sein. „Ich hatte das eine oder andere Angebot auf dem Tisch“, gab der Ex-Nationalspieler zu.

Konkret wurde allerdings nichts, öffentlich hielt sich der Ex-Wolfsburger mit Aussagen zurück und tauchte in der Sommerpause nur in den Schlagzeilen auf, weil er bei der „World Series of Poker“ in Las Vegas 28.740 Dollar gewann. Ende Juli machte er dann mit halbwegs klaren Worten den Wechselgerüchten ein vorläufiges Ende: „Ich kann euch beruhigen: Es gibt keine Ausstiegsklausel bis 31.“, teilte er seinen Fans via Facebook mit. „Ich habe nie verkündet, dass ich den Verein verlassen will, oder dass ich mich hier nicht wohlfühle.“ Ganz in die Karten schauen lassen wollte sich der Hobby-Pokerer allerdings nicht – ein Hintertürchen ließ er sich offen: „Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in Bremen bleibe, ist sehr, sehr hoch....“ apa

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