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Home Sonderthemen Haus&Garten Einbruchschutz und Smart Home – Sicher zuhause leben
18:21 05.11.2018
Die vernetzte Welt birgt Risiken. Die Initiative „Nicht bei mir!“ fordert des-halb zur Wachsamkeit auf.

Smartphones oder Tablet-PCs erleichtern bereits vielfach unseren Alltag. Im Zusammenspiel mit Sicherheitstechnik lassen sie sich auch zum Schutz von Häusern und Wohnungen gegen Einbrecher nutzen. Als Teil eines Smart Home-Konzeptes bieten sie neue Bedienmöglichkeiten, zum Beispiel von Alarmanlagen. Laut einer aktuellen Studie der Beratungsfirma Deloitte nutzen schon circa 17 Prozent der Deutschen Smart Home-Produkte. Unter den 35- bis 44-Jährigen sind es sogar 23 Prozent, fast jeder Vierte.

Tischler-Innung Gifhorn-Wittingen-Wolfsburg

Im Smart Home – der intelligenten, vernetzten Wohnung der Zukunft – lassen sich alle Geräte vernetzen, die internetfähig sind: Küchengeräte, Unterhaltungselektronik, Heizung, Fenster, Türen und Überwachungsanlagen. Durch die Verknüpfung mit dem Internet kann Haus- und Wohnungsbesitzer auch von unterwegs unterschiedliche Funktionen steuern und sich vergewissern, ob zuhause alles in Ordnung ist. Alle wichtigen Statusinformationen der Alarmanlage werden angezeigt. So lässt sich in Echtzeit erkennen, an welcher Stelle zum Beispiel ein Einbruch-, Wasser- oder Rauchalarm ausgelöst wurde. Findet ein nicht genehmigtes Eindringen in die Wohnung statt, kann das System dies jederzeit auf das Smartphone melden und optional an einen Sicherheitsdienst weiterleiten. Spezielle Apps erlauben außerdem eine Fernsteuerung und Fernüberwachung der Alarm- und Haustechnik. Ob Haustür und Fenster geschlossen oder Rollläden heruntergelassen sind, kann so überprüft werden. Jederzeit und von jedem Ort aus können Änderungen vorgenommen und „Befehle“ erteilt werden: Die Alarmanlage aktivieren, Licht an- und ausschalten, Rollläden nachträglich schließen und Weiteres.

Doch Vorsicht: Smart Home-Produkte zum Selbsteinbauen gewähren keinen verlässlichen Schutz. Das Risiko der Fehlinstallation oder der Manipulation von außen ist hoch. Werden datenschutzrechtliche Standards nicht eingehalten, besteht die Gefahr, dass Kriminelle dies ausnutzen. So könnten zum Beispiel bei der Nutzung des Smart Homes in einem ungesicherten WLAN Hacker Daten auslesen oder sogar die Haustechnik übernehmen. Wirksamen Rundum-Schutz gewährleisten ausschließlich qualitativ hochwertige Systeme, die den Sicherheitsnormen und -richtlinien entsprechen und von Fachleuten eingebaut werden.

Jedes Haus und jede Wohnung bedarf einer individuellen Sicherheitslösung, zu der Experten beraten. Ob bei Umrüstung oder Neubau: Verbraucher sollten auf professionelle Sicherheit setzen und Fachleute kontaktieren - zum Beispiel über die Website www.nicht-bei-mir.de.

(djd). Beim Thema Einbruchschutz denken die meisten Menschen zuerst an die Absicherung der eigenen vier Wände. Dabei wird oft vergessen, dass sich nicht nur im Haus, sondern auch rings herum Wertgegenstände befinden können. Beispielsweise vor der Garage abgestellte, teure E-Bikes, hochwertige Grillgeräte oder Teakholz-Gartenmöbel stellen wertvolles Diebesgut dar. „Bei der Absicherung des Zuhauses sollte daher der Außenbereich – von der Einfahrt bis zur Terrasse – nicht vergessen werden“, rät Sicherheitsexperte Florian Lauw von ABUS. Eine Videoüberwachung könne hierfür das Geschehen auf dem eigenen Grundstück aufzeichnen und durch gut sichtbare Kameras auch eine abschreckende Wirkung auf Langfinger haben.

Videoüberwachung vom Profi planen lassen

Je nach Grundstückgröße reichen meist schon wenige Kameras aus, um alle wichtigen Bereiche im Blick zu haben. Dabei ist wichtig, dass nur das eigene Grundstück erfasst werden darf. Die Erfassung von anderen Bereichen, dazu zählt auch der Gehweg vor dem Haus oder Teile des Nachbargrundstücks, sind hingegen nicht gestattet. „Die Planung und Installation eines Videosystems für das private Grundstück sollte daher stets durch Fachleute erfolgen. Sie beherrschen die Technik, kennen die Rechtslage und können somit die Anlage korrekt einstellen“, so Florian Lauw. Daher müsse etwa eine Videoüberwachung auch gut erkennbar am Zutritt zum Grundstück gekennzeichnet sein – dies verbinde sich mit einer abschreckenden Wirkung auf Einbrecher.

Auch von unterwegs das Zuhause im Blick

Zudem können Sicherheitsprofis hinsichtlich der Kameratechnik individuell beraten: Je nach Einsatzzweck eignen sich Modelle mit Nachtsichtfunktion oder Gegenlichtkompensation für den Einsatz bei schwierigen Lichtverhältnissen. Wichtig ist die Wetterbeständigkeit beim Außeneinsatz. Kameramodelle von ABUS etwa sind sehr gut für die Überwachung rund ums Haus geeignet und können per WLAN in das heimische Netzwerk eingebunden werden. Über einen zentralen Rekorder im Haus können mehrere Kamerabilder gebündelt und aufgezeichnet werden. Per App können Bewohner auch von unterwegs auf das Livebild zugreifen.

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