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Home Sonderthemen Neues aus Gifhorn und Umgebung Emmi Ruprecht aus Vollbüttel Lesestoff für Frauen, Frauenversteher und solche, die es werden wollen
00:00 25.10.2018
Emmi Ruprecht
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Dass ein Schicksalsschlag auch ein positiver Wendepunkt im Leben sein kann, hat Gesa Walkhoff erfahren dürfen. Durch eine Erkrankung und einen damit verbundenen Krankenhausaufenthalt, kam die Vollbüttelerin an einen Punkt, wo das Leben sie mit der Frage konfrontierte, was sie wirklich will.


Kurzerhand kündigte sie ihren gut bezahlten Job als Vorstandsreferentin, um sich „neuen Möglichkeiten der Lebensgestaltung“ zu widmen. „Im Zuge dieses Findungsprozesses habe ich mich mit meinem Leben auseinandergesetzt und angefangen, alles aufzuschreiben, was mich bewegt und umgibt“, erklärt die 48-Jährige. Seitdem hat Gesa Walkhoff mit „Ein Ort in Italien“ (2015), „Drei Jahre später“ (2016), „Erleuchtet – Meine Depression, ihr Therapeut & ich“ (2017) und „Der Schundfilm meines Lebens“ (2018) unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht als Selfpublisher vier Romane veröffentlicht, die bei zahlreichen Online-Buchhändlern erhältlich sind.

Die Themen, denen sich Emmi Ruprecht widmet, entspringen dem „echten“ unverblümten Leben: Ob depressive Hilde, die sich in humorvoll-unterhaltsamen Therapiesitzungen bei Dr. Gärtner mit ihrem Job, ihren Eltern, Freundinnen und Liebschaften auseinandersetzt; ambitionierte Drehbuchautorin Hanna Wupper, die eine leichte Liebeskomödie zu Papier bringen soll und auf einmal feststellt, dass ihr eigenes Drehbuch um eine betrogene Ehe plötzlich dramatische Realität wird. Oder die Geschichte um zehn Menschen, die während eines Musik-Workshops an einem idyllischen Ort in der Toskana nicht nur ihre Gesangs- und Gitarrenspielkünste verfeinern, sondern sich auf einmal mit den Krisenherden ihres Lebens konfrontiert sehen. Was alle Romane gemein haben: jede Menge Humor, tiefgründig und psychologisch unterfüttert. Emmi Ruprecht liefert Lesestoff , für jene, die sich auf Grenzerfahrungen einlassen und ganz nebenbei die Seele der Frau erforschen möchten.

Autobiografische Zusammenhänge zu Emmi Ruprecht spielen allenfalls am Rande eine Rolle. „Auch wenn ich weiß, wie sich eine Depression anfühlt, ist die Geschichte der Hilde nicht meine, bestenfalls einige Anekdoten sind autobiografisch“, schmunzelt die sympathische Autorin. „Und auch so eine Workshop-Reise habe ich bereits erlebt, hier ist es allerdings nur das Konzept, was mich zum Schreiben der Geschichte inspiriert hat, die Charaktere entspringen komplett meiner weiblichen Fantasie!“ nip

ÜBRIGENS: Für kleinere Gruppen bietet die Autorin auch Sofa-Lesungen an. Weitere Infos und Kontakt unter www.emmiruprecht.de

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