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Home Sonderthemen Neues aus Wolfsburg und Umgebung Wolfsburger Filmwettbewerb „Corona Diaries”: Wie Jugendliche die Pandemie erleben.
12:27 04.09.2020

Keine Schule, kein gemeinsames Chillen, weder Sport im Verein noch Clubpartys am Wochenende: Die ersten Monate nach Beginn der Pandemie haben das Leben von Jugendlichen komplett auf den Kopf gestellt, vor allem das soziale. Was das genau für sie bedeutete, wie sie die Entwicklungen in Corona-Zeiten sehen und zu bewältigen versuchen, spielte in der öffentlichen Diskussion lange gar keine Rolle. „Es ging zuerst um Gaststätten und Friseure, später dann um Schulen. Aber alles, was mit der Sozialisation der Jugendlichen zu tun hat, fiel hinten runter. Und wir haben uns gefragt, was macht das mit ihnen?“, sagt Frederik Boog vom Stadtjugendring.

Deshalb entwickelte sein Team gemeinsam mit der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg ein Projekt, das Jugendlichen eine Stimme geben soll. Der Wettbewerb „Corona Diaries“ startete am 1. Juli, Abgabeschluss ist der 15. Oktober 2020. „Mit den Corona Diaries, also mit einer Art Tagebuch über die Pandemiezeit, wollen dir die Möglichkeit geben, uns deinen aus der Bahn geworfenen Alltag zu zeigen. Aber auch deine Lösungen und Ideen. Aus deiner Sicht,ohne Filter, ohne Zwischenebene, direkt per Video, deine Stimme ist wichtig“, heißt es in der Ausschreibung.

Für die Art der Umsetzung gibt es keine festen Auflagen. Von der einfachen, unbearbeiteten Videoaufnahme mit einem Handy beim Waldspaziergang bis zum aufwendig geschnittenen Spielfilm sei alles erlaubt, sagt Boog. Auch Trickfilme haben eine Chance. Die Stücke dürfen eine Länge zwischen drei und 15 Minuten haben. Teamarbeit ist möglich. Kameras, Tablets und Mikrofone können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Jugendhaus ASS in Vorsfelde oder im Haus der Jugend der Stadtjugendförderung kostenlos ausleihen. Dort gibt es auch Möglichkeiten, die Videos professionell zu bearbeiten und sich inhaltliche oder technische Unterstützung zu holen. „Wir freuen uns, wenn wir über diesen Wettbewerb mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen“, so Boog. Für die Veranstalter ist allein schon das ein großer Gewinn. Die jungen Filmerinnen und Filmer dürfen natürlich auch auf materielle Preise hoffen. Die drei besten Videos werden mit Preisen im Gesamtwert von 450 Euro ausgezeichnet. (aho)

Mehr Informationen und die Original-Ausschreibung ist im Internet zu finden: https://jugendraumgeben.de
  

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