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Home Sonderthemen Haus&Garten Frischer Wind in den eigenen vier Wänden
14:41 01.11.2019
Melanie Stallmann

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Natur verabschiedet sich gerade in den Winterschlaf. Gründe genug, sich wieder verstärkt den eigenen vier Wänden zu widmen: Ob der neue Bodenbelag, der eigentlich schon seit Jahren geplant war, der trendige Wandanstrich in Wohnzimmer, Flur und Küche oder auch die Detailplanung für den anberaumten Hausbau oder – kauf: Die Herbst- und Winterzeit bietet ausreichend Zeit und Gelegenheit für die Realisierung von kleinen und großen Wohnträumen.

Zumal sich die Hersteller von Bauelementen und mehr sich immer wieder Neues einfallen lassen, um Haus- und Wohnungsbesitzer zu begeistern. Und so haben diese nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, ihr persönliches Umfeld individuell zu gestalten und wirklich einmalige Akzente zu setzen, wie auch der Blick auf die Folgeseiten dieses Bauberaters zeigt. Dort haben wir neueste Trends und Produkte sowie Gestaltungsideen für die heimischen vier Wände zusammengestellt – zusammen mit Tipps und Ratschlägen, was bei Bau und Kauf des Eigenheims zu beachten ist. Es ist garantiert für jeden Anspruch und Geschmack sowie jeden Stil und auch jedes Alter das Passende dabei.

Doch so unterschiedlich die Vorhaben in oder rund um die eigenen vier Wände auch sein mögen, haben sie doch alle eines gemeinsam: Für die Realisierung von Wohnträumen sind Experten aus dem Fachhandel und dem Handwerk unabdingbar. Denn sie wissen ganz genau, welcher Anstrich in welche Räumlichkeiten passt, welcher Bodenbelag für welchen Untergrund oder Raum geeignet ist und wie sich der bislang ungenutzte Dachboden in traumhaft schöne Wohnräume verwandeln lässt. Daher sollten sich (angehende) Bauherren oder auch Sanierer und Modernisierer umfassend beraten lassen, bevor sie ihre Vorhaben rund um das neue Zuhause in die Tat umsetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude beim Lesen unseres aktuellen Bauberaters und natürlich bei Ihrem ganz persönlichen Einsatz in den eigenen vier Wänden.

Ihre

Melanie Stallmann
Redaktionsleiterin Sonderthemen

Nachlässigkeit kann teuer werden

Private Bauherren sind für Sicherheit auf ihrer Baustelle zuständig

Bei etablierten Bauträgern wird Sicherheit großgeschrieben. Sie bieten beispielsweise mit dem Bauschutzbrief ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an, das auch die Sicherung der Baustelle beinhaltet. Foto: djd/Helma Eigenheimbau AG/DanBu.Berlin – stock.adobe.com
Bei etablierten Bauträgern wird Sicherheit großgeschrieben. Sie bieten beispielsweise mit dem Bauschutzbrief ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an, das auch die Sicherung der Baustelle beinhaltet. Foto: djd/Helma Eigenheimbau AG/DanBu.Berlin – stock.adobe.com

Wo gehobelt wird, da fallen Späne, heißt es im Volksmund. Fleißig gehobelt wird täglich auf Deutschlands Baustellen. Viele Gewerke leisten hier parallel und unter Zeitdruck ihre Arbeit. Sollte dabei etwas schiefgehen, sind Bauverzögerungen und hohe Kosten oft die Folge. Um dieses Risiko zu minimieren, müssen diverse Sicherheitsmaßnahmen auf Baustellen eingehalten werden. Was viele nicht wissen: Sicherheit auf der Baustelle ist Sache des Bauherrn. Das gilt nicht nur für Bauträger und Bauunternehmer, sondern im gleichen Maße auch für private Häuslebauer. Ihnen obliegen die Einhaltung und Umsetzung der entsprechenden Pflichten. Verletzungen können ordnungsrechtliche oder sogar strafrechtliche Folgen für die Bauherren haben. Wer seine Baustelle vorsätzlich nicht entsprechend sichert, begeht im Falle eines Unfalls eine Straftat, die nach Paragraf 26 Arbeitsschutzgesetz mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden kann.

Baustellenverordnung regelt Arbeit am Bau

Laut Baustellenverordnung (BaustellV) sind Bauherren verpflichtet, für Baustellen, auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig sind, für Planung wie Ausführung des Bauvorhabens mindestens einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator zu bestellen. Dieser sogenannte SiGeKo trägt dazu bei, das Bauvorhaben, den Bauablauf und die späteren Arbeiten auf der Baustelle zu jeder Zeit sicher zu gestalten. Geeignete Koordinatoren sollten über mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und baufachliche Kenntnisse verfügen. Infrage kommen Bauingenieure, Architekten, Meister, Poliere und Techniker. Das Honorar eines solchen Koordinators setzt sich aus drei Komponenten – Gefährdungspotenzial, Nettobaukosten und Bauzeit – zusammen und liegt im Regelfall bei mehreren Tausend Euro.

Bauträger übernehmen oft das Risiko

Bauherren, die mit einem Bauträger wie der Helma Eigenheimbau AG ihr Haus fertigen lassen, bauen häufig nicht nur schlüsselfertig, sondern auch sorgenfrei. Denn dabei ist die Sicherung der Baustelle neben weiteren Aspekten, wie einer Rohbau-Feuerversicherung sowie einer Bauherrenhaftpflicht- und einer Bauleistungsversicherung, im Bauschutzbrief, enthalten – ohne Mehrkosten für den Bauherrn. Unter www.helma.de gibt es alle nötigen Informationen. Geschulte Projektleiter achten auf die Umsetzung der Vorschriften vor Ort – für Bauwillige ohne zeitlichen und finanziellen Mehraufwand. (djd)
  

Ein älteres Haus mit Fördergeldern von der KfW energieeffizient zu sanieren, zahlt sich langfristig aus. Foto: djd/puren
Ein älteres Haus mit Fördergeldern von der KfW energieeffizient zu sanieren, zahlt sich langfristig aus. Foto: djd/puren

Damit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die gesetzten Klimaziele erreichen, muss unter anderem die Energieeffizienz älterer Häuser verbessert werden. Über 60 Prozent des Energieverbrauchs von Häusern und Wohnungen gehen auf das Konto der Raumwärme – hier liegen also auch die größten Einsparpotenziale. Aus diesem Grund fördert der Staat die energetische Sanierung, unter anderem über die KfW Förderbank. Mithilfe der KfW energieeffizient zu sanieren, lohnt sich bei vielen älteren Häusern: Die Fördergelder erleichtern Investitionen, Einsparungen bei den Heizkosten machen sich langfristig bemerkbar und der Wert eines sanierten Hauses verbessert sich, falls man verkaufen oder vermieten möchte. Wir geben Tipps, worauf es bei den Fördergeldern der KfW für energieeffizientes Sanieren ankommt.

1. Kredit oder Zuschuss?

Fördergelder der KfW können als zinsbegünstigter Kredit oder als Zuschuss beantragt werden. Die Kreditvariante ist die richtige für alle, die nicht über genügend Eigenkapital für die Finanzierung verfügen. Wer genug auf der hohen Kante hat, kann mithilfe der KfW energieeffizient sanieren und bares Geld sparen: Er bekommt einen direkten Zuschuss, dessen Höhe von den Kosten, der Anzahl der Wohneinheiten und dem erreichten Energiesparziel abhängt.  

Aexraths/123RF
Aexraths/123RF

2. Komplettsanierung zum Effizienzhaus oder Einzelmassnahme?

Die KfW fördert die Komplettsanierung von Häusern, die auf einen bestimmten KfW-Effizienzstandard gebracht werden. Es ist aber auch möglich, Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz fördern zu lassen. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn eine Komplettsanierung nicht auf einmal finanzierbar ist.

3. Energieberater beauftragen

Bei der Planung, welche Maßnahmen in Betracht kommen, sollte immer ein Energieberater hinzugezogen werden. Er kann auch bei der Beantragung von Fördergeldern helfen. Unter anderem fördert die KfW zur energieeffizienten Sanierung auch die Energieberatung.

4. Dämmen oder Heizung erneuern?

Wer die energetische Sanierung mit Einzelmaßnahmen beginnen möchte, sollte in der Regel zunächst die Dämmung verbessern. Schlanke Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan wie etwa von puren eignen sich hier gut, da sie bei schlankem Aufbau sehr gute Dämmwerte erreichen und so sicherstellen, dass die Vorgaben der KfW für energieeffizientes Sanieren eingehalten werden.

5. Baubegleitung gibt Sicherheit

Neben den Vorbereitungen durch einen Energieberater können Hausbesitzer auch Förderungen der KfW für die Baubegleitung der geplanten Maßnahmen durch einen unabhängigen Sachverständigen beantragen. Er unterstützt die Hausbesitzer von der Planung über die Baukontrolle bis hin zur Abnahme. So lässt sich das Sanierungsziel sicher erreichen und der Bauherr kann sich auf die Gewährung der Gelder von der KfW für energieeffizientes Sanieren verlassen. (djd)
  

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