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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Frohe Weihnachten
09:33 04.01.2019
Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass ursprünglich das Osterfest wichtigstes Jahres fest war.                                        Fotos: © Kirill Ryzhov/123RF, © Luis Molinero Martnez/123RF

Was ist Weihnachten? Eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres ist neben Ostern und Pfingsten Weihnachten oder auch das heilige Christfest (auch Heilige Nacht). Weihnachten selbst wird erst ab Anfang des 4. Jahrhunderts gefeiert, da eigentlich Ostern (Auferstehung Jesu) im Mittelpunkt stand. Die Bezeichnung Weihnachten geht auf das Mittelhochdeutsche „Ze den wihen nahten” zurück, was so viel wie „in den heiligen Nächten” bedeutet. Über die Geburt Jesu gibt es auch die unterschiedlichsten Aussagen, wobei sie eigentlich unbekannt ist. Johannes Kepler hat anhand der Sternkonstellation aus Saturn und Jupiter festgestellt, der als Stern von Bethlehem angenommen wird, dass Jesus sieben Jahre früher geboren sein muss.


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25. Dezember wird von jeher gefeiert

Der 25. Dezember wurde erklärt durch den alten Frühlingsanfang, der am 25. März, dem Tag der Weltschöpfung, gleichzeitig als Tag der Empfängnis festgelegt wurde, wodurch sich daraus der 25. Dezember als Geburtstag Jesu Christi ergab. Der 25. Dezember wurde im alten Rom als auch in anderen heidnischen Kulturen besonders gefeiert. Es war das Fest zur Wintersonnenwende, für den unbesiegbaren Sonnengott. So wurde das durch Papst Hyppolit ausgenutzt und er versuchte, dieses Fest durch das Fest der Geburt Christi abzulösen. Das Weihnachtsfest konnte sich aber erst viel später am 25. Dezember durchsetzen, in Deutschland wurde erst im 7. Jahrhundert dieser Brauch verbreitet. Und die Mainzer Synode erklärte erst 813 den 25. Dezember offiziell zum „festum nativitas Christi”.



Ob die Geschichte um die Geburt wahr ist, kann auch nicht mit Sicherheit belegt werden, da sowohl Lukas und auch Matthäus die Geburt Jesu nur mit wenigen Worten beschrieben haben. Dass bereits am 24. Dezember gefeiert wird, liegt daran, dass ein Fest immer mit den Vigilen, den Nachtwachen des Vorabends, begonnen wurde. Ein Vigil wird als Nachtwache bezeichnet, bei der die Christen sich versammeln, um sich durch das Hören des Wortes Gottes einzustimmen, und wachen in der Nacht, um Jesus Christus zu erwarten.

Im katholischen Raum bringt das Christkind den artigen Kindern die Weihnachtsgeschenke. Der Weihnachtsmann hat seinen Ursprung im heiligen Nikolaus, der im 4. Jahrhundert durch zahlreiche Legenden als Schutzpatron der Kinder verehrt wird.

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