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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Geborgen und in Sicherheit
11:22 21.06.2019
Soziale Kontakte sind für die meisten Senioren ein ganz bedeutender Wohlfühl-Faktor. Foto: Pxhere.com
Altenheim Ahnsen an der Oker gGmbH
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Großmutter oder Großvater können sich nicht mehr allein versorgen. Das kann zu einem großen Problem innerhalb der Familie werden. Manche versuchen, den Angehörigen daheim zu betreuen. Aber oft klappt das nicht so einfach. Ein Pflegeheim kann der Ausweg sein.

Vor allem die Unterbringung eines Familienangehörigen mit einem hohen Bedürfnis nicht nur an Pflege, sondern auch an medizinischer Kontrolle, kann in einem Pflegeheim für alle Seiten die beste Lösung sein. Das erkrankte oder schlicht alternde Familienmitglied wird rund um die Uhr medizinisch überwacht und im Ernstfall kann schnell erste Hilfe geleistet werden.

Des Weiteren können auch rüstige Rentner, die gerne in sozialen Kontakt treten, von dem Leben in einem Pflegeheim profitieren. Austausch mit anderen Menschen im gleichen Lebensabschnitt kann Freude bereiten. Interessen werden geteilt, Ängste können besprochen werden und der letzte Lebensabschnitt kann gemeinsam mit neuen Freunden oder Bekannten auch außerhalb des gewohnten familiären Kreises verbracht werden.

Größter Vorteil ist das gemeinsame Miteinander. In einem Pflegeheim ist niemand allein, da zahlreiche Bewohner umsorgt werden und gemeinsame Freizeitaktivitäten möglich sind. Der Rentner lernt somit neue Menschen kennen, mit denen spannende Spielenachmittage oder ruhige Fernsehabende verbracht werden können. Somit ist jederzeit für Unterhaltung gesorgt.

Darüber hinaus bietet das Pflegeheim einen zusätzlichen Vorteil: Die Patienten erhalten in der Regel ihren persönlichen Bereich, beispielsweise in Form eines eigenen Zimmers, das nach Belieben eingerichtet werden kann. Oft sind die Räume aber auch vollständig möbliert, zusätzliches Mobiliar, Accessoires oder Fernseher können zudem untergebracht werden.

Der häufigste Grund für Senioren, in ein Pflegeheim zu ziehen, ist die Pflegebedürftigkeit, die kompetente und erfahrene Unterstützung verlangt. Ob bei den alltäglichen Aufgaben, bei der Körperhygiene oder aber bei der gesundheitlichen Vorsorge – in einem Pflegeheim ist stets ausgebildetes Personal anwesend, das den betroffenen Bewohnern helfend zur Verfügung steht. Auch in Notfällen kann binnen kürzester Zeit jemand eingreifen, sei es bei einem unglücklichen Sturz oder aber bei einem Herzinfarkt.

Weiterhin kümmert sich das Pflegepersonal um die Reinigung der Wäsche, um das Beziehen der Betten oder um die anfallenden Aufgaben im Haushalt, welche unter Umständen nicht mehr selbstständig ausgeführt werden können.

Zusätzlich bemühen sich die Mitarbeiter um die aktive Freizeitgestaltung der Bewohner und um die regelmäßige Mobilisierung. So werden Ausflüge organisiert und durchgeführt, oder aber Veranstaltung geplant, die direkt in der Einrichtung stattfinden, wie zum Beispiel eine Choraufführung zu Weihnachten oder ein spaßiger Tanzaband.   


Ambulante Pflegedienste bieten umfassende Unterstützung im Alltag

Die Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste helfen in den unterschiedlichsten Bereichen. Foto: AOK Mediendienst
Die Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste helfen in den unterschiedlichsten Bereichen. Foto: AOK Mediendienst

Pflegekräfte werden in den unterschiedlichsten Bereichen benötigt – in der stationären Pflege, aber auch bei den ambulanten Pflegediensten, deren Mitarbeiter tagtäglich im Einsatz sind, um pflegebedürftigen Menschen, aber auch deren Angehörigen den Lebensalltag zu erleichtern. Das heißt: Die Mitarbeiter unterstützen bei der häuslichen Pflege. Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der häuslichen Pflege.

Dabei bietet der ambulante Pflegedienst Familien eine vielseitige Unterstützung bei den täglichen Aufgaben und Verpflichtungen, die nur noch schwer oder gar nicht mehr durch einen Pflegebedürftigen ausgeübt werden können. Dies ermöglicht pflegenden Angehörigen beispielsweise ihren Beruf und die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen besser organisieren zu können.

Die Mitarbeiter eines Pflegedienstes kommen in der Regel zu einem Pflegebedürftigen nach Hause. Dort helfen sie als fachkundige und sachkundige Spezialisten bei der täglichen Pflege. Der große Vorteil einer ambulanten Pflege ist die Möglichkeit den Betroffenen trotz seiner Pflegebedürftigkeit in der vertrauten Umgebung zu belassen.

Breit gefächertes Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum eines ambulanten Pflegedienstes beziehungsweise einer häuslichen Pflege erstreckt sich über einen sehr großen Bereich hinweg und umfasst die folgenden Aufgabenbereiche als Sachleistungen:

1. Körperbezogene Pflegemaßnahmen

Körperbezogene Pflegemaßnahmen umfassen beispielsweise die Unterstützung bei der Körperpflege, die regelmäßige Ernährung, die Sicherstellung der Mobilität sowie die fachgerechte Behandlung von bettlägerigen Patienten.

2. Pflegerische Betreuungsmaßnahmen

Pflegerische Betreuungsmaßnahmen umfassen beispielsweise die Unterstützung zur Bewältigung und die Gestaltung des alltäglichen Lebens im gewohnten beziehungsweise im häuslichen Umfeld.

3. Unterstützung bei der Haushaltsführung

Zur Unterstützung bei der Haushaltsführung geht es zum Teil auch nur um sehr einfache Tätigkeiten des täglichen Lebens. Dies können beispielsweise die Reinigung der Wohnung des Pflegebedürftigen, Essen kochen, Begleitung zu Ärzten, Spaziergänge oder das regelmäßige Einkaufen sein. Aber auch umfangreichere Maßnahmen wie zum Beispiel Unterstützung bei einem Umzug können Bestandteile pflegerischer Hilfe sein.

4. Beratungsleistungen für Pflegebedürftige

Beratungsleistungen für Pflegebedürftige umfassen das Bieten von Lösungen bei pflegerischen Fragestellungen oder die Unterstützung bei der Vermittlung von anderen Hilfsdiensten. Dies können die Vermittlung von Essenslieferdiensten oder die Organisation von Fahrdiensten sowie Krankentransporten sein. Beratungsleistungen können dabei auch von Angehörigen Pflegebedürftiger in Anspruch genommen werden.

Inanspruchnahme eines Pflegedienstes

Sobald entsprechende Voraussetzungen von einem Pflegebedürftigen erfüllt werden, kann ein ambulanter Pflegedienst auch häusliche Krankenpflege nach dem § 37 SGB V als eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen anbieten und erbringen. Dazu gehören Tätigkeiten wie zum Beispiel eine verordnete Medikamentengabe, Verbandswechsel oder Injektionen. Die individuellen Voraussetzungen eines jeden Pflegebedürftigen werden dabei von einer Vielzahl von Möglichkeiten bestimmt, die eine individuelle Beurteilung eines jeden Menschen bedürfen.

In diesem Bereich stehen Ihnen Ärzte als auch Pflegedienste gern für eine Beratung zur Verfügung.

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