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Home Sonderthemen Neues aus Wolfsburg und Umgebung HELFI 55+: Hilfe für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen
14:29 14.05.2019

Im April dieses Jahres hat Detlef Semerau einen Verein gegründet: HElFi 55+. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, älteren, einsamen oder körperlich eingeschränkten Menschen zu helfen. Bereits seit längerer Zeit engagiert sich Detlef Semerau mit seinem Neunsitzer-VW-Bus, indem er dieser Personengruppe das Leben erleichtert. Er hilft beispielsweise beim Einkaufen, bei Arztterminen, Behördengängen oder erledigt Botenfahrten. „Fahrdienste sind überwiegend kostenlos und werden von Sponsoren und Paten des Busses finanziert“, betont Detlef Semerau.

Doch der rüstige Rentner, der seine Passagiere auch betreut, hat mehr vor. Er möchte preiswerte Tagesfahrten, Wochenend- oder Kurreisen und damit Zerstreuung und kleine Auszeiten anbieten. „Bei den längeren Reisen handelt es sich um Kurreisen, deren Preise ich mit den Kurhäusern persönlich aushandle. Ich erledige auch die Formalitäten, wenn es um die Zuzahlung bei den Krankenkassen geht“, so Detlef Semerau.

Kegelgruppen oder Skatmannschaften, die sich außerhalb Wolfsburgs mit anderen Sportlern messen möchten, werden gerne transportiert. Denkbar sind für ihn auch organisierte Fahrradtouren entlang von Flüssen oder Kanälen sowie Nordic-Walking- oder Wandertouren in anderen Gegenden. Gruppen bis zu acht Personen dürfen sich auch mit eigenen Vorschlägen oder Wünschen an Detlef Semerau wenden. Derzeit arbeitet er Touren nach Rügen, Prag, Dresden, Römö und Helgoland aus.

Durch die Gründung eines gemeinnützigen Vereins erhielt HElFI 55+ Zugang zum Seniorenring Wolfsburg. Detlef Semerau hat bereits erste Gespräche geführt.

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Der eine oder andere wird es vielleicht noch nicht wissen, dass sich die Mitglieder des Heimatvereins Vorsfelde auch um den Naturschutz kümmern. „Aufgabe des Vereins ist Erhalt und Pflege aller Dinge, die den Begriff Heimat ausfüllen. Hierzu gehören die uns umgebende Natur genauso wie das Stadtbild von Vorsfelde, aber auch Geschichte und Sprache unseres Raumes.“ so weit das Grußwort des Vorsitzenden Roland Polze auf der Website des Heimatvereins. Deshalb zählt beispielsweise die Anlage und Pflege von Blühflächen für Bienen und Insekten zu den Aufgaben des Heimatvereins. An der Ernst-August-Straße kann man das Werk der Vereinsmitglieder bewundern.

Eingehende Preis- und Spendengelder aus der Aktion „Gemeinsam helfen“ möchte der Heimatverein Vorsfelde in Pflanzen und Samen zur Begrünung der Blühstreifen investieren. Doch die Aufgaben umfassen weit mehr: Stellungnahmen zu Naturschutzrelevanten Vorhaben im Auftrag des niedersächsischen Heimatbundes als Träger öffentlicher Belange gehören dazu. Das Vorbereiten von Wanderungen, beispielsweise im Rahmen der Glas-Arche-Aktionen, Kontakte pflegen und knüpfen zu Organisationen wie dem Bund, dem Nabu und den Landfrauen ebenfalls.

Auch im Agenda21-Forum „Biologische Vielfalt“ der Stadt Wolfsburg arbeitet der Heimatverein mit. Ergebnisse dieser Tätigkeit sind beispielsweise der Gartenwettbewerb und ein Bienenschutz-Infoflyer. In die Vorbereitungen zur 875-Jahr-Feier von Vorsfelde im Jahr 2020 ist der Heimatverein ebenso involviert wie in den „Langen Tag der Stadtnatur“. Dieser wird im September stattfinden und vom Agenda21-Forum organisiert. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Vorsfelde, Dr. Meinhardt Leopold, wird einen Vortrag zur Geschichte der Vorsfelder Störche beisteuern

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Im Februar 2009 hat der Heimatverein Vorsfelde e. V. auf Anregung des Stadtarchivs Wolfsburg begonnen, ein eigenes Ortsarchiv einzurichten. Den Grundstock bildeten Unterlagen, die dem Heimatverein seit vielen Jahren zur Verfügung gestellt worden waren. Insgesamt sind 4752 Exponate erfasst, darunter beispielsweise die Unterlagen von der Auflösung des Männergesangvereins von 1843.

Jetzt hat das Ortsarchiv einen eigenen Raum in der Heimatstube gefunden. Die Präsenzbibliothek mit 578 Büchern, die Foto-Sammlung Willi Vogelsang und die allgemeine Vorsfelder Geschichte – um nur Beispiele zu nennen – werden jetzt an einem angemessenen Platz aufbewahrt werden. Zum Ortsarchiv zählt auch ein Findbuch mit etwa 1350 erfassten Dokumenten.

„Im Ortsarchiv sollen alle Dokumente, die mit Vorsfelde in Verbindung stehen, gesammelt werden. Nicht nur amtliche schreiben, auch Belege des täglichen Lebens wie Reklamehefte von Vorsfelder Geschäften, Rechnungen oder auch Landkarten und Stadtpläne zählen dazu. Generell gilt: erst fragen, dann wegschmeißen“, ermahnt der Vorsitzende des Heimatvereins Vorsfelde, Roland Polze. Auch alle Bilder, die Vorsfelder Ansichten zeigen, sollen erhalten bleiben.

Zur Erleichterung der Arbeit möchte der Heimatverein Vorsfelde für das Ortsarchiv eine kleine technische Grundausstattung anschaffen. Angedacht sind Computer, Drucker und Scanner. Preisgelder aus der Aktion „Gemeinsam helfen“ und eventuell eingehende Spenden sollen dafür eingesetzt werden.

Das Heimatmuseum ist Mitglied im Museumsverband Niedersachsen, der mit der Braunschweigischen Landschaft im Herbst vergangenen Jahres eine Arbeitsgemeinschaft kleiner Museen gründete; Dr. Meinhardt Leopold, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins Vorsfelde, ist als Gründungsmitglied beigetreten.

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