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Home Sonderthemen Wellness/Fitness/Beauty Freiluftsport trotz Pollenalarm
10:12 16.03.2020
Gründliches Aufwärmen vor dem Sport bereitet allergiegeplagte Bronchien auf die Belastung vor. Foto: djd/Linda AG/Getty Images/Nomad
Cosmètique Petra Sürig

Der Frühling mit seiner erwachenden Natur lädt dazu ein, wieder häufiger Zeit draußen zu verbringen. Das gilt besonders für viele Sportbegeisterte: Radfahren, Joggen, Wandern, Inlineskaten – viele Aktivitäten sind nur unter freiem Himmel möglich oder machen so mehr Spaß. Doch was, wenn die Pollen fliegen? Schließlich beginnt die Heuschnupfensaison oft schon im Februar und ruft bei Allergikern Niesen, Augenjucken und eine laufende Nase hervor. „Dennoch können und sollten Betroffene sich auch im Freien bewegen, denn dies stärkt Lungenfunktion, Atmung, Muskulatur und Herz-Kreislauf-System“, rät Linda-Apotheker Apotheker Benjamin Lieske aus Castrop-Rauxel.

Atemfrequenz vorab erhöhen

„Vorab sollte jedoch ein Facharzt aufgesucht werden“, so der Experte. Gibt dieser grünes Licht, stehe dem Freiluftsport nichts mehr im Wege. Und mit den richtigen Tipps lassen sich Allergiesymptome gut eindämmen. Heuschnupfenpatienten sollten sich vor dem Trainieren auf jeden Fall ordentlich aufwärmen, um die Atemfrequenz zu erhöhen. Das kann eine Verengung der Bronchien und plötzliche Atemnot verhindern. „Wer Allergiemedikamente wie etwa Antihistaminika einnimmt, sollte das natürlich auch an aktiven Tagen tun“, erklärt Benjamin Lieske: „Bei starkem Pollenflug ist es ratsam, Mittel wie Nasenspray oder Augentropfen direkt vor dem Sport zu verwenden.“

ZAR Wolfsburg

Empfehlenswert seien hier oft auch Kombipräparate. Am besten lassen sich Betroffene dazu vom informierten Fachpersonal in einer Apotheke beraten – unter www.linda.de beispielsweise finden Sie eine in der Nähe. Weiterhin ist es ratsam, aufs Wetter zu schauen. Bei Wind ist die Pollenbelastung besonders hoch, nach einem Regenguss eher niedrig.

Auch Uhrzeit und Ort spielen eine Rolle: In der Stadt ist morgens weniger Blütenstaub unterwegs, auf dem Land dagegen abends. Entsprechend sollten Heuschnupfenpatienten ihre Trainingszeiten planen.

Pollen wieder loswerden.

Nach dem Sport gilt es, die Pollen schnell loszuwerden. Sportbekleidung wäscht man am besten sofort oder lagert sie außerhalb der Wohn- und Schlafräume. Intensives Haarewaschen ist ebenfalls angeraten. „Ein guter Tipp ist außerdem eine Nasendusche, um aus der Luft gefilterten Blütenstaub von den Schleimhäuten zu entfernen“, so Lieske. Grundsätzlich sollten Allergiker bei körperlicher Aktivität in der Heuschnupfensaison gut auf ihren Körper hören, sich nicht überanstrengen und bei Atemnot oder anderen allergischen Signalen sofort mit dem Sport aufhören. djd

Aller Anfang ist einfach

Tipps vom Profiathleten: Mit dem Laufsport anfangen und dranbleiben

Triathlet Jonas Schomburg, der bei den Olympischen Spielen in Tokio startet, gibt nützliche Tipps für Laufeinsteiger. Foto: djd/Bitburger/HAVE A GOOD ONE
Triathlet Jonas Schomburg, der bei den Olympischen Spielen in Tokio startet, gibt nützliche Tipps für Laufeinsteiger. Foto: djd/Bitburger/HAVE A GOOD ONE

Der Wille ist da, nur die eigene Disziplin auf Dauer doch zu schwach. Diese Erfahrung haben bereits viele Freizeitsportler gemacht. Zwar nimmt man sich vor, endlich mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und einen festen, wöchentlichen Trainingsplan einzuhalten. Doch am Ende siegt die Bequemlichkeit, und das heimische Sofa erhält den Vorzug vor der Joggingstrecke. Dabei ist gerade Laufen als Ausdauersport eine gute Idee, um Fitness aufzubauen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und gleichzeitig etwas für das Herz-Kreislauf-System zu tun. Nur, wie können es Gelegenheitssportler schaffen, konsequenter am Ball zu bleiben?

In der Gruppe macht Sport viel mehr Spaß

Auch Profiathleten wie Jonas Schomburg wissen, dass die Lust auf Sport nicht an jedem Tag gleich stark ausgeprägt ist. Für ihn ist es dennoch selbstverständlich, seinen Trainingsplan strikt zu befolgen. Schließlich wird der 26-jährige Triathlet im Sommer 2020 bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio an den Start gehen. Freizeitsportlern empfiehlt er, nicht alleine zu joggen, sondern sich Gleichgesinnte zu suchen. „Mit netten Leuten, die auf einem ähnlichen Laufniveau sind, fällt das Training leichter“, so Schomburg. In der Gruppe sei die Disziplin größer, man habe direkt ein schlechtes Gewissen, wenn man das Training absagt. Darüber hinaus sei es wichtig, sich realistische Ziele zu setzen. „Sie sollten dem eigenen Fitnessstand entsprechen und tatsächlich auch erreichbar sein. Alles andere frustriert nur“, erklärt der Sportler weiter. Sein Tipp: Trainingsprotokolle per App helfen dabei, eigene Fortschritte zu messen, sich mit anderen zu vergleichen und auf diese Weise motivierende Erfolgserlebnisse zu schaffen. „Hilfreich ist es, sich mit Kleinigkeiten für erreichte Ziele zu belohnen. Das können neue Laufsocken sein, ein Stück Schokolade oder ein alkoholfreies Bier nach dem Training“, schildert der erfahrene Triathlet.

Regeneration gehört zum Training dazu

Nach dem Sport ist es wichtig, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aufzufüllen und Mineralstoffe aufzunehmen. Das isotonische, alkoholfreie Bitburger 0,0 Prozent ist dazu mit einem hohen Anteil an Mineralien und Vitaminen sowohl bei Profis als auch bei Freizeitsportlern beliebt. Auf diese Weise kann man Regeneration und Belohnung nach dem Training direkt miteinander verbinden und gleichzeitig dem Körper dabei helfen, sich schnell wieder zu erholen. Für alle Laufneulinge hat Jonas Schomburg noch einen wichtigen Tipp: „Vor dem Start sollte man in jedem Fall einen Gesundheitscheck durchführen. So kann man den Trainingsplan auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Wichtig sind zudem gut sitzende Laufschuhe.“ djd

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