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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Hochzeit und Coronavirus: Tipps und Entscheidungshilfen
10:06 28.10.2020
Elopement Wedding, nur zu Zweit heiraten, ist in CoronaZeiten eine echte Alternative. © weddix
Hotel & Restaurant Brackstedter Mühle

Dieses Jahr ist alles anders. Die Corona-Krise stellt viele Brautpaare bezüglich ihrer Hochzeitsvorbereitungen vor große Herausforderungen. Vor allem die Ungewissheit, ob eine Feier überhaupt möglich ist, macht es vielen Brautpaaren schwer.

Wer seine Hochzeit plant, sollte überlegen, welche Personen der Gästeliste in der Risikogruppe sein könnten. Hierzu zählen vor allem Menschen höheren Alters, mit Vorerkrankungen oder einem schlechten Immunsystem. Das Brautpaar sollte sie auf jeden Fall ansprechen. Ganz klar gilt „Safety first“. Und im digitalen Zeitalter, finden sich viele Möglichkeiten, auch diese Personengruppe an der Trauung teilhaben zu lassen – beispielsweise per Live-Übertragung.

Wichtig ist es auch, die Gästeliste um sämtliche Kontaktdaten zu vervollständigen. Einige Gemeinden verlangen das, damit im Fall einer COVID-19-Infizierung alle Hochzeitsgäste erreicht werden können.

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Bevor man sich an Dienstleister aller Couleur mit Anfragen wendet, sollte sich das Paar vorab die Bedingungen der jeweiligen Verträge durchlesen! Eine allgemeingültige Richtlinie gibt es nicht. Einige Anbieter versuchen jedoch, mildere oder erweiterte Umplanungs-/Verschiebungsrichtlinien für ihre Hochzeitspaare einzurichten, um gemeinsam mit ihnen durch diese schwierige Phase zu kommen. Sollte der „worst case“ eintreten, sollten Brautpaare sich mit ihren Dienstleistern in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Tipp: Man sollte stets offen sein für Vorschläge, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Notfalls muss die Hochzeit nach dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ verschoben werden. Sobald sich die Lage wieder beruhigt hat, kann das Brautpaar später auf einer großen After-Wedding-Party mit den Gästen anstoßen. Und dabei gilt: Jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge. Wer das erkennt und kreative Dienstleister um sich herum hat, wird immer eine schöne Feier haben!

Eine Absage sollte die letzte Überlegung sein. Denn falls das Brautpaar absagt, obwohl die Hochzeit hätte stattfinden können, wird es die anfallenden Stornokosten der verschiedenen Dienstleister tragen müssen.

Eine schöne Alternative könnte auch ein sogenanntes Elopement Wedding (zu Deutsch „Nur zu Zweit heiraten“) sein. So könnten Brautpaare die Möglichkeit nutzen, an ihrem ganz persönlichen Lieblingsort zu heiraten – ohne auf irgendwas achten zu müssen. Bei dieser Variante muss das Paar auf nichts verzichten – außer auf die Gäste. Deshalb fallen auch jede Menge organisatorischer Aktionen weg: Um Sitzordnung, aufwendige Papeterie oder eine perfekte Menüplanung muss sich niemand Gedanken machen. So bleibt mehr Zeit für die eigenen Wünsche. Außerdem benötigt man weder eine riesige Location noch eine gigantische Dekoration – das spart bares Geld. Ob Candle-Light-Dinner im Lieblingslokal oder ein 10-Gänge-Menü in einem Gourmet-Restaurant – die Möglichkeiten sind vielfältig und im Falle eines Lockdowns entstehen keine Kosten.
  

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