Menü
Anmelden
Wetter wolkig
9°/3°wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus WolfsburgWolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg

Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Kein Weihnachten ohne diese Filme
10:08 30.12.2020
©serhiibobyk/123RF, ©onyxprj/123RF, ©kumer/123RF

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

In dem Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat es Aschenbrödel nicht leicht: Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer gehässigen Stiefschwester Dora sowie deren Mutter auf dem Gut des Vaters. Obwohl dieser die drei Frauen gleichermaßen geliebt hat und das Gut somit der ganzen Familie hinterlassen hat, wird Aschenbrödel von Dora und der Stiefmutter wie eine Magd behandelt. So muss sie in der Küche helfen, im eisigen Flusswasser die Wäsche waschen oder eben den Kamin auskehren, was ihr den Spitznamen Aschenbrödel beschert. Beim Ausritt mit ihrem Pferd Nikolaus trifft sie auf den Prinzen. Doch anstatt in Schwärmerei zu verfallen, wie es der Prinz von „kleinen Mädchen“ gewohnt ist, stiehlt sie ihm sein Pferd und hält ihn zum Narren. Eines Tages schenkt ihr der Kutscher des Guts, der stets auf ihrer Seite ist, einen Zweig mit drei Haselnüssen. Noch ahnt Aschenbrödel nichts von dessen Besonderheit, aber jede Nuss verwandelt sich in ein Kostüm für einen Anlass, bei dem sie den Prinzen wiedertrifft: eine Jagdausstattung, ein Ballkleid und schließlich ein Hochzeitskleid.

Der Grinch

Der Grinch ist eine Kreatur mit grünem Fell, die in einer Berghöhle lebt. Er mag aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Kindheit Weihnachten nicht. Deswegen stiehlt er in der Verkleidung des Weihnachtsmanns die Geschenke der Bewohner des Nachbarorts Whoville. Die Einwohner von Whoville feiern trotzdem Weihnachten. Die Ortsbewohnerin Cindy Lou Who setzt sich für ihn ein und hilft ihm gleichzeitig, die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt die Bedeutung des Festes, gibt die Weihnachtsgeschenke zurück und nimmt am Weihnachtsfest teil.

©citalliance/123RF
©citalliance/123RF

Eine schöne Bescherung

Seit genau 30 Jahren gehört der Film „ Schöne Bescherung“ zu Weihnachten dazu. 1989 wurde der Film, der im Original „National Lampoon’s Christmas Vacation“ heißt, in den USA gedreht und war schon damals ein voller Erfolg. Auch für viele Deutsche darf die Komödie um das Weihnachtsfest bei der Chaos familie Griswold in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen. Die Gags sind längst Kult: die gigantische Lichterkette am Haus der Griswolds, die ein Atomkraftwerk in die Knie zwingt (und nebenbei die Nachbarn Too-hod und Margoo-ho blendet). Clark Griswolds Lichtgeschwindigkeits-Schlittenfahrt auf einer Metallplatte. Oder das Eichhörnchen, das plötzlich aus dem riesigen Christbaum springt. Und am Ende wird es doch noch das wunderbare Weihnachtsfest mit der ganzen Familie (trotz Klärgasexplosion). Am besten genießt man den Film mit einem leckeren Eggnog (wie Clark Griswold).

Der Polarexpress

Am Vorweihnachtsabend stellt sich ein kleiner Junge (Tom Hanks, Josh Hutcherson) die Frage: Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Plötzlich schreckt ihn ein Geräusch auf und direkt vor seinem Fenster hält eine Dampflokomotive. Ein Schaffner taucht auf und lädt ihn ein, per Polarxpress zum Nordpol mitzufahren – dem Zuhause des Weihnachtsmannes. Er zögert zunächst, springt dann jedoch im letzten Moment auf den Zug und die abenteuerliche Fahrt beginnt. In seinem Abteil trifft der Junge auf weitere Kinder. Er freundet sich gleich mit einem mutigen schwarzen Mädchen an. Als seine neue Freundin ihr Ticket verliert, gibt es Probleme. Der Schaffner verschwindet mit ihr, Gerüchten zufolge soll sie den Express verlassen müssen. Der Junge findet die Karte – doch dann weht sie der Wind weg …

Weihnachten ohne Weihnachtsfilme – das kann man sich kaum vorstellen. © onyxprj/123RF
Weihnachten ohne Weihnachtsfilme – das kann man sich kaum vorstellen. © onyxprj/123RF

Das Wunder von Manhatten

Herrlich kitschig, wunderbar nächstenlieb und sehr moralisch: „Das Wunder von Manhattan“ hat sich seit dem Kinostart 1994 über die Jahre hinweg zu einem TV-Klassiker entwickelt, der zu jedem Weihnachtsfest im Fernsehen läuft. Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Die kleine Susan (Mara Wilson) zweifelt angesichts der vielen weißbärtigen Männer, die sich in Manhattan auf die Füße treten. Einen von ihnen hat ihre Mutter, die Werbechefin Dorey (Elizabeth Perkins), gerade fürs Kaufhaus Cole engagiert. Der nette alte Herr Kringle (Richard Attenborough, „Jurassic Park“) wirkt so authentisch, dass die Konkurrenz eine Intrige einfädelt. Als Kringle trotzig behauptet, der wahre Santa Claus zu sein, landet er in einer Anstalt. Nun muss Anwalt Bryan Bedford (Dylan McDermott) beweisen, dass Mr. Kringle recht hat.

Die Geister, die ich rief …

Der empathielose TV-Produzent Frank Cross (Bill Murray) hat keine Freunde und wird von niemandem gemocht. Nachdem er eine unpassende und makabre Hommage von Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte produziert und demzufolge Mitarbeiter finanziellen Ruin erleiden, erscheint ihm der Geist seines bereits verstorbenen Vorgesetzten Lew Hayward (John Forsythe). Dieser kündigt Frank die Besuche dreier Geister an. Die Geister erscheinen tatsächlich in Form eines heruntergekommenen Taxifahrers (David Johansen), einer aufmüpfigen Fee (Carol Kane) und einer großen schwarz umhüllten Gestalt, deren Kopf durch einen Monitor ersetzt ist. Die Geister zeigen Frank seine vergangenen Weihnachten, die er offenbar sehr genoss, seine gegenwärtige Situation und wie seine Zukunft aussehen könnte, wenn er weiterhin so kalt und abgebrüht bleibt.

Charles Dickens´- Eine Weihnachtsgeschichte

Der alte Ebenezer Scrooge ist ein hartherziger Geizkragen, wie man ihn im ehrwürdigen London wohl kaum ein zweites Mal antrifft. Für seine bedürftigen Mitmenschen hat er nur Geringschätzung übrig und Weihnachten hält er für geld- und zeitverschwendenden Humbug. In der Nacht zum 25. Dezember jedoch erhält er unerwarteten Besuch. Der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley sucht ihn auf, um ihn vor einem schrecklichen Schicksal zu warnen. Marley bietet Scrooge nun eine Möglichkeit, sich zu bessern und seine Hartherzigkeit, seine Gier und seinen Geiz abzulegen. Dazu werden ihn drei Geister aufsuchen, der Geist der vergangenen Weihnacht, der Geist der gegenwärtigen Weihnacht und der Geist der zukünftigen Weihnacht.

Disneys – Eine Weihnachtsgeschichte

Wir befinden uns im London der Industriellen Revolution: Für Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) ist Weihnachten ein Fest der Verschwendung. Außerdem will der knauserige und verbitterte alte Mann einfach nicht verstehen, wie sein Angestellter Bob Cratchit (Gary Oldman) an Weihnachten die Unverfrorenheit besitzen kann, einen bezahlten Urlaubstag zu verlangen. Doch dann erscheint dem greisen Sturkopf plötzlich der Geist seines vor sieben Jahren verstorbenen Kompagnons Marley (Gary Oldman), der ihm die Ankunft dreier weiterer Spukgestalten voraussagt. Und tatsächlich schauen in der folgenden Nacht die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht (alle drei: Jim Carrey) bei Scrooge vorbei, um ihn auf den rechten Pfad zurückzuführen …

Kevin – allein zu Haus

Familie McCallister hat verschlafen und muss völlig übereilt in den Urlaub nach Europa aufbrechen. Erst im Flugzeug merken die Eltern, dass sie ihren Sohn Kevin (Macaulay Culkin) daheim vergessen haben. Dieser freut sich zunächst über die ungeahnte Freiheit, das ganze Haus für sich zu haben. Doch diese Freiheit wollen auch die beiden Einbrecher Harry (Joe Pesci) und Marv ( Daniel Stern) ausnutzen. Sie haben sich darauf spezialisiert die Häuser verreister Familien auszurauben. Kevin erfährt zufällig von ihrem Plan, auch sein Haus auszurauben. Ihm bleiben nur wenige Stunden, um sein Haus in eine einbruchsichere Festung zu verwandeln.

5
/
19