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Home Sonderthemen Sonstiges Kindermatratzen sind oft mangelhaft
12:56 13.11.2018
Der Testsieger: Die Matratze Jonas vom Dänischen Bettenlager überzeugte mit guten Liegeeigenschaften. FOTO: HERSTELLER
Der Fachverband Matratzen-Industrie rät beim Kauf von Matratzen für Erwachsene zum Probeliegen. Der Härtegrad ist nur eine grobe Orientierung. Grundsätzlich sollte die Matratze für Leichtgewichtige weich, für schwere Körper eher hart sein. Optimalerweise verteilt die Matratze das gesamte Körpergewicht gleichmäßig und verhindert auf diese Weise Druckstellen.
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Weich und kuschelig soll das Kinderbett sein. Doch Vorsicht: Bei zu weichen Matratzen kann der Kopf zu weit einsinken, sodass Kinder ersticken können. Bei der Stiftung Warentest fielen deshalb bei jüngsten Überprüfungen die Hälfte der getesteten Modelle durch.

Jede zweite der 14 überprüften Matratzen für Kinder und Babys schnitt mit der Note „mangelhaft“ ab.

Unter anderem fällt eine der teuersten Matratzen für rund 180 Euro durch. Überprüft wurden Modelle der Größe 70 mal 140 Zentimeter. Testsieger ist das Modell „Jonas“ vom Dänischen Bettenlager. Mit „gut“ wurde die Matratze „Skönast“ von Ikea bewertet sowie die Modelle „Lena“ von Hessnatur, „Kati Plus“ von Prolana und „Sara“ des Herstellers Paradies.

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Seit Herbst 2017 regelt eine Norm, ob eine Kindermatratze sicher ist oder nicht. Entscheidend ist hierfür der Kugeltest: Er simuliert, was passieren kann, wenn sich Kinder auf den Bauch drehen und der Kopf in die Matratze einsinkt. Sinkt die Kugel zu weit ein, würde auch der Kopf eines Kindes zu tief einsinken – es könnte im schlimmsten Fall ersticken. Weiche Matratzen gelten außerdem als einer der Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod.

Nicht nur bei Kindermatratzen gilt es einiges zu beachten, wenn es um den gesunden Schlaf geht. Vor allem sollten Kunden auf gute Beratung setzen. Das ist vor allem bei den vielen Onlineanbietern nicht immer gegeben. Doch die erobern zusehends den Markt: Innerhalb weniger Jahre konnten sich Startups, die im Internet mit Matratzen handeln, nach Schätzungen des Fachverbands der Matratzen-Industrie in Deutschland einen Anteil von rund 10 Prozent sichern.

Nach Schätzungen des Fachverbandes und des Handelsverbandes Textil investieren Kunden im Schnitt zwischen 300 bis 400 Euro für eine Matratze. An der Frage, ob man Matratzen guten Gewissens im Internet kaufen kann, scheiden sich allerdings nach wie vor die Geister. Beim Kauf sei Beratung wichtig, meint Leifeld – und betont, Fachgeschäfte seien nicht unbedingt teurer als der Onlinehandel. Auch der Handelsverband Textil warnt, im Internet könne ja schlecht Probe gelegen werden. Ein Besuch in einem Fachgeschäft mit persönlicher Beratung muss nicht automatisch zu einem besseren Kauf führen. „Der Kunde weiß nicht, auf welche Berater er trifft und ob es Provision gibt für Verkäufe“, erklärt Verbraucherschützer Georg Tryba. Wichtig beim Kauf im Internet sei, dass die Matratze bei Nichtgefallen zurückgesendet werden könne.

Den kompletten Bericht finden Sie auf test.de (kostenpflichtig).

Eine Großstadt ist eine Landschaft in permanenter Erneuerung. Ich kam 1990 nach Berlin, überall an den Kreuzungen waren tiefe Gruben ausgehoben. Wie schön, dachte ich, vor meinen Augen entsteht eine neue Stadt. Inzwischen wohne ich seit 28 Jahren hier und weiß: Die Baustelle ist der normale Zustand und die größte Unsicherheit einer Großstadt. Hier passen sich die Menschen ständig neu der Umgebung an, sie schauen zuerst aus dem Fenster, bevor sie aus dem Haus gehen. Letztes Jahr ist der Vater meines Freundes auf seiner eigenen Straße unter die Straßenbahn geraten. Er war 91 Jahre alt. Jahrzehntelang ist er mit der gleichen Linie die gleiche Strecke gefahren. Doch auf einmal wurde die Haltestelle wegen Bauarbeiten 500 Meter nach hinten verlegt, er hat die Orientierung verloren.

In einer Großstadt geht alles schnell verloren, wenn man nicht aufpasst, Fahrräder, Taschen, Freunde. Hier verliert jeder Mensch schnell seine Individualität, er wird zum Armleuchter, der sich zwischen Hunderten von Schirmen verliert, Fernsehschirmen, Computerschirmen, Regenschirmen. Er verliert sich hoffnungslos und unwiderruflich, wenn er nicht bereit ist, jeden Tag Neues zu lernen.

Es ist ungeheuer anstrengend für die Menschen, ihr Leben zu ändern, besonders im reifen Alter. Sie tun nur so, als wären sie der ungewissen Zukunft gegenüber offen, wollen aber ihre Erfahrungen am liebsten so lange beibehalten, wie es geht. Denn das längst Bekannte ist eine sichere Nummer, das Neue dagegen – immer ein Risiko.

Wladimir Kaminer ist Autor mit Wohnsitz in Berlin. Zurzeit ist er auf Lesereise mit seinem Buch „Die Kreuzfahrer“. Termine unter www.wladimirkaminer.de.

Von Sabine Meuter

Als sicher gelten Produkte, die unter die gesetzliche Einlagensicherung oder eine als gleichwertig anerkannte Institutssicherung fallen. Dazu zählen Einlagen auf Spar-, Tages- oder Festgeldzinskonten, wie Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken sagt.

Der Nachteil: „Die Niedrig-, wenn nicht gar Nullzinsen führen dazu, dass sich das Geld quasi nicht vermehrt.“ Anleihen beinhalten grundsätzlich das Emittentenrisiko, also das Risiko eines Totalverlustes, sollte der Herausgeber insolvent werden. Generell gilt das für Staatsanleihen, aber ebenso für die Anleihen von Unternehmen oder Kreditinstituten.„ Bei Letzteren sollte daher geprüft werden, ob für die konkrete Anleihe eine private Einlagensicherung oder eine Institutssicherung besteht“, rät Scherfling.


2000 Euro lassen sich monatlich von einem Sparbuch abheben – höhere beträge muss der Besitzer vorher ankündigen.


Verfügbarkeit: „Über ein Tagesgeldkonto kann täglich verfügt werden“, sagt Beller. Allerdings gibt es auch hier zurzeit nur eine minimale Verzinsung. Aktien, Anleihen und Fondsanteile können in der Regel täglich veräußert werden, allerdings nur zu dem aktuellen Kurs. „Dies kann problematisch sein, wenn man als Anleger sein Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt und die Kurse gerade stark schwanken“, sagt Beller. Spielen Sicherheit und Verfügbarkeit gleichermaßen eine Rolle, können inländische Geldmarktfonds die passende Wahl sein. Darauf weist Dirk Ulbricht vom Institut für Finanzdienstleistungen (IFF) hin. Ausländische Geldmarktfonds bieten nur geringe Zusatzzinsen. „Auch das gute alte Sparbuch mit der gesetzlichen Kündigungsfrist kann eine Option sein“, sagt Scherfling. Pro Monat kann man nur 2000 Euro abheben, größere Beträge muss man vorher ankündigen.

Rendite: Klar muss sein: „Hohe Renditechancen ohne Risiken gibt es nicht“, betont Ulbricht. Das bedeutet: Der Anleger muss bereit sein, gegebenenfalls auch Verluste in Kauf zu nehmen. Ulbricht empfiehlt Durchschnittsanlegern breit gestreute Indexfonds. Sie sind eine Option, wenn es einem auf eine möglichst hohe Rendite ankommt. Börsengehandelte Indexfonds, also ETFs (Exchange Traded Funds), sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds oft kostengünstiger.

Wenn Herrchen alles sieht

Im Smarthome-Zeitalter lassen sich zu Hause vernetzte Geräte von jedem beliebigen Ort aus per Handy-App steuern. Wer nicht ständig manuell die Uhrzeit variieren will, stattet seine smarten Rollläden zusätzlich mit einem Sonnenlichtsensor aus. Smarte Bewegungsmelder registrieren nicht mehr nur die Anwesenheit von Personen oder Tieren, sondern informieren ihre Besitzer per Push-Nachricht, sobald sie Bewegungen in ihrem Umfeld registrieren. Einige Modelle sind in Kombination mit einer Sicherheitskamera auch dazu in der Lage, Videoaufzeichnungen anzufertigen.

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