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Home Sonderthemen Neues aus Gifhorn und Umgebung Eine Kita für Dannenbüttel
00:05 29.07.2020
Freuen sich über die gute Zusammenarbeit und das tolle Ergebnis: (v. l. n. r.) Kerstin Kuhn von der Gemeinde, Erzieherin Sabine Wolpers und Architekt Marko Härtig.

Die jüngsten Einwohner Dannenbüttels dürfen sich freuen: Endlich bekommt das Dorf eine eigene Kita. Und was für eine! Freundlich, großzügig, luftig und ungeheuer praktisch – so haben die Gemeinde Sassenburg und das Planungsbüro Wehmeyer die neue Tagesstätte für Kinder geplant. Um den Bedürfnissen der zukünftigen Benutzer optimal gerecht zu werden, haben Erzieherinnen der Kita Westerbeck bei der Ausgestaltung und Einrichtung ein Wörtchen mitgeredet. Sabine Wolpers von der Kita Westerbeck, die zurzeit die Gruppe in der Außenstelle Dannenbüttel betreut, freut sich über die tolle Zusammenarbeit mit Architekt Marko Härtig und Kerstin Kuhn von der Gemeinde. „Die Leiterin der Kita Westerbeck Renate Koch und ich konnten zum Beispiel mitbestimmen, wo die Türen zu den Waschräumen eingebaut werden. Hauptsächlich haben wir aber Einfluss auf das Farbkonzept für Wände, Fußböden und Innentüren genommen und Möbel für die Räume ausgesucht“, erzählt sie.

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Die Kinder begleiten das Bauprojekt

Doch nicht nur die Erzieherinnen, auch die Kinder der Kita-Gruppe, die zurzeit noch im Dorfgemeinschaftshaus nebenan untergebracht sind begleiten den Baufortschritt intensiv.

Olga Stockmann

„Wir wurden mit den Kindern zum Richtfest eingeladen und haben das mit einem Bauprojekt vorbereitet“, erzählt Sabine Wolpers. „Auf unserem Bewegungsflur gab es eine Kartonbaustelle, wir haben darüber gesprochen, was auf dem Bau passiert, Bilderbücher dazu angeschaut und Lieder gesungen. Natürlich sind wir auch hinübergegangen und haben den Bau von außen besichtigt.“ Auch sonst entgeht den Kindern kaum etwas von dem, was auf der Baustelle vor sich geht. Dafür nutzen sie den guten Blick vom Kletterturm des Spielplatzes aus auf das, was auf dem benachbarten Baugelände vor sich geht.

Viele neue Möglichkeiten

Der Bau ist so weit fortgeschritten, dass sich mittlerweile erahnen lässt, wie die Kita zukünftig aussehen wird. Im Zentrum des Gebäudes ist der Bewegungsraum untergebracht, der von Dachflächenfenstern mit viel Licht versorgt wird. Drumherum liegen die Gruppenräume: zwei für jeweils eine Kita-Gruppe und zwei für die beiden Gruppen der Kinderkrippe mit Spiel- und Ruheräumen.


„Wir wurden mit den Kindern zum Richtfest eingeladen und haben das mit einem Bauprojekt vorbereitet“


Insgesamt 80 Kinder werden hier Platz finden. Neben Waschgelegenheiten und weiteren Räumen für Personal, Küche, Lagerräume und Ähnliches gibt es auch einen gemeinsamen Speisesaal, der ebenfalls als Gruppenraum genutzt werden kann, wenn eine weitere Gruppe eingerichtet werden muss. Rund um das Gebäude sind praktische Vordächer angebracht, unter denen die Kita-Kinder auch bei Regen draußen spielen können.

Außerdem wird es viele neue Angebote für die Kinder geben. Sabine Wolpers freut sich: „Es wird toll sein, wenn mehrere Gruppen und ein ganzes Team im eigenen Haus zusammenkommen. Dadurch können wir den Kindern spezielle Angebote machen aus den Bereichen Bewegung, Handwerk und Handarbeit, Experimentieren und Musik.“ Darüber hinaus freut sie sich auch über praktische Erleichterungen. „Wir werden Internet haben. Endlich muss ich nicht mehr für jedes bisschen Büro arbeit nach Westerbeck fahren.“

Eröffnung im Herbst?

Die Gemeinde ist zuversichtlich, dass die Kita noch in diesem Jahr ihre Pforten öffnet, denn auf der Baustelle läuft alles nach Plan. „Die Schlussabnahme ist momentan für November vorgesehen. Dann müssen wir noch die Betriebserlaubnis von der Landesschulbehörde einholen“, erklärt Kerstin Kuhn. Die Gestaltung der Außenanlagen wird sich vermutlich bis ins nächste Jahr hinziehen.

Daten und Fakten zum Neubau  


• Kosten Neubau: ca. 3,8 Millionen Euro
• Kosten Außenanlagen: 500.000 Euro
• Gesamtfläche: 1260 m² mit Platz für vier bis fünf Gruppen

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