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Home Sonderthemen Haus&Garten Klimaschutz leicht gemacht
20:09 29.07.2019
Natürlicher Holzkreislauf sorgt für ausgeglichene CO2-Bilanz – Nutzung von Brennholz trägt zur Wiederaufforstung bei. Foto: HKI

Anders als bei den fossilen Energien Öl und Gas wird beim Heizen mit Brennholz nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie auch beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald entstehen würde. Also nur jene Menge Kohlendioxid, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat.

„Das beim Heizen freigesetzte Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht“, wie der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik erläutert, der auch die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt.


Knobloch GmbH

Aktuellen Erhebungen zufolge werden in den 11,5 Millionen deutschen Feuerstätten jedes Jahr rund 17 Millionen Festmeter Holz zur Wärmeerzeugung genutzt. „Da jeder Festmeter einen Energiegehalt von rund 240 Litern Heizöl besitzt, werden rein rechnerisch vier Milliarden Liter Öl eingespart“, verdeutlicht der Verein. Zum Vergleich: Vier Milliarden Liter ist die Kraftstoffmenge, die mehr als sechs Millionen Kleinwagen jedes Jahr in Deutschland verbrauchen. Das sind so viele Pkws wie insgesamt in Berlin, Brandburg und Sachsen zugelassen sind. Da das Holz aus deutschen Wäldern als erneuerbarer Energieträger gewissermaßen vor der Haustür nachwächst, muss es nicht über weite Strecken transportiert oder verschifft werden. Auch der Aufwand, der für die Förderung, Aufbereitung und Bereitstellung anfällt, ist beim Brennholz im Gegensatz zu Raffinerieprodukten sehr gering. Im Regelfall wird dafür Kronen- oder Stammholz verwendet, das qualitativ schlechter gewachsen und daher für andere Zwecke nicht geeignet ist.

„Aktuell fallen zudem viele Baumstämme an, die vom Borkenkäfer befallen sind. Dieses Holz muss raus aus dem Wald. Brennholz ist also Holz, das bei der notwendigen Durchforstung der Wälder oder in Sägewerken als Nebenprodukt anfällt“, heißt es erläuternd.

Black is beautiful

Schwarz wird immer mehr zur Wohnfarbe

Schwarz vermag einem Raum Tiefe zu geben und Möbel und Accessoires besonders zur Geltung zu bringen. Foto: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/akz-o
Schwarz vermag einem Raum Tiefe zu geben und Möbel und Accessoires besonders zur Geltung zu bringen. Foto: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/akz-o

Schwarz ist die geheimnisvollste aller Farben und wirkt auf größeren Flächen außergewöhnlich edel. Auffällig oft wird sie von kreativen und jungen Menschen bevorzugt, die sich ein cooles oder auch zeitlos modernes Image geben wollen. Anders als Rot oder Orange drängt sich Schwarz nie auf. In der Innenarchitektur spielte die vermeintliche Nicht-Farbe bislang nur eine Nebenrolle – nun wird ihre atmosphärische Wirkung zunehmend bei der Gestaltung von Räumen genutzt. Sie repräsentiert Klarheit, Ausdrucksstärke und Selbstbewusstsein und erzeugt dabei Ruhe. Damit Schwarz wirken und einen Überraschungseffekt auslösen kann, muss es an die Raumsituation angepasst sein.

Je nach Lichteinfall und Oberflächenbeschaffenheit sorgt das dunkelste Dunkel für eine unergründliche Atmosphäre. Es vermag einem Raum Tiefe zu geben und Möbel und Accessoires, die als farbliche Gegengewichte komponiert werden, besonders zur Geltung zu bringen. Das erfordert vom Handwerker und Gestalter Können und Fingerspitzengefühl. (akz-o)


Überprüfung der Solarthermie-Anlagen muss sein

Wenn die Solaranlage nicht einwandfrei funktionert, geht wertvolle Energie verloren. Foto: Glaser/ fotolia.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./spp-o
Wenn die Solaranlage nicht einwandfrei funktionert, geht wertvolle Energie verloren. Foto: Glaser/ fotolia.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./spp-o

Damit die „Wärmeproduktion“ der eigenen Dachsolaranlage möglichst optimal ausfällt, muss die Anlage regelmäßig überprüft werden. Auswertungen des „Solarwärme-Checks“ der Energieberatung der Verbraucherzentrale haben gezeigt: Rund 65 Prozent der Anlagen haben zum Beispiel keinen Wärmemengenzähler. Somit kann die Effizienz der Anlage nicht überprüft werden. Darüber hinaus haben fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer keinen Wartungsvertrag abgeschlossen. Oft bleiben dadurch Störungen oder Totalausfälle der Anlage unbemerkt. Totalausfälle treten bei fast zehn Prozent der Anlagen auf. „Grundsätzlich ist die Solarthermie eine bewährte Technologie um die Kraft der Sonne zu nutzen und Brennstoff einzusparen. Es müsste allerdings Einiges beachtet werden, damit sie ihr Potenzial zeigen kann“, erläutert Stefan Materne von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Eine einfache Funktionskontrolle ist das Ausschalten des Heizkessels im Sommer. In dieser Zeit sollte jede Solaranlage das Kaltwasser erwärmen können. Weitere Infos unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. (spp-o)

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