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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Gifhorner Verbindungsinstitution der Vereine untereinander
16:14 31.07.2020
Das 25-jährige Jubiläum des Kreisschützenverbandes wurde im Jahr 1977 mit einem großen Festball gefeiert. Foto: privat

„Solange noch die Eichen wachsen, in Wald und Feld, um Flur und Haus, so lange stirbt in Niedersachsen der alte Schützengeist nicht aus“– so lautet das Motto des Kreisschützenverbandes Gifhorn e. V. In den Jahren ab dem Zweiten Weltkrieg entstanden nach der Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes und des Schützenverbandes Niedersachsen erneut sehr viele Schützen ver eine oder wurden neu gegründet. Allerdings fehlte eine Verbindungsinstitution zwischen den Dachverbänden und den Vereinen auf unterer Ebene. Am 6. Juni 1952 wurde der Kreisschützenverband Gifhorn ins Leben gerufen.

Chronist Karl-Heinz Lamken ließ in der Chronik „50 Jahre Kreisschützenverband Gifhorn 1952 bis 2002“ die Gründungsversammlung Revue passieren: „Im Beisein des damaligen Landesvorsitzenden Hermann Wüstehoff wurde Friedel Grotjahn aus Winkel zum ersten Kreisvorsitzenden des KSV Gifhorn gewählt.

Aufgrund der unterschiedlichen Aufgabenstellung der einzelnen Schützenvereine und der übergeordneten Verbände, besonders hinsichtlich überlieferter Brauchtumspflege einerseits und dem Schießsport als rein sportlicher Institution andererseits, konnten Differenzen auch innerhalb des neuen Kreisschützenverbandes nicht ausbleiben.“ Die Zusammenarbeit festigte sich in vielen Vorstands- und Dele giertenversammlungen.

20 Vereine mit insgesamt 1299 Mitgliedern gehörten dem Verband bereits 1955 an. In dieser Zeit wurden auch die ersten Erfolge im schießsportlichen Bereich erzielt. Weiterhin begann das Kreiskönigsschießen, an dem sich heute viele Vereine beteiligen. Der Gifhorner BSK-Schütze Heinrich Wolter wurde Erster König in diesem Wettbewerb. Die ersten Schießsportleiterlehrgänge wurden mit großem Erfolg organisiert, und ab 1963 trugen die Gifhornerr Kreisschützen ein Ärmelabzeichen mit dem Gifhorner Löwen.

Chronist Karl-Heinz Lamken: „Der Förderung der Jugend wurde von Beginn an ein besonderes Augenmerk geschenkt, und diese Förderung wird noch immer ganz besonders durch vielerlei Maßnahmen gepflegt. Auch die Damen schlossen sich bereits 1970 zusammen und beweisen auch heute noch täglich die Begeisterung für das Schützenwesen.“ kb
  

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