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Home Sonderthemen Feste/Veranstaltungen Kulinarisches zum Fest
11:23 01.02.2019
Bei der Planung der eigenen „Traumhochzeit“ – egal, an welchem Ort – sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. ©sutsaiy/123RF

Hochzeiten sind am unkompliziertesten zu organisieren, wenn ein Ort gewählt wird, an dem alles günstig beieinanderliegt. Das spiegelt auch eine Umfrage zum Thema „Die perfekte Location zur Hochzeit“ auf dem Hochzeitsportal weddix.de wider. 84 Prozent der Befragten bevorzugen es, ihre Hochzeit an einem nahe gelegenen Ort zu feiern.

Hier spielen die Faktoren „geringer Anfahrtsweg“ und eine „einfachere Organisation“ die ausschlaggebende Rolle. Das Standesamt oder die Kirche befinden sich in unmittelbarer Nähe, es handelt sich bei der Location um eine Gaststätte, ein Restaurant, Hotel oder Gemeindehaus mit einem oder mehreren großen Sälen und am besten einer Terrasse oder einem Garten.

Ganz individuell lässt es sich in Eventlocations feiern, wo nur der Raum gemietet und der Rest extern dazu bestellt wird. Dazu einen leckeren Cateringservice bestellen und sich vielleicht von ein paar Gästen einen Kuchen wünschen – fertig ist die Hochzeitsfeier.


Wer viele Gäste von auswärts erwartet, sollte sich zudem frühzeitig nach geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten umschauen.

Im Anschluss geht es an die Planung des Essens. Dabei ist meist die Frage, ob Menü oder Buffet. Jede Variante bietet Vor- und Nachteile. Die Hochzeitsexpertin Edith Axt wägt diese ab und gibt hilfreiche Tipps für die Vorbereitung: „Viele Brautpaare empfinden ein klassisches Menü als schicker und eleganter als ein Buffet und bevorzugen deshalb diese Variante. Der Vorteil ist hier, dass die Gäste bedient werden, niemand sich anstellen muss und Gespräche nicht unterbrochen werden müssen.“

Auch das Brautpaar kann sich einmal entspannen und gerade dann, wenn viele Reden und Showeinlagen geplant sind, erleichtert ein Menü oftmals die Planung. Vor allem in kleineren Locations ist die Menüvariante im Gegensatz zum Buffet die angenehmere Wahl für hungrige Gäste, denn alle bekommen ihr Essen gleichzeitig und gerade, wenn die Tische sehr eng stehen, müssen sich die Gäste nicht zum Buffet herauskämpfen.

Ein Buffet ist in der Regel, was die Auswahl betrifft, vielfältiger und auch Vegetarier, Kinder oder Allergiker finden hier bestimmt etwas. Außerdem kann sich jeder Gast so viel nehmen, wie er möchte: Gerade die Damen sind oft begeisterte Vorspeisen-Esser, während die Herren sich meist lieber gleich auf das Hauptgericht stürzen. Ein Buffet ist eine tolle Gelegenheit, auch mal seinen Tisch zu verlassen und sich mit anderen Hochzeitsgästen zu unterhalten.

Neben dem schönen Ambiente in einer Hochzeitslocation ist natürlich auch der finanzielle Aspekt zu beachten. „Viele Restaurants bieten spezielle Hochzeitsangebote an für ein wundervolles Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch“, rät Axt. Manche Angebote umfassten sogar Hochzeitspauschalen, die alles um die Feier abdecken. „Das spart nicht nur Planungszeit, sondern ist im Gesamtpaket oft auch richtig preiswert.“

Bei extra Getränkepauschalen sollte man immer darauf achten, dass man vorher grob kalkuliert, wie viel jeder Gast in etwa trinken wird. Wenn viele Gäste mit dem Auto fahren oder einfach lieber auf starke Spirituosen verzichten, könnte es sein, dass eine Getränkepauschale im Endeffekt teurer ausfällt als eine Einzelabrechnung der konsumierten Getränke.

Was die Kosten betrifft, so nehmen sich Menü und Buffet nicht viel. Zwar ist beim Buffet die Auswahl größer, aber dafür braucht man wesentlich weniger Service-Personal und der Aufwand für die Küche, 50 bis 150 Gerichte gleichzeitig zu servieren, entfällt auch.

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