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Home Sonderthemen Neues aus Gifhorn und Umgebung Kurze Beine, kurze Wege
11:45 04.10.2019
Foto: Archiv

Wesendorf. Viele Eltern müssen ihn täglich bewerkstelligen: den Spagat zwischen Job und Familienleben. Deshalb gibt es seitens des Gesetzgebers den Rechtsanspruch, den Nachwuchs ab dem ersten vollendeten Lebensjahr in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagespflegeperson unterzubringen. Der Bedarf aufseiten der Eltern wächst ständig. Auch immer mehr Wesendorfer sind darauf angewiesen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Deshalb baut die Samtgemeinde ihr Angebot im Kita-Bereich kontinuier lich aus. Eine familien-freundliche Samtgemeinde zu sein und zu bleiben ist Samtgemeindebürgermeister René Weber eine echte Herzensangelegenheit.
  

LSW

„Getreu unserem Motto „kurze Beine, kurze Wege“ versuchen wir immer, ein Angebot im Wohnort oder nach Wunsch der Eltern zu realisieren, auch wenn es im Einzelfall mal dazu kommen kann, dass wir Eltern einen Platz im Nachbarort anbieten müssen, um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zu gewährleisten“, erklärt Weber.
  

Fotos: Pixabay (3)
Fotos: Pixabay (3)

Gemeinsam mit dem DRK als Betreiber der acht Kitas der Bauernhof-Kita Teichgut hätte man es geschafft, alle Kinder bedarfsgerecht zu betreuen. Auch die 13 privaten Tagespflegepersonen, unter deren Obhut rund 60 Kinder in häuslicher Atmosphäre versorgt werden, würden das System unterstützen. „Das ist eine unentbehrliche Entlastung“, lobt Weber das Engagement der Betreuer.


KÜS KFZ-Prüfstelle Wesendorf

Damit das so bleibt, kommen mindestens einmal im Jahr alle Verantwortlichen im Kita-Beirat an einen Tisch, um den aktuellen Bedarf zu ermitteln, Versorgungs-Engpässe zu ermitteln und gegebenenfalls gegenzusteuern.
  

Entsprechend hat die Samtgemeinde in den vergangenen zwölf Monaten rund 1,65 Millionen Euro in die Hand genommen, um mit den Anbauten in der Kita Wesendorf-Lerchenberg und Groß Oesingen ein Angebot für insgesamt 30 Kinder im Krippenalter und 25 Kinder im Kindergartenalter zu realisieren. Und um den Bedarf für die kommenden Kita-Jahre zu decken, plant die Samtgemeinde, die Kita Ummern im Sommer 2021 um eine Krippengruppe zu erweitern.  


„Getreu unserem Motto „kurze Beine, kurze Wege“ versuchen wir immer, ein Angebot im Wohnort oder nach Wunsch der Eltern zu realisieren, auch wenn es im Einzelfall mal dazu kommen kann, dass wir Eltern einen Platz im Nachbarort anbieten müssen, um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zu gewährleisten“


Zudem soll die Bauernhof-Kita Teichgut angekündigt haben, ihr Angebot bereits im kommenden Jahr um eine Waldgruppe für 15 Kinder zu bereichern.
  

Aber auch moderne Ansätze von Nachtund Abendkitas, wie sie bereits in einigen Großstädten angeboten werden, stehen bei den Verantwortlichen immer wieder auf dem Prüfstand. „Wenn Eltern, die im Schichtdienst tätig sind, ihre Kinder allerdings bis spät in den Abend oder in die Nacht hinein in eine Einrichtung geben, die Erzieher es um 19 Uhr ins Bett bringen und das selig schlafende Kind dann um 22 Uhr wieder abgeholt wird, muss man sich fragen, ob dieser Ansatz wirklich kindgerecht ist“, gibt Weber zu bedenken und fordert: „Auch Arbeitgeber müssen einfach familienfreundlicher sein!“
  

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