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04:35 26.06.2018
LUFTAUFNAHME VOM ALTEN VFL-STADION (VORN) UND DER NEUEN VOLKSWAGEN ARENA (HINTEN). © Imago/Rust

ein 80-jähriger Geburtstag kann für uns Menschen ein großer Feiertag sein. Für Städte in einem historisch gewachsenen Land wie Deutschland ist ein solcher Anlass eigentlich kaum erwähnenswert. Wolfsburg ist nach Eisenhüttenstadt die jüngste Stadtgründung in Deutschland. Dass aber diese junge 80-Jährige dennoch eine Stadt mit Geschichte ist, beweist das schöne Renaissanceschloss, von dem Wolfsburg seinen Namen hat. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts kannte kaum jemand etwas anderes als diesen schönen Schlossbau inmitten malerischer Umgebung und bäuerlicher Arbeitswelt.



Doch dann wurde am 26. Mai 1938 in Fallersleben der Grundstein für das Volkswagenwerk gelegt. Über dessen Entstehungsgeschichte und den Aufstieg zum Weltkonzern ist – zumal mit einigen historisch schlimmen und aktuell unschönen Begleitumständen – bereits vieles gesagt, geschrieben und berichtet worden.

Auch jenseits des größten Automobilherstellers der Welt hat sich Wolfsburg nämlich enorm entwickelt. Genannt seien Kultur, Hochschulen, Top-Events, (Frauen-)Fußball oder Eishockey. Fast überall kann Wolfsburg mit weitaus größeren Kommunen im nationalen wie internationalen Maßstab mithalten.

Für mich steht Wolfsburg also keineswegs nur für Geschichte, sondern für Zukunft. Ihre Stadt ruht sich nicht auf Erreichtem aus, sondern ist stets auf der Suche nach Innovationen und arbeitet intensiv an einer ständigen Steigerung der Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Der Stadt Wolfsburg, ihren Bürgerinnen und Bürgern und all jenen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich für diese Zukunft aktiv sind, wünsche ich viel Erfolg und alles erdenklich Gute!

Mit freundlichen Grüßen

IHR


STEPHAN WEIL
NIEDERSÄCHSISCHER MINISTERPRÄSIDENT


LUFTAUFNAHME VOM VOLKSWAGENWERK UND DER AUTOSTADT. © Julian Stratenschulte/DPA
LUFTAUFNAHME VOM VOLKSWAGENWERK UND DER AUTOSTADT. © Julian Stratenschulte/DPA

machen wir uns nichts vor. So langsam können wir das geflügelte Wort von der „jungen Stadt Wolfsburg“ in die Mottenkiste stecken. Unsere Stadt wird 80 Jahre alt, sie befindet sich also gewissermaßen tief im Rentenalter. Zugegeben, so richtig passend ist diese Bemerkung nicht. Und klar, die 80 ist keine Zahl, die Bewohner richtig alter Städte als besonders eindrucksvoll empfinden dürften. Wir Wolfsburger aber wissen: In diesen 80 Jahren ist hier mehr passiert, als es in anderen Städten in mehreren Jahrhunderten der Fall war. Insofern tragen schon die rasante Entwicklung und die vielen, vielen Höhepunkte dazu bei, dass wir uns verwundert die Augen reiben: Das alles soll in nur acht Jahrzehnten passiert sein?

Die Grundlage schuf eine Autofirma, die zum Weltkonzern wurde. Aus der Stadt, in die zunächst (fast) nur ein sehr guter Arbeitgeber lockte, wurde ein lebens- und liebenswerter Ort für alle Menschen, die hier leben. Und natürlich auch für jene, die nur mal vorbeischauen und staunen wollen. Keine Frage, Wolfsburg und Volkswagen haben die Stadt in unvergleichlicher Weise gemeinsam geprägt, entwickelt, immer besser und attraktiver gemacht. Auf beinahe allen Feldern spielt die Stadt in der 1. Liga. Kunst und Kultur werden großgeschrieben. Unterhaltung natürlich auch. Autostadt, Phaeno, Badeland und, und, und – sich in Wolfsburg zu langweilen, ist eigentlich gar nicht möglich. Übrigens: Dass eine Stadt wie Wolfsburg seit vielen Jahren in den populären Sportarten Fußball und Eishockey vorneweg marschiert (ein paar weniger gute Jahre gehören auch dazu!), sollte nicht als Selbstverständlichkeit gelten. 1. Liga eben auch beim VfL und bei den Grizzlys – es fügt sich alles nahtlos ins Gesamtbild ein.

Es ist viel passiert in diesen 80 Jahren. Da tut ein Blick zurück auf diese spannende Zeit gut. Und den bietet die WAZ Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit dieser Sonderbeilage. Lassen Sie sich entführen in eine bewegte Vergangenheit. Und lassen Sie uns Ausblicke wagen – auf 40 prallvollen Seiten, gespickt mit Informationen und Emotionen. Unser Dank gilt dabei allen Leserinnen und Lesern, Anzeigenkunden und Geschäftspartnern, die der WAZ die Treue halten. Feiern und lesen Sie mit!

IHR

DIRK BORTH
WAZ-CHEFREDAKTEUR


nach dem fulminanten Tag der Niedersachsen 2017 im vergangenen September hat Wolfsburg 2018 einmal mehr Grund zu feiern: Unsere Stadt wird 80 Jahre alt! Wir können uns auf ein stimmungsvolles Festwochenende vom 29. Juni bis 1. Juli freuen. Auf einer großen Bühne auf dem Rathausplatz erwarten Sie Live-Konzerte von namhaften Bands wie den Guano Apes und Sweety Glitter & The Sweethearts, ein ökumenischer Open-Air-Gottesdienst am Sonntagvormittag sowie das traditionelle Bürgerfrühstück.

Wie der Tag der Niedersachsen wird auch der 80. Stadtgeburtstag Wolfsburgs im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements stehen. Auf einer Ehrenamtsmeile haben die vielen Engagierten in unserer Stadt die Möglichkeit, sich zu präsentieren und Lust auf den Einsatz für den Gemeinsinn zu verbreiten. Sie werden sehen: Dieses Engagement ist nicht nur wichtig für eine funktionierende Gesellschaft, es macht auch Freude, seinen Mitmenschen und seiner Umgebung etwas Gutes zu tun! Frei nach dem Motto „Die Zukunft wird 80“ gibt es auch wieder Digitalisierung zum Anfassen und Miterleben.

Im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Wolfsburg sowie der Bürgerinnen und Bürger möchte ich den Organisatoren von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH und allen weiteren Beteiligten herzlich danken, dass Sie uns ermöglichen, gemeinsam unsere Stadt zu feiern! Ich freue mich, Sie alle bei den Feierlichkeiten und Aktionen wiederzusehen.

IHR


KLAUS MOHRS
OBERBÜRGERMEISTER



herzlichen Glückwunsch, Wolfsburg, zum 80. Stadtgeburtstag! Wolfsburg hat sich im Lauf seiner noch jungen Geschichte immer wieder verändert und neu erfunden. Nur so konnte hier bei uns in den vergangenen 80 Jahren Automobilgeschichte geschrieben werden: in einer engen Partnerschaft zwischen Stadt und Unternehmen, die in dieser Form wohl einmalig ist.

Wolfsburg – das ist die Heimat von Volkswagen: Hier wurde der erste Käfer gebaut. Er steht für den Wirtschaftsaufschwung der Nachkriegsjahre und für die Anfänge von „made in Germany“. Von hier aus trat der Golf seinen Siegeszug um die Welt an, machte Volkswagen endgültig zum Global Player und die Stadt Wolfsburg über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und von hier aus arbeiten wir als Konzern und bei der Marke Volkswagen daran, auch die Mobilität von morgen zu gestalten und mitzuprägen. Deshalb sind 80 Jahre Wolfsburg vor allem Anlass, den Blick nach vorne zu richten: auf eine Stadt und Region, in der Hunderttausende Menschen auch in Zukunft Lebensperspektiven und Lebensqualität finden sollen. Auf ein „digitales“ Wolfsburg, wo neue Technologien für die individuelle Mobilität von morgen entwickelt werden. Und auf eine gute Partnerschaft zwischen Stadt und unserem Unternehmen, die angesichts der Umbrüche in unserer Industrie mehr denn je für Mut, Veränderungsbereitschaft und Erneuerungskraft stehen muss.

Wir bei Volkswagen freuen uns darauf

IHR

HERBERT DIESS
VOLKSWAGEN-KONZERNCHEF


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