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Home Sonderthemen Haus&Garten Massive Bauweise kann beim Sparen helfen
12:32 12.10.2018
Der Bau eines Massivhauses gilt als eine der wirtschaftlichsten Bauweisen. Foto: Poroton
Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg
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Bei der Planung ihres Traumhauses sind Bauherren gut beraten, die Kosten von Anfang an fest im Blick zu behalten. Grundstückskauf, Vermessung, Erschließung, Planung, Rohbau, Ausbau, Gartengestaltung, Gebühren, Versicherungen – die Liste der Kostenpositionen ist lang. Gemeinsam mit Fachleuten sollten Bauwillige frühzeitig ermitteln, was sie sich leisten können und wollen.

Als Kostentreiber haben sich in den letzten Jahren deutlich gestiegene Baulandpreise, Grunderwerbssteuer sowie Haus- und Sanitärtechnik entpuppt. Die Kosten für eine massive Gebäudehülle dagegen sind hingegen moderat geblieben. Außerdem hat die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e. V. ermittelt, dass sich beispielsweise Häuser aus dämmstoffverfüllten Poroton-Ziegeln sowohl kurz- als auch langfristig lohnen. So sei schon der Bau des Ziegelhauses wirtschaftlich, da durch die integrierten Dämmstoffe eine zusätzliche Außendämmung entfällt. Dadurch bleiben laut Expertenmeinung auch die langfristigen Instandhaltungskosten niedrig. Zudem ermöglichten Poroton-Ziegel eine energiesparende Bauweise und die Speichermasse reguliere sehr gut die Innentemperatur – eine Art Klimaanlage, die ohne Strom und Zusatzkosten auskommt. Das reduziere dauerhaft die Heizkosten und ermögliche darüber hinaus eine zinsgünstige KfW-Förderung.

Nicht zu vergessen sei außerdem, dass viele Versicherungen die robuste, standsichere und nicht brennbare Ziegel-Massivbauweise mit niedrigeren Beiträgen honorieren. Wer sein Ziegel-Haus zur Altersvorsorge nutzt, wird somit mit einem sehr guten Wiederverkaufswert belohnt.

Florian Kull steht angehenden Bauherren und Sanierern mit Rat und Tat zur Seite.         Foto: Volksbank BraWo
Florian Kull steht angehenden Bauherren und Sanierern mit Rat und Tat zur Seite.         Foto: Volksbank BraWo

Baufinanzierungs-Experte Florian Kull von der Volksbank BraWo erklärt Ihnen, wie Sie es in zehn Schritten vom Mieter zum Eigenheimbesitzer schaffen.

1. Eigenkapital ansparen
Je mehr Eigenkapital Sie für den Kauf einer Immobilie aufbringen, desto besser. Dadurch erhalten Sie bessere Zinskonditionen, brauchen eine geringere Kreditsumme aufzunehmen und vergrößern Ihren Spielraum bei der Suche nach Ihrer Wunschimmobilie.

2. Finanzierungsmodell aufstellen
Bevor Sie sich auf die Suche machen, müssen Sie ermitteln, was Sie sich überhaupt leisten können. Stellen Sie dazu Ihre (fixen) Einnahmen und Ausgaben gegenüber, um die maximale monatliche Kreditrate zu ermitteln. Auf Grundlage der Zinsen für das Baudarlehen teilt Ihnen Ihre Bank mit, wie hoch das Darlehen maximal sein kann.

3. Immobilie auswählen
Die entscheidenden Faktoren bei einer Immobilie sind die Lage, die Größe, das Alter und der Zustand. Stellen Sie eine Liste auf, was Ihnen wirklich wichtig ist, was wünschenswert ist und worauf Sie nur wenig Wert legen. Alle Punkte lassen sich nur selten erfüllen, aber gehen Sie keine faulen Kompromisse ein. Das Eigenheim muss zu Ihren wichtigsten Anforderungen passen. Wenn Sie wissen, was Sie sich leisten können und was Sie wollen, können Sie gezielt nach passenden Immobilien Ausschau halten.

Foto: Ginasanders/123RF
Foto: Ginasanders/123RF

4. Kaufpreis vereinbaren
Der vom Verkäufer geforderte Kaufpreis ist oft nicht das letzte Angebot. Vor allem wenn eine Immobilie schon länger zum Verkauf steht, lohnt es sich zu handeln.

5. Finanzierung sichern
Wenn der Kaufpreis (samt Nebenkosten) feststeht, geht es darum, mit der Bank zeitnah die Finanzierung zu sichern und den Kredit bewilligt zu bekommen. Dazu müssen Sie bei der Bank alle geforderten Unterlagen einreichen.

6. Notartermin vereinbaren
Beim Notartermin wird der Kaufvertrag zum Abschluss gebracht. Im Vertrag stehen u.a. der Kaufpreis, der Zeitpunkt der Übergabe sowie die Zahlungsfrist. Der Notar veranlasst zudem eine Eintragung in das Grundbuch. Damit werden Sie offiziell zum Eigentümer.

7. Versicherungen abschliessen
Zum Schutz vor einem Kreditausfall verlangt die Bank bestimmte Versicherungen wie z.B. eine Wohngebäude- oder ggf. eine Risikolebensversicherung. Sie sollten sich nicht überversichern, aber auch keine allzu großen Risiken eingehen.

8. Die Immobilie übernehmen
Bei der Übergabe sollte die Immobilie geräumt und in einem ordnungsgemäßen Zustand sein, sofern nichts anderes verabredet wurde. Dokumentieren Sie Mängel oder Verstoße gegen die Absprachen mit Bildern.

9. Umbauen und renovieren
Solange die Immobilie noch leer steht, ist das der beste Zeitpunkt, um Umbauten, Renovierungen oder Modernisierungen vorzunehmen. Das macht es für Sie günstiger und für die Handwerker einfacher.

10. Ins Eigenheim einziehen
Nun können Sie ins neue Eigenheim einziehen und alles einrichten. Sie müssen dabei aber nichts überstürzen, schließlich wohnen Sie jetzt in Ihren eigenen vier Wänden und haben alle Zeit der Welt.

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