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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Mehr als Büromanagement
10:31 19.02.2018
Foto: BerufeNet
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Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und ‑lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen beziehungsweise Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern, wirken bei der Personalbeschaffung beziehungsweise ‑auswahl mit und planen den Personaleinsatz.


Echte Prototypen

Werkzeugmechaniker fertigen industrielle Serienproduktionen

Foto: Arbeitsagentur
Foto: Arbeitsagentur

Werkzeugmechaniker/innen fertigen Stanzwerkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gieß- und Spritzgussformen für die industrielle Serienproduktion an. Sie stellen außerdem Metall- oder Kunststoffteile sowie chirurgische Instrumente her. Metalle bearbeiten sie zum Beispiel durch Bohren, Fräsen und Hämmern und halten dabei die durch technische Zeichnungen vorgegebenen Maße exakt ein. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren sie die Maßhaltigkeit von Werkstücken bis in den Bereich von wenigen Tausendstel Millimetern. Neben traditionellen manuellen Bearbeitungsmethoden setzen sie CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen ein, die sie gegebenenfalls selbst programmieren. Einzelteile montieren sie zu fertigen Werkzeugen und prüfen diese auf ihre korrekte Funktion. Sie warten und reparieren darüber hinaus zum Beispiel beschädigte Werkzeugteile und weisen Kunden in die Bedienung von Geräten ein. Quelle: arbeitsagentur


Bernsteinsee Hotel GmbH

Führung übernehmen

Karrieresprünge machen mit einem dualen Studium Betriebswirt

Foto: BerufeNet
Foto: BerufeNet

Betriebswirte und Betriebswirtinnen sind in vielfältigen Unternehmensbereichen tätig. Sie gestalten die innerbetriebliche Organisation mit, optimieren Arbeitsabläufe und Informationsflüsse mithilfe von EDV-Anwendungen und steuern den Betriebsablauf in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich. Bei entsprechender Berufserfahrung können sie auch die Leitung von Abteilungen, Filialen oder Teams übernehmen.

Im Finanz- und Rechnungswesen beispielsweise werten sie Statistiken aus, erstellen Wirtschaftlichkeitsanalysen und erarbeiten damit Entscheidungshilfen für die Geschäftsleitung. Sie stellen Finanzierungspläne auf, kontrollieren die Geschäftsbuchhaltung und beschaffen Kredite für Investitionsvorhaben.

Im Einkauf erwerben sie Rohstoffe, Fertigwaren und Betriebsmittel, analysieren Beschaffungsmärkte und handeln Lieferverträge aus. Im Personalwesen planen sie den Personalbedarf, übernehmen Aufgaben in der Personalbeschaffung und ‑betreuung, organisieren die innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung.

In Marketing und Vertrieb erarbeiten sie unter anderem Absatzstrategien, planen werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen und betreuen Großkunden.

Bei der Abschlussbezeichnung Betriebswirt (BA) handelt es sich um einen staatlichen Bachelor Abschluss, den sie an einer Berufsakademie (BA) erwerben.

Dies geschieht im Rahmen einer dualen Ausbildung. Sie studieren also einerseits Betriebswirtschaftslehre an der BA und absolvieren auf der anderen Seite eine fundierte berufliche Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb. So kombinieren sie ihr theoretisches Wissen mit praktischen Unternehmenseinsätzen und eignen sich gleichzeitig erste Erfahrungen im Beruf an. Quelle: arbeitsagentur


Auf dem Prüfstand

Maschinen- und Anlagenführer/innen sind in allen Branchen zu Hause

Foto: Arbeitsagentur
Foto: Arbeitsagentur

Maschinen- und Anlagenführer/innen bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen Maschinenfunktionen an Prüfständen und nehmen Maschinen in Betrieb. Das können beispielsweise Werkzeug-, Textil-, Druckmaschinen oder Anlagen für die Nahrungs- und Genussmittelherstellung sein. Sie überwachen den Produktionsprozess und steuern beziehungsweise überwachen den Materialfluss. Zudem inspizieren oder warten sie Maschinen in regelmäßigen Abständen, um deren Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Sie füllen beispielsweise Öle oder Kühl- und Schmierstoffe nach. Verschleißteile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche tauschen sie aus. Quelle: Arbeitsagentur

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