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Home Sonderthemen Neues aus Wolfsburg und Umgebung Menschen + Unternehmen
15:33 27.11.2018
Von links: Jasmin Guss-Klier, Hendrik Wolf-Doettinchem, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Ingmar Wolf-Doettinchem, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer, Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann. Fotos: WMG Wolfsburg

Im September und Oktober besuchten Oberbürgermeister Klaus Mohrs gemeinsam mit dem Wirtschaftsdezernenten der Stadt Wolfsburg, Dennis Weilmann, und dem Geschäftsführer der WMG, Jens Hofschröer, sowie Jasmin Guss- Klier (Leiterin Wirtschaftskommunikation der WMG) die Unternehmen Cadera GmbH & Co. KG sowie das Sanitätshaus Bode.


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Cadera: Traditionsbetrieb mit neuer Leitung

Im Zuge einer Unternehmensnachfolge wechselte das Traditionsunternehmen am 15. August 2018 die Besitzer. So bot der Unternehmensbesuch eine gute Gelegenheit zum Austausch über den Status der Unternehmensnachfolge. Seit Mitte August führt nun die Familie Wolf-Doettinchem die Geschäfte der Cadera GmbH & Co. KG. Sie übernahm damit die Aufgaben der bisherigen Geschäftsführerin, Petronella Cadera. Hendrik Wolf-Doettinchem war seit 1995 Prokurist im Unternehmen und übernahm Cadera nun gemeinsam mit seinem Sohn Ingmar und der Schwägerin Imke Wolf-Doettinchem. Zum Unternehmensbesuch empfingen Hendrik und Ingmar Wolf-Doettinchem die Gäste im Cadera-Hauptsitz in der Borsigstraße. Nach einem Rundgang über das Firmengelände ging es unter anderem um das Thema Fachkräfte und die Nachfrage nach bedarfsgerechtem Wohnraum. Klaus Mohrs wünschte den neuen Inhabern alles Gute für die neue Aufgabe: „Cadera gibt es bereits seit 1943 in Wolfsburg, das Unternehmen ist daher eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Deshalb freut es mich, dass Cadera ein Familienbetrieb bleibt und inhabergeführt in die Zukunft geht.“

„Mit insgesamt 19 Filialen und 242 Mitarbeitern ist Cadera ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, der mit seinen zwölf Auszubildenden auch aktiv die Fachkräftesicherung im eigenen Haus betreibt. Insbesondere durch die gute Zusammenarbeit mit Herrn Wolf-Doettinchem im WMG-Handelsbeirat sind wir überzeugt, weiterhin gute gemeinsame Synergien entwickeln zu können“, erklärten Jens Hofschröer und Dennis Weilmann. Hendrik Wolf-Doettinchem wies auf die anstehenden Herausforderungen hin und bezog sich auf den Mangel an Arbeitskräften, gerade im Handwerk. „Da wünschen wir uns Unterstützung von der Stadt. Es geht um ganz viele Bereiche. Ausbildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, bezahlbaren Wohnraum, gute Busverbindungen auch am frühen Morgen und die Integration von Zugewanderten.“

Von links: Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann, Tassilo Bode, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer. Fotos: WMG Wolfsburg
Von links: Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann, Tassilo Bode, Oberbürgermeister Klaus Mohrs, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer. Fotos: WMG Wolfsburg

Theodor Bode gründete 1971 die Bode Sanitätshäuser. Er baute das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau in Wolfsburg auf. 2004 übernahm Sohn Tassilo Bode die Firmenleitung. Im November 2017 bezog das Traditionsunternehmen das neu gebaute Hauptgeschäft in der Alessandro-Volta-Straße. Der neue Firmensitz ist einer von insgesamt fünf Filialen, in denen die etwa 45 Mitarbeiter unter anderem in den Bereichen Technische Orthopädie, Heil- und Hilfsmittel, Rehatechnik und Fitness tätig sind. Nähere Details erläuterte Tassilo Bode seinen Gästen bei einem Rundgang durch das Unternehmen. Im anschließenden Gespräch wurde auch das Thema Ausbildung thematisiert. Im Sanitätshaus Bode gibt es derzeit zwei Auszubildende. Geeignete Kandidaten zu finden, wird allerdings für das Unternehmen immer schwieriger. Darüber hinaus sprach die Runde über die Einzelhandelssituation und diskutierte die Frage, welche Rolle Traditionsunternehmen im Besatz spielen und wie diese gehalten werden können. 

„Das Sanitätshaus Bode hat mit seinen Leistungen eine hohe Relevanz für unsere Gesellschaft. Dass es sich dabei um ein seit fast 50 Jahren inhabergeführtes Wolfsburger Unternehmen handelt, ist bemerkenswert und erfreulich zugleich. Ich bin sicher, dass viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger auch in Zukunft von dem Know-how des Unternehmens profitieren werden“, betonte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Jens Hofschröer und Dennis Weilmann ergänzten: „Das Sanitätshaus Bode bietet in allen Kompetenzbereichen der Branche umfassenden Service an einem Standort. Neben dem vielfältigen Angebot im Fachgeschäft verfügt das Unternehmen über handwerkliche Orthopädiekompetenz mit hoch modernen, digitalen Mess- und Analyseinstrumenten für die passgenaue Fertigung von orthopädischen Hilfsmitteln.“ Tassilo Bode zeigte sich über den Besuch erfreut: „Unsere Branche bzw. der Beruf ist sehr vielseitig und sehr interessant. Es macht Spaß, ihn weiter zu vermitteln und qualifiziert auszubilden. Als langjähriges Familienunternehmen in Wolfsburg sind wir einfach froh, ein Teil dieser wunderbaren Stadt zu sein.“

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