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Home Sonderthemen Haus&Garten Mit der Dunkelheit kommen die Einbrecher
07:18 29.01.2019
Wenn mechatronische Systeme die Täter abwehren, suchen diese meist schnell das Weite. djd/Abus

Einbrecher halten keinen Winterschlaf. Ganz im Gegenteil: Die Täter nutzen die früh einsetzende Dämmerung in Herbst und Winter wieder verstärkt für ihre Beutezüge. Im Schutz der Dunkelheit können sie sich unerkannt Zutritt zu fremden Häusern verschaffen und sich ebenso schnell mit ihrem Diebesgut davonstehlen. Dabei spielt den Ganoven zusätzlich in die Hände, dass viele Hausbesitzer das Thema Sicherheit sträflich vernachlässigen. „Schon wenige gezielte Maßnahmen wie mechanische Sicherungen für Fenster und Türen sowie ein mechatronisches Alarmsystem können Einbruchversuche wirksam abwehren und somit die Sicherheit gerade für die dunkle Jahreszeit erheblich erhöhen“, sagt Florian Lauw, Sicherheitsexperte von Abus.


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Den Täter gar nicht erst ins Haus lassen

Zumeist sind es stets dieselben Bereiche, über die sich Täter Zugang verschaffen. Hausbesitzer, die Terrassentüren und Fenster im Erdgeschoss mit Sicherheitsprodukten entsprechend der heutigen DIN-Normen ausstatten, können daher Einbruchversuche bereits erfolgreich vereiteln. „Das Ziel des Täters ist es, sich so schnell wie möglich Zutritt zu verschaffen und natürlich nicht auf frischer Tat erwischt zu werden. Je schwerer ihm zum Beispiel das Aufhebeln eines Fensters gemacht wird, desto eher sucht er wieder das Weite“, erklärt Lauw weiter. Eine sinnvolle Ergänzung zur mechanischen Basissicherung sei daher ein mechatronischer Einbruchschutz. Die „Secvest Touch“-Funkalarmanlage beispielsweise erkennt nicht nur, wenn sich ein Täter von außen an Fenstern und Türen zu schaffen macht – gleichzeitig kann das System dem Verbrecher dank spezieller Sicherungen für Fenster und Türen einen Widerstand von über einer Tonne entgegensetzen, sodass er das Fenster nicht mehr ohne Weiteres mit einfachem Werkzeug aufhebeln kann. Das Ergebnis: In der Regel gelangt der Einbrecher gar nicht erst ins Haus. Gleichzeitig schlägt die Anlage lautstark Alarm und holt Hilfe.


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Videosicherheit ergänzt den mechatronischen Einbruchschutz

Noch mehr Sicherheit bietet Videosicherheit für Haus und Grundstück, die sich bei modernen Systemen direkt in die Alarmanlage integrieren lässt. „Sowohl Innen- als auch Außenbereiche lassen sich somit überwachen, zudem können die Videodaten als Beweismittel für Versicherungen und Polizei dienen“, erklärt Lauw weiter. Und mit der passenden App können Bewohner auch von unterwegs auf das Livebild zugreifen. In jedem Fall empfiehlt es sich, für die dunkle Jahreszeit in Sachen Sicherheit vorzusorgen – und sich dabei durch Experten beraten zu lassen. Unter www.abus.com findet man Ansprechpartner im örtlichen Fachhandel (djd)

Einbruchschutz und Smart Home – Sicher zuhause leben

Die vernetzte Welt birgt Risiken. Die Initiative „Nicht bei mir!“ fordert deshalb zur Wachsamkeit auf: Qualitative und datenschutzrechtliche Standards müssen vor allem beim Einbruchschutz im Vordergrund stehen! Smartphones oder Tablet-PCs erleichtern bereits vielfach unseren Alltag. Im Zusammenspiel mit Sicherheitstechnik lassen sie sich auch zum Schutz von Häusern und Wohnungen gegen Einbrecher nutzen. Als Teil eines Smart Home Konzeptes bieten sie neue Bedienmöglichkeiten, zum Beispiel von Alarmanlagen.

Laut einer aktuellen Studie der Beratungsfirma Deloitte nutzen schon rund 17 Prozent der Deutschen Smart Home Produkte. Unter den 35- bis 44-Jährigen sind es sogar 23 Prozent, fast jeder Vierte. Im Smart Home – der intelligenten, vernetzten Wohnung der Zukunft – lassen sich alle Geräte vernetzen, die internetfähig sind: Küchengeräte, Unterhaltungselektronik, Heizung, Fenster, Türen und Überwachungsanlagen. Durch die Verknüpfung mit dem Internet kann man auch von unterwegs verschiedene Funktionen steuern und sich vergewissern, ob zuhause alles in Ordnung ist.

Alle wichtigen Statusinformationen der Alarmanlage werden angezeigt. Man erkennt so in Echtzeit, an welcher Stelle zum Beispiel ein Einbruch-, Wasser- oder Rauchalarm ausgelöst wurde. Findet ein nicht genehmigtes Eindringen in die Wohnung statt, kann das System dies jederzeit auf das Smartphone melden und optional an einen Sicherheitsdienst weiterleiten. Spezielle Apps erlauben außerdem eine Fernsteuerung und Fernüberwachung der Alarm- und Haustechnik. Ob Haustür und Fenster geschlossen oder Rollläden heruntergelassen sind, kann so überprüft werden. Jederzeit und von jedem Ort aus können Änderungen vorgenommen und „Befehle“ erteilt werden: Die Alarmanlage aktivieren, Licht an- und ausschalten, Rollläden nachträglich schließen usw.

Smart Home Produkte zum Selbsteinbauen, beispielsweise aus dem Einzelhandel oder von Drittanbietern, gewähren keinen verlässlichen Schutz. Das Risiko der Fehlinstallation oder der Manipulation von außen ist hoch. Werden datenschutzrechtliche Standards nicht eingehalten, besteht die Gefahr, dass Kriminelle dies ausnutzen. So könnten zum Beispiel bei der Nutzung des Smart Homes in einem ungesicherten WLAN Hacker die Daten auslesen oder sogar die Haustechnik übernehmen. Wirksamen Rundum-Schutz können ausschließlich qualitativ hochwertige Systeme gewährleisten, die den einschlägigen Sicherheitsnormen und -richtlinien entsprechen und von Fachleuten eingebaut werden. Jedes Haus und jede Wohnung bedarf einer individuellen, digitalen Sicherheitslösung, zu der Experten beraten können.

Ob bei Umrüstung oder Neubau: Setzen Sie auf professionelle Sicherheit, kontaktieren Sie Fachleute online über die Website www.nicht-bei-mir.de.

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