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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Mit Ideen und Köpfchen ganz oben arbeiten
22:53 01.03.2020
Foto: D+W-GMBH-VA

Wer gerne an der frischen Luft arbeitet, keine Höhenangst hat und teamfähig ist, der erfüllt die Anforderungen für eine Ausbildung als Dachdecker/in. Du solltest mit anpacken können, Auch wenn die ganz schweren körperlichen Arbeiten heutzutage von Maschinen gemacht werden, sollte man mit anpacken können. Und auch gute Ideen und „Köpfchen“ sollten interessierte Azubis mitbringen.

Egger

Dachdecker/in ist ein Job, der so sicher ist, wie nur ganz wenige in der heutigen Zeit. Die Auftragsbücher der Dachdecker-Betriebe sind voll. Die Arbeit auf dem Dach wird nicht durch Maschinen ersetzt werden. Dazu haben Dachdecker meist geregelte Arbeitszeiten, viel Abwechslung durch stetig neue Projekte und Technologien (zum Beispiel Solar-Technik oder Drohnen), eine überdurchschnittliche Bezahlung und gute Aufstiegschancen im Betrieb.

Dachdecker führen Steildacharbeiten aus sind aber auch auf Flachdächern unterwegs. Sie führen Bauwerksabdichtung und Fassadenarbeiten aus, fertigen Blechabdeckungen und Verkleidungen an und montieren diese. Weitere Arbeitsfelder sind Reparatur-, Wartungs- und Sanierungsarbeiten an Dächern, Abdichtungen und Fassadenbekleidungen sowie Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz errichten und Dachfenster, Fertiggauben und Lichtkuppeln einbauen. Eingebaut werden auch Kaminanschlüsse, Schneefanggitter und andere Schutzvorrichtungen sowie Energiesammler und -umsetzer (zum Beispiel Sonnenkollektoren) in Dach- und Wandflächen. Zudem legen Dachdecker Gründächer an und führen energetische Sanierungen durch.


Einzelhandelskaufmann und Einzelhandelskauffrau sind in Fachgeschäften, Möbelhäusern, Küchenstudios, Kaufhäusern und Supermärkten tätig. Sie kennen ihr Sortiment und sind Spezialisten im Verkauf: Sie können zu jedem Produkt Auskunft geben oder Informationen gezielt auffinden. Mit Menschenkenntnis und Feingefühl versuchen sie, die Wünsche der Kundschaft herauszuspüren, die passenden Worte und – das ist im Verkauf wichtig – das richtige Lächeln zu finden.

Sie lösen zudem spezielle Kundenprobleme: Sie nehmen Reklamationen entgegen, klären Beschädigungen oder Fehler ab und suchen nach geeigneten Lösungen, erledigen telefonische Bestellungen, wickeln Kreditkäufe ab. Sie organisieren Warennachschub und sachgerechte Warenlagerung. Sie erledigen die administrativen und organisatorischen Arbeiten. Sie versuchen durch attraktive Verkaufstische, Plakate usw. den Verkauf zu fördern. Wer sich für den dreijährigen Ausbildungsberuf interessiert, sollte vor allem Freude am Beraten, Takt, Diplomatie, Humor, Geduld, gepflegtes Aussehen, Fähigkeit, sich klar auszudrücken, gutes Gedächtnis, gute Konstitution, Belastbarkeit mitbringen. Außerdem sind Grundkenntnisse in Fremdsprachen nützlich, ebenso wie Organisationstalent, Interesse für betriebswirtschaftliche und kaufmännische Probleme, Fantasie und Kreativität.


Foto: djd/Metten Fleischwaren
Foto: djd/Metten Fleischwaren

Immer mehr Aufgaben werden in der modernen Arbeitswelt von Maschinen übernommen. Auch wenn ihre Qualität und Effizienz weiter steigt – ganz einwandfrei funktionieren sie während ihrer Lebensdauer nicht, schließlich sind sie einem Verschleiß unterworfen. Maschinen müssen deshalb regelmäßig inspiziert, gepflegt und gewartet werden. Kommt es zu Problemen, muss schnell jemand da sein, der sie kennt und wieder flott macht – sonst kann es teuer werden. Für diese Aufgaben sind Maschinen- und Anlagenführer zuständig. Sie bedienen und überwachen Maschinen und Anlagen, sie beobachten den Lauf aufmerksam, um Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Verschleißteile muss der Maschinen- und Anlagenführer austauschen sowie regelmäßig Fertigungs- und Qualitätskontrollen durchführen.

Flexibilität und Einfallsreichtum sind gefragt

Beim Wurstwarenhersteller Metten Fleischwaren im sauerländischen Finnentrop beispielsweise absolviert Alessandro Catania die zweijährige Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer: „Aufgrund des großen Sortiments von weit über 100 Produkten gibt es in meinem Ausbildungsbetrieb zahlreiche unterschiedliche Maschinen, die eingerichtet, zum Teil umgerüstet, bedient und instand gehalten werden müssen. Das sind die Hauptaufgaben während meiner Ausbildung“, erklärt der junge Mann. Jeden Tag, so Catania, gebe es neue Herausforderungen, auf die er mit Flexibilität und manchmal auch Einfallsreichtum reagieren müsse. Da Produktionsmaschinen eingestellt werden und man diesen Prozess überwachen muss, ist vor allem ein hohes Maß an Sorgfalt bei einem Maschinen- und Anlagenführer wichtig. Für eine Bewerbung bei einem Ausbildungsbetrieb reicht ein Hauptschulabschluss aus, mehr zu diesem Ausbildungsberuf erfährt man auch unter www.ausbildung.de. (djd)


Foto: Gina sanders/123RF
Foto: Gina sanders/123RF

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Grundsätzliche sind beispielsweise fließendes Wasser aus der Leitung und immer geheizte Wohnräume. Damit das stets funktioniert, sind Experten gefragt, nämlich Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Sie installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Badewannen, Duschkabinen und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Sie montieren Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Zunehmend wichtiger werden auch umweltbewusste versorgungstechnische Systeme, die mit regenerativen Energiequellen wie der Solartechnik verbunden werden können. Ein weiteres Augenmerk: die Modernisierung sanitärer Anlagen in Altbauten.

Bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen richten Anlagenmechaniker elektrische Baugruppen und Komponenten für Steuerungs- und Regelungsvorgänge ein. Im Rahmen des Kundendienstes warten sie die Heizanlage turnusmäßig und sind bei möglichen Funktionsstörungen schnell zur Stelle. Auch planen und installieren sie Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und binden sie in bestehende Anlagen ein. Sie beraten Kunden und weisen sie in die Bedienung der Geräte und Systeme ein.
  

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