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Home Sonderthemen Sonstiges Miteinanderfüreinanderdasein plant Seniorenalltagsbegleitung
14:33 12.06.2018
"Es gibt viele Generationen, die sich gegebnseitig brauchen."
Bauder & Sohn
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Der Wolfsburger Verein Miteinanderfüreinanderdasein e. V. plant eine Alltagsbegleitung für ältere Menschen. In Verbindung mit Kooperationspartnern werden die Teilnehmer Menschen besuchen, beraten und betreuen. Im Herbst dieses Jahres soll die Wolfsburger Alltagsbegleitung als soziale Genossenschaft gegründet werden.

Die idee hinter der Alltagsbegleitung fasst Initiator Hans-Jürgen Claassen folgendermaßen zusammen: „Wir wollen gemeinsam für ältere menschen da sein, damit der Alltag wieder Freude macht.“ Erklärtes Ziel die initiative ist es, den Leuten zu ermöglichen, zuhause alt zu werden. Vereinsvorstand Claassen: „Wir alle werden älter und wünschen uns, möglichst lange selbstbestimmt zu Hause den Alltag zu bewältigen. dieses und die teilhabe am gesellschaftlichen leben wird nicht immer ohne Hilfe möglich sein.“

Der Verein möchte sich mit anderen sozialen Vereinen, Kirchen, ambulanten Pflegediensten und dem Senioren- und Pflegestützpunkt verbinden. Zum Wohl von Senioren, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, sollen die beteiligten Beratung, Pflege und soziale Betreuung gemeinsam abdecken. menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, bedingt durch körperliche, seelische oder geistige Einschränkung, sollen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. „Wir besuchen die Menschen, begleiten sie, machen für sie oder gemeinsam mit ihnen den Einkauf, leisten ihnen Gesellschaft und bieten hauswirtschaftliche Dienste an. Wir sind für die betreuten da, wenn sie uns brauchen“, verspricht Claassen.

Egal ob Besucherdienste, Begleitdienste, Botendienste, Alltagshilfen, Senioren-Nachmittage oder die Entlastung pflegender angehöriger – „Jeder bringt sich nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten ein“, so Claassen, und ergänzt: „Ehrenamt, Qualifikation, Solidarität im Alter, das alles beruht auf Gegenseitigkeit und gemeinsamem Handeln – über alle Generationen hinweg.“

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Wolfsburg-Kalender: Erlös geht an Villa Bunterkund

Im Jahr 2004 erstellte Jens I. Heinrich zum Jahresende den ersten Wolfsburg-Kalender mit Fotos aus seinem archiv. Was als Geschenk für die Familie seinen Anfang nahm, hat sich heute zu einem großen Projekt mit sehr positivem Effekt entwickelt. Inzwischen hat Heinrich exakt 22.992 Euro an die „Villa Bunterkund“ überwiesen.

Das Geld stammt aus Verkaufserlösen für den Kalender, der inzwischen Wolfsburger Benefizkalender heißt. 2013 begann Heinrich auf Wunsch von bekannten hin, den Kalender zu verkaufen. Da er nichts daran verdienen wollte, entschloss er sich, den Gewinn zu spenden – an die Einrichtung für kranke Kinder im Klinikum Wolfsburg.

Die Villa Bunterkund ist eine Möglichkeit für kranke Kinder und Jugendliche, den Krankenhausstationen für eine gewisse Zeit zu entfliehen, ohne das Krankenhaus verlassen zu müssen. „Es ist nicht vermeidbar, dass die jungen Patienten schmerzhafte und angsteinflößende Behandlungen über sich ergehen lassen müssen. Diese Erfahrungen führen zu einer extremen Anspannung und psychischer und körperlicher Belastung für die ganze Familie“, begründet Jens I. Heinrich seinen Entschluss, für die Villa Bunterkund zu spenden. In der Villa Bunterkund sollen sich die Kinder wohlfühlen und ihr Kranksein vergessen. Eltern bietet sie die Möglichkeit, zu entspannen und die Verantwortung für ihre Kinder wenigstens zeitweise in die Hand von Erzieherinnen zu legen. Die Einrichtung lebt allein von spenden.

Von der Höhe des Erlöses für den ersten Kalender war Jens I. Heinrich sehr überrascht: 1.840 € kamen zusammen. „Für mich war in diesem moment klar, dass aus der eigentlich einmaligen Aktion eine Dauereinrichtung wird. deshalb habe ich seitdem jedes Jahr einen Benefizkalender herausgebracht und es geht weiter: ‚Wolfsburg 2019’ ist schon in Vorbereitung’“, verspricht der Hobbyfotograf mit mehr als 6.000 Wolfsburg-Fotos im archiv.

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Wolfsburger Tafel will zur gesunden Ernährung der Kinder beitragen

Die Wolfsburger Tafel e. V. sind ein Abhol- und Ausgebedienst von Lebensmitteln durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Die Mitarbeiter sorgen dafür, dass überschüssige Lebensmittel nicht in der Tonne landen, sondern bedürftigen zugute kommen. Doch das Engagement der Wolfsburger Tafel geht weit über die Verteilung von Lebensmitteln hinaus.

Viele Projekte der tafel gelten den Kindern aus armen Familien. Dazu zählen Ausflüge in den Tierpark Essehof, Besuche im Phaeno, im Planetarium, im Theater oder im Kino. Und auch um die gesunde Ernährung der Kinder will sich die tafel kümmern. Denn Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung sind die drei Bausteine für eine gesunde kindliche Entwicklung. Elke Zitzke, die Vorsitzende der Wolfsburger tafel, ist der Ansicht: gesunde Ernährung darf nicht am Geld scheitern. Sie kennt die goldenen regeln für gesunde Kinderernährung. Dazu zählen viel frisches Obst und Gemüse, regelmäßig Vollkorn und Getreide, einmal wöchentlich Fisch, Milchprodukte für den Knochenaufbau und hochwertige Fette.

Diesen regeln folgend möchte die Tafel den Kindern ein gesundes Frühstück anbieten: Vollkornmüsli, Obst und Gemüse aus regionaler Produktion, Joghurt und Milch, aber auch Bananen als Energiespender sollen Bestandteil der gesunden Mahlzeit sein. „Wir dürfen aber nur mit zweckgebundenen Spenden die fehlenden, gesunden Produkte kaufen“, erklärt Elke Zitzke. Deshalb bitten die Verantwortlichen der Tafel um Unterstützung für das Projekt zugunsten benachteiligter Kinder.

Eine Berechnung der tafel bringt es an den Tag: Kindern aus Hartz-IV-Familien stehen monatlich nur 65 € für Ernährung zur Verfügung, wenn 20 Euro für das Mittagessen in der schule abgehen. Eine ausgewogene, vitaminreiche Versorgung ist so nicht finanzierbar. Die Wolfsburger tafel will dies in Zukunft ändern.

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