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Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Mythen zum Thema Erkältung & Co
06:27 23.03.2018
Um das Thema Erkältung kreisen zahlreiche Mythen. © drubig-photo/fotolia.com/akz-oF
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Bei einer Erkältung oder auch Bronchitis möchte man eigentlich nur eines: sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber was genau steckt eigentlich hinter den typischen Erkältungsinfekten und welche Mythen geistern darüber immer noch in den Köpfen der Menschen umher?

Mythos 1:

Kombis machen schnell wieder fit


Es klingt so einfach: abends eingenommen, nachts schlafen wie ein Stein und wie von Zauberhand am nächsten Morgen wieder fit. Klingt gut – ist aber unrealistisch. Denn die meisten chemischen beziehungsweise synthetischen Medikamente unterdrücken lediglich die Symptome, ohne die eigentlichen Erreger zu bekämpfen. Das Trügerische: Die Menschen fühlen sich scheinbar besser, ignorieren aber die Warnsignale des Körpers. Nicht selten verlängert sich aber genau deshalb die eigentliche Krankheitsdauer deutlich.

Mythos 2:

Antibiotika helfen schnell und wirksam bei Infekten


Das stimmt so leider nicht – denn tatsächlich werden etwa 90 Prozent der typischen Erkältungsinfekte durch Viren ausgelöst. Und dabei sind Antibiotika „machtlos“, denn sie wirken nur gegen bakterielle Infekte. Das heißt, Antibiotika sind nur dann sinnvoll, wenn der Arzt tatsächlich einen Bakterienbefall diagnostiziert hat. Eine unnötige und vorschnelle Verordnung von Antibiotika kann auf Dauer sogar zu gefährlichen Resistenzen führen. Und das bedeutet: Ist ein solches Medikament wirklich einmal nötig, wirkt es beim Patienten unter Umständen nicht mehr.

Mythos 3:

Gründliche Desinfektion zu Hause schützt vor Erkältungen


Das ist nicht richtig, denn ein keimfreies Zuhause ist eine Illusion. Der übermäßige Einsatz von modernen Desinfektionsmitteln zerstört vielmehr die natürlichen, körpereigenen Abwehrkräfte. Auch wenn der Einsatz dieser Mittel im medizinischen Bereich unerlässlich ist – zu Hause sollte man damit eher sparsam umgehen.

Mythos 4:

Pflanzliche Präparate wirken schwächer als chemische Mittel


Warum die Heilkräfte der Natur auch heute noch von vielen unterschätzt werden, ist kaum nachvollziehbar – werden sie doch seit Jahrhunderten erfolgreich zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. akz-o


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