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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Nehmen Sie mich!
21:59 18.06.2017
Foto: djd/Randstad Deutschland

Bewerbungsunterlagen sind der Türöffner zum Job. Nur wenn sie möglichst perfekt sind, wird auch das Unternehmen merken, dass der Bewerber der beste Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. „Überzeugend, fehlerfrei und vollständig muss eine Bewerbung sein, es ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi die Visitenkarte des Bewerbers, mit ihr macht er Werbung in eigener Sache“, meint Petra Timm, Director Communications beim führenden Personaldienstleister Randstad Deutschland. Fehler würden eine Bewerbung schnell ins Abseits befördern.

Die sieben wichtigsten Tipps für eine gelungene Bewerbung:

- Eine Stellenausschreibung genau lesen: Welche meiner bisherigen Ausbildungs- oder Tätigkeitsschwerpunkte passen zu dem, was die Firma sucht? Entsprechend individuell muss das Anschreiben formuliert sein, Massenbewerbungen sind tabu.

- Teamfähig, flexibel, kommunikativ, kreativ: Mit solchen Floskeln können Personalverantwortliche nicht viel anfangen, man findet sie in beinahe jeder Bewerbung. Besser ist es, konkret zu werden: Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich während der Ausbildung oder des Studiums noch ehrenamtlich engagiert hat, beispielsweise in einem Verein.

- Schlüsselbegriffe einfügen: Manche Unternehmen lassen Online-Bewerbungen heute automatisch nach Schlüsselbegriffen scannen. Daher sollte man die in der Stellenausschreibung geforderten Kompetenzen mit den entsprechenden Schlüsselbegriffen eigener Kenntnisse aufführen.

- Das Anschreiben sollte möglichst auf eine DIN-A-4-Seite passen. Im Internet findet man Muster für den Aufbau und die Gestaltung von Anschreiben und Lebenslauf.

- Fehler vermeiden: Rechtschreibfehler befördern Bewerbungen oftmals direkt in den Papierkorb, sie sind Zeichen mangelnder Akribie. Besonders peinlich sind Fehler im Namen des Ansprechpartners.

- Eine seriöse E-Mail-Adresse sollte beim Verschicken der Unterlagen obligatorisch sein. Digitale Unterlagen kann man entweder in einer pdf-Datei verschicken oder auf zwei pdf-Dateien aufteilen: Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Arbeitsproben, Zeugnisse und alles Weitere in die zweite.

- Beim Foto nicht sparen: Ein Fotograf weiß, worauf es bei Bewerbungsfotos ankommt, Selfies sollten tabu sein. (djd).

Eine bunt gemischte Palette an spannenden Berufen

Lernen in einer Kommune: Das Angebot ist breit gefächert

Foto: KaYann/Fotolia
Foto: KaYann/Fotolia

Die Ausbildung in einer Kommune hat viele Vorteile. Sie ist abwechslungsreich, vergleichsweise krisensicher und hochprofessionell. Das Tolle für junge Menschen: Sie können sich in einer Vielzahl von Berufen ausbilden lassen und haben dadurch eine große Auswahl, das Passende zu finden.

Als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region bietet zum Beispiel die Stadt Wolfsburg Jahr für Jahr jungen, motivierten Menschen einen qualifizierten Einstieg ins Berufsleben: Ein breites Spektrum verschiedener Ausbildungsberufe aus dem Verwaltungsbereich wie auch dem gewerblich-technischen Bereich steht jungen Leuten zur Auswahl. Ebenso besteht die Möglichkeit, im Praxisverbund zu studieren (Duale Studiengänge).

Foto: djd/Haufe-Lexware
Foto: djd/Haufe-Lexware

Duales Studium ist möglich

Die Palette der Ausbildungsberufe bei der Stadt Wolfsburg ist bunt gemischt: Sie reicht von der Bestattungsfachkraft bis zum Verwaltungswirt, vom Gärtner bis zum Fachinformatiker Systemintegration, vom Gebäudereiniger bis zum Medizinischen Fachangestellten. Wer sein Abitur oder die Fachhochschulreife in der Tasche hat, kann sogar das Duale Studium anstreben. Im Angebot sind bei der Stadt Wolfsburg in diesem Jahr die Ausbildungen zum Stadtinspektor mit integriertem Bachelorstudium im Studiengang Public Management oder Public Administration, zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung mit integriertem Bachelorstudium im Studiengang Informatik und zum Technischen Systemplaner mit intergriertem Bachelorstudium im Studiengang Energie- und Gebäudetechnik. Das aktuelle Ausbildungsangebot finden Interessierte während des Bewerbungszeitraums im Internet unter www.wolfsburg.de/ausbildungStadt. Dieser Zeitraum erstreckt sich bei Verwaltunsgberufen vom 29. Juni bis 30. September und bei gewerblich-technischen Berufen bis zum 31. Oktober.

Bei den gewerblich-technischen Berufen können Azubis mit einer Ausbildung in der kommunalen Verwaltung fachlich alles erlernen, was es auch in der freien Wirtschaft zu erlernen gilt. Während der Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten wiederum lernen Azubis, wie man alle anfallenden Büro- und Verwaltungsarbeiten in einer Behörde, einer Institution oder in einem großen Unternehmen erledigt. Sie nehmen Anträge entgegen, beraten Kunden und treffen Verwaltungsentscheidungen. Die Auszubildenden erwerben ein hohes Wissen über Gesetze und Verordnungen. Wer sich für diesen Beruf interessiert, sollte schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Organisationstalent sowie Ordnungssinn und die Fähigkeit zu logischem und analytischem Denken mitbringen.

www.wolfsburg.de/ausbildungStadt

„Azubify“ für Bewerber und Anbieter

Internet: Hilfe bei der Lehrstellensuche

Viele Unternehmen suchen händeringend nach geeignetem Nachwuchs, auch im Raum Gifhorn und Wolfsburg bleiben Lehrstellen unbesetzt. Die neuen Ausbildungsplattformen www.azubify.de/gifhorn und azubify.de/wolfsburg steuern dieser Entwicklung entgegen. Diese Angbeote bieten neue Chancen sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen!

„Azubify“ unterstützt zeitgleich Bewerber und heimische Firmen, indem es einen völlig neuen Zugang für Schulabgänger und ihre Berufswahl mit einem breiten Angebot an freien Stellen für die Ausbildung, ein Duales Studium oder ein Praktikum schaffen. Angebote aus dem Handwerk, dem kaufmännischen Bereich, aus Verwaltung, Informationstechnologie oder aus sozialen Berufen sind in dem Internetangebot vertreten. Das Ausbildungsportal nutzt die modernen Medien, um Jugendliche und Unternehmen passgenau zusammenzubringen. Bei „Azubify“ präsentieren sich Betriebe nicht mit utopischen Jobs, sondern mit Berufen, die in der Region Gifhorn-Wolfsburg auch tatsächlich ausgebildet werden. „Azubify“ bietet großen Unternehmen sowie dem kleinsten Gewerbetreibenden gleichermaßen umfassende Präsentationsmöglichkeiten bei seiner anstehenden Nachwuchssuche.

Die Internet-Plattform enthält Tipps, Trends und einen Test für die Berufswahl des Jugendlichen, der die jungen Männer und Frauen direkt auf die Unternehmen aufmerksam macht. „ Azubify“ ist per Smartphone und Computer mitsamt all seinen Informationen abrufbar: jederzeit und an jedem Ort. Also: Weitere Informationen sind abzurufen unter azubify.de/gifhorn und azubify.de/wolfsburg im Internet.

www.azubify.de/gifhornwww.azubify.de/wolfsburg

Tipps für das Gespräch

Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat die erste Hürde geschafft. Doch dort wird es dann richtig ernst. Darum sollte man ein paar Dinge beherzigen.

Vorab sollten sich die Bewerberin oder der Bewerber über das Unternehmen informieren. Meist wird man zu Beginn auch dazu aufgefordert, etwas über sich zu erzählen. Hier gilt es, nicht einfach nur den Lebenslauf herunter zu beten, sondern die wichtigsten Stationen zu skizzieren. Jede Branche hat ihren eigenen Dresscode, in einigen geht es formeller zu, in anderen legerer. Das Äußere sollte gepflegt sein, mit Parfüm, Make-Up oder Schmuck sollte man es nicht übertreiben. Höflich sein und Humor zeigen, das sorgt automatisch für eine angenehme Gesprächsatmosphäre. Notizen verhindern, dass man wichtige Punkte vergisst, die man noch aufgreifen könnte. Zudem zeigt man damit Interesse und eine strukturierte Arbeitsweise.

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