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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Neues Team muss zur schlagkräftigen Einheit werden
10:32 13.09.2018
Foto: SC Freiburg

Die Fußballerinnen aus dem Breisgau sind immer eine gefürchtete Mannschaft. Die Mischung aus Erfahrung und Jungtalenten formte über Jahre ein Team, das konstant oben in der Tabelle mitmischt und stets gefährlich war.

In der vergangenen Saison stand der SC nach einem 1:0-Sieg gegen die Wölfinnen sogar kurzzeitig an der Spitze der Tabelle. Allerdings schafften es die Freiburgerinnen trotz guter Leistungen nicht, sich zumindest für die Champions League zu qualifizieren, und beendeten die Spielzeit auf dem dritten Tabellenplatz.

Königsklasse – davon träumen die Spielerinnen. Jetzt beschäftigt man sich beim SC aber erst einmal mit dem anstehenden Umbruch. Zahlreiche Stammspielerinnen haben den Club verlassen. Spielmacherin Lina Magull verließ den Verein Richtung München, genauso wie Stammtorhüterin Laura Benkarth. Abwehrcheffin Carolin Simon heuert jetzt bei der besten Mannschaft Europas in Lyon an, Lena Petermann ging zu Turbine Potsdam. Auch Sarah Puntigam, Majka Korenciova, Noemi Gentile und Julia Simic sind nicht mehr dabei.

Aufgrund der vielen personellen Veränderungen steht Coach Jens Scheuer jetzt vor der schwierigen Aufgabe, ein fast komplett neues Team zu einer Einheit zu formen. Doch der 39-Jährige bleibt optimistisch. Mit Ex-VfLerin Merle Frohms, Sharon Beck, Lena Nuding, Stefanie Sanders, Rachel Rinast, Verena Wieder, Virginia Kirchberger, Lena Lotzen, Hikaru Naomoto und Europameisterin Desiree van Lunteren verpflichtete Freiburg viele neue, hochtalentierte Gesichter.

Sonntag, 21. 10. 2018, 14.00 Uhr und Sonntag, 17. 03. 2019, 14.00 Uhr

Borussen starten mit acht Neuzugängen

Foto: Borussia
Foto: Borussia

Bereits einen Spieltag vor Ende der Saison 2017/18 machte die Mannschaft von René Krienen und Mike Schmalenberg die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord und den damit verbundenen Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt. Schmalenberg und Borussia gehen nach sechs gemeinsamen Jahren jetzt getrennte Wege. Beide Seiten konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. „Wir haben ein halbes Jahr konstruktive Gespräche geführt. Am Ende hatten wir andere Ansichten, was die Kaderausrichtung und Ziele von Borussia betrifft“, sagt Schmalenberg. Der 32-Jährige hatte Gladbach von der Regionalliga in die Bundesliga und nach dem Abstieg zum sofortigen Wiederaufstieg geführt. Nachfolger ist Bart Denissen, der bisher die zweite Mannschaft trainierte. „Ich freue mich sehr auf meinen neuen Aufgabenbereich und bin begeistert, dass ich die Frauen in ihrer zweiten Bundesliga-Spielzeit unterstützen kann“, betont er glücklich.

Acht Neuverpflichtungen präsentierte die Borussia vor Saisonstart. Emily Evels, Madita Giehl (beide TSG Hoffenheim), Michelle Sinz (SGS Essen), Magdalena Jakober (Arminia Bielefeld), Keiko Kodama (Albirex Niigata), Sarah Abu-Sabbah (Bayer Leverkusen), Jana Schwanekamp und Vanessa Fürst (beide FC Köln) sollen die Mission Klassenerhalt unterstützen. „Wir wollten in dieser Saison breiter aufgestellt sein, da wir in der Vergangenheit oftmals von Verletzungen geplagt wurden. Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind und viele Möglichkeiten haben“, erläutert Krienen. Dass das alles andere als einfach wird, wissen aber alle Beteiligten.

Mittwoch, 24. 10. 2018, 19.00 Uhr und Sonntag, 24. 03. 2019, 14.00 Uhr

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