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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Online-Bewerbung wird zum Normalfall
12:32 02.10.2018
LSW Holding GmbH & Co. KG
Kral GmbH
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Die klassische Bewerbungsmappe aus Papier ist zwar noch nicht ganz verschwunden, doch die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten heute eine Online-Bewerbung. Man bewirbt sich also meist entweder per E-Mail oder über ein Online-Formular, in das man seine Daten einträgt und Dokumente hochlädt.

Genau wie die Papier-Bewerbung besteht die Online-Bewerbung aus Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis und einem aktuellen Foto. Diese fasst man in einem PDF-Dokument zusammen. Achtung: Die Unterschrift nicht vergessen! Also einfach einscannen und schließlich am Ende des Anschreibens einfügen.

Das Dokument sollte nicht zu groß sein. Viele E-Mail-Dienste beschränken die Eingänge automatisch auf einige Megabytes. Man achte auf eine neutrale, seriöse E-Mail-Adresse! In den „Betreff“ lieber „Bewerbung als Systemadministrator“ oder „Bewerbung auf Ihr Stellenangebot vom 26. Februar 2018 – Kundenberater“ schreiben als einfach nur „Bewerbung“. Und: Auf Nummer sicher gehen und sich selbst eine Test-Mail schicken.

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Die Dokumente müssen in Schwarz-Weiß ausdruckbar sein sowie das Foto eine gute Auflösung haben. Nach dem Versand den Spam-Ordner auf eventuelle Rückläufe oder Bestätigungsmails der Ausbildungsbetriebe überprüfen. Tipp: Wie bei jeder Bewerbung gilt: Spätestens nach ein paar Wochen darf und sollte man nach dem Status fragen. Das zeugt von Interesse.

Auch die Absage will gelernt sein 

Endlich! Da ist sie: Die Einladung zum Vorstellungsgespräch! Doch was passiert nun?

Erstmal: Zeit zum Freuen! Dann: Den Termin checken, an dem das Vorstellungsgespräch stattfinden soll. Am besten nimmt man dieses vorgeschlagene Datum an. Es ist in jedem Fall besser, alle anderen Termine zu verlegen. Und danach: Diesen Termin bestätigen. Das kann man telefonisch tun – unter der angegebenen Rufnummer. Möglich ist es auch, eine Bestätigung per E-Mail zu schicken. Falls der Termin dennoch überhaupt nicht passt, hilft nur, zum Telefon zu greifen.

Gerade bei kleineren Unternehmen könnte es sein, dass man genau den an der Strippe hat, mit dem man dann das Gespräch führen wird. Die Chance: Denn man kann schon jetzt durch Freundlichkeit und Zuverlässigkeit punkten. Dann höflich nachfragen, ob auch ein anderer Termin möglich wäre. Außerdem: Selbst einen oder zwei Vorschläge in petto haben. Das zeigt das Engagement und das Interesse für die Sache.

Wer für den Jobmarkt attraktiv sein will, muss mit den Trends gehen. Wie war das noch mal mit dem Anschreiben? Was gehört in den Lebenslauf? Und gibt’s das Ganze auch in schön? Einfache Antwort: Klar!

Bewerber müssen sich im Bewerbungsprozess positiv von anderen Mitbewerbern abheben und sich gegen sie durchsetzen. Ebenso wie Bewerber heutzutage längst nicht mehr nur eine Bewerbung versenden und auf das Beste hoffen, erhalten Arbeitgeber zeitweise mehr Bewerbungen, als sie eigentlich bewältigen können. Damit man mit einer Bewerbung nicht ausgesiebt wird, gibt es einfache Tipps, mit denen man eine Bewerbung im Handumdrehen optimiert. Und so sieht das Anschreiben am besten aus (siehe auch im Internetportal azubify.de):

– Vorname und Nachname
– Straße und Hausnummer
– Postleitzahl und Ort
– Telefonnummer
– E-Mail-Adresse
– Ort, Datum rechts rausrücken
– nach Leerzeilen: Firmenname
– Ansprechpartner
– Straße und Hausnummer – oder Postfach, Postleitzahl und Ort

– Betreffzeile (auf welche Stelle man sich bewirbt)

– Anrede, (Sehr geehrter Herr oder Sehr geehrte Frau,) Versuch, einen Ansprechpartner herauszufinden, z. B. durch einen Anruf in der Personalabteilung der Firma

1. Einen griffigen Einleitungssatz einfallen lassen

Zum Beispiel: Als ich Ihre Anzeige las, fühlte ich mich sofort angesprochen. Oder: Sie suchen einen motivierten Auszubildenden? Mich interessiert der von Ihnen angebotene Ausbildungsberuf sehr!

2. Begründung und Beschreibung

Zum Beispiel: Welche Stärken, Qualifikationen und eventuell Erfahrungen man mitbringt, welche Schule man derzeit besucht, welche Fächer einem besonders liegen.

3. Eine Verbindung zum Unternehmen herstellen

Zum Beispiel: Warum bewirbt man sich gezielt bei dieser Firma? Was ist so spannend daran, den Beruf in genau diesem Unternehmen zu erlernen? Welche der Fähigkeiten sind für genau diese Firma besonders interessant?

4. Schlusssatz mit der Bitte um ein persönliches Gespräch

Zum Beispiel: Für das Interesse bedanken. Schreiben, dass man sich gern persönlich vorstellen möchte.

Mit freundlichen Grüßen
Unterschrift

Anlagen: z. B. Lebenslauf und Zeugnisse

P.S. Wer weiß schon in der ersten Klasse, was er werden will? Viel wahrscheinlicher ist, dass sich seit dem Kindergarten die Vorstellung ordentlich geändert hat. Und doch keine Ahnung? Den Test dazu gibt es auf azubify.de

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