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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Online-Bewerbung wird zum Normalfall
15:34 01.10.2019
Butting
Gemeinschaftspraxis C. Martin/Dr. E. Martin/I. Troche-Polzien
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Die klassische Bewerbungsmappe aus Papier ist zwar noch nicht ganz verschwunden, doch die meisten Ausbildungsbetriebe erwarten heute eine Online-Bewerbung. Man bewirbt sich also meist entweder per E-Mail oder über ein Online-Formular, in das man seine Daten einträgt und Dokumente hochlädt.

Genau wie die Papier-Bewerbung besteht die Online-Bewerbung aus Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis und einem aktuellen Foto. Diese fasst man in einem PDF-Dokument zusammen. Achtung: Die Unterschrift nicht vergessen! Also einfach einscannen und schließlich am Ende des Anschreibens einfügen.

Das Dokument sollte nicht zu groß sein. Viele E-Mail-Dienste beschränken die Eingänge automatisch auf einige Megabytes. Man achte auf eine neutrale, seriöse E-Mail-Adresse! In den „Betreff“ lieber „Bewerbung als Systemadministrator“ oder „Bewerbung auf Ihr Stellenangebot vom 23. Februar 2019 – Kundenberater“ schreiben als einfach nur „Bewerbung“. Und: Auf Nummer sicher gehen und sich selbst eine Test-Mail schicken. Die Dokumente müssen in Schwarz-Weiß ausdruckbar sein sowie das Foto eine gute Auflösung haben. Nach dem Versand den Spam-Ordner auf eventuelle Rückläufe oder Bestätigungsmails der Ausbildungsbetriebe überprüfen.
           

Egger

Tipp:
Wie bei jeder Bewerbung gilt: Spätestens nach ein paar Wochen darf und sollte man nach dem Status fragen. Das zeugt von Interesse.
         

Wieso, weshalb, warum?

Foto: Michael Bührke/pixelio.de
Foto: Michael Bührke/pixelio.de

Wer wissen möchte woraus die Dinge gemacht sind, ist bei dem Beruf des Werkstoffprüfers genau richtig. Werkstoffprüfer sind unersetzlich für die Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie, denn ihr geschultes Auge entscheidet, ob Materialien für die Produktion geeignet sind oder nicht. Und dabei tragen sie sehr viel Verantwortung, denn sie müssen alle Fehler erkennen und melden.

Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung, die in einem Betrieb der Elektro-, Metall- oder Kunststoffindustrie oder auch zum Beispiel auch bei einem Materialprüfamt gemacht werden kann. Werkstoffprüfer ist nicht gleich Werkstoffprüfer – es gibt drei Schwerpunkte. Im Schwerpunkt Metalltechnik werden mit verschiedenen Prüfverfahren die Härte, Formbarkeit und Festigkeit von Materialien wie Stahl festgestellt. Gibt es in bestimmten Produkten Fehler, kann es auch mal sein, dass vor Ort beim Kunden Prüfung vorgenommen werden. Der Schwerpunkt Halbleitertechnik beschäftigt sich mit dem Kontrollieren der sogenannten Halbleiterwerkstoffe – und das nicht erst beim fertigen Produkt, sondern schon während der Herstellung. Also Vor-, Zwischen- und Nachkontrollen, unter anderem mit einem Rasterelektronenmikroskop. Hier haben die Werkstoffprüfer/innen viel mit Bauelementen wie Mikrochips und Schaltkreisen zu tun.
         

Foto: gnubier/pixelio.de
Foto: gnubier/pixelio.de

Die Wärmebehandlungstechnik ist der dritte Schwerpunkt. Werkstoffe werden unterschiedlichsten Temperaturen ausgesetzt. Werkstoffprüfer/innen prüfen und korrigieren Fehler mit Öfen und Anlagen zur Wärmebehandlung. Außerdem werden Bruchtests ausgeführt und durch Analysen neue Verfahren entwickelt. Seit 2013 gibt es mit der Fachrichtung Kunststofftechnik einen vierten Schwerpunkt.

Foto: Insa Catherine Hagemann
Foto: Insa Catherine Hagemann

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch. Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer. Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwickeln und programmieren kundenspezifische Softwareanwendungen. Sie erstellen individuelle Software neu oder testen bestehende Anwendungen, passen diese an und entwickeln anwendungsgerechte Bedienoberflächen. Für ihre Arbeit nutzen sie Programmiersprachen und Werkzeuge wie zum Beispiel Entwicklertools. Außerdem übernehmen sie Aufgaben in der Projektplanung und -kontrolle. Darüber hinaus beheben sie Fehler mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen die Anwender.

Beim Programmieren bedienen sie sich verschiedener Programmiersprachen. Mithilfe der Skriptsprache PHP beispielsweise binden sie unter anderen Daten für die Webseite aus Datenbanken ein oder legen mit Formatierungssprachen wie CSS die inhaltliche Struktur von HTML-Dokumenten fest. Um ihre Programmierkenntnisse immer auf dem aktuellen Stand zu halten, recherchieren sie neue Entwicklungen im Internet oder in der aktuellen, oft englischsprachigen Fachliteratur. In Teamarbeit entwickeln sie dann Fragmente des Programms und verbinden sie. Zudem erstellen sie ein Handbuch für das Tool, weisen die Anwender in die Handhabung der Software ein und bieten im IT-Support Hilfestellung bei auftretenden Problemen. Sie beraten auch in Fragen der IT-Sicherheit, des Datenschutzes und des Urheberrechts. Dies kann individuell oder in Schulungen geschehen, die sie selbst planen, vorbereiten und durchführen.

Fachinformatik-Azubi/ne können in den unterschiedlichsten Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige Beschäftigung finden – Fachinformatiker werden nämlich fast überall gebraucht!

Als Computer-Experten sind sie die ersten Ansprechpartner für sämtliche technischen Angelegenheiten. Das kann ein abgestürzter Rechner sein, die Installation neuer Computersysteme, die Wartung der Geräte oder Reparaturen unterschiedlichster Art.

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