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Home Sonderthemen Haus&Garten Positives Signal in schwieriger Zeit
11:49 30.07.2020

„Die Zahl der Auszubildenden am Bau ist deutschlandweit weiter im Aufwärtstrend. Das ist eine gute Nachricht in diesen schwierigen Zeiten. Über alle vier Lehrjahre hinweg betrachtet, stieg die Zahl der Auszubildenden um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge liegt mit 13.053 auf Vorjahresniveau“, wie der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, betont.

Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse stieg in den alten Bundesländern um zwei Prozent auf 31.254 und um 9,2 Prozent auf 5.606 in den neuen Bundesländern. Insgesamt absolvieren derzeit 36.800 junge Menschen ihre Ausbildung in einem Baubetrieb (jeweils im Vergleich zum 30. Juni 2019).

„Noch sind viele Lehrstellen unbesetzt. Junge Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, können sich weiterhin bewerben. Darüber hinaus bieten viele Bauunternehmen Ferienjobs, die oft ein Einstieg in ein Ausbildungsverhältnis sind“, sagt Pakleppa.

FOTO: RONNARONG/123RF
FOTO: RONNARONG/123RF

Interessant sei auch, dass die Bauwirtschaft für junge Frauen zunehmend attraktiver wird: Der Anteil von Frauen, die sich für eine Ausbildung am Bau entschieden haben, liegt um ein Prozent höher als noch vor einem Jahr; im ersten Lehrjahr ist der Frauenanteil um 2,5 Prozent gestiegen (gegenüber 30. Juni 2019).

Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist weitestgehend stabil geblieben. Während sie in den alten Bundesländern leicht zurückgegangen ist, stieg sie in den neuen Bundesländern um 3,3 Prozent an. „Wir können auf unsere ausbildenden Baubetriebe stolz sein, denn diese lassen sich auch durch die Corona-Krise nicht irritieren.“

„Die Bauwirtschaft bietet beste Perspektiven für eine erfolgreiche Berufskarriere für qualifizierte Fachkräfte“, hebt Pakleppa hervor. Das gelte für alle Berufe gleichermaßen. Egal ob Managementfunktionen auf der Baustelle oder ein eigenes Unternehmen, dem Tatendrang der jungen Leute sind kaum Grenzen gesetzt. Eine abwechslungsreiche und sinnvolle Tätigkeit, aber auch hohe Ausbildungsvergütungen, gute Bezahlung sowie eine attraktive tarifliche Zusatzrente machten die Branche zu einem interessanten Arbeitgeber. „Bewerben lohnt sich also“, ist er überzeugt. (sta)

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