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Home Sonderthemen Haus&Garten Raus mit der alten Heizung
07:05 04.10.2019
Modernisieren lohnt sich: Hausbesitzer können mit einer neuen Heizung die laufenden Kosten senken, die Umwelt schonen – und gleichzeitig noch von finanziellen Zuschüssen profitieren. Foto: djd/Zukunft ERDGAS e.V./ Michael Setzpfandt

In vielen tausenden Haushalten wird Energie und damit bares Geld verschwendet – durch eine veraltete Heiztechnik, die technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Hausbesitzer, die sich zu einem Austausch ihrer Heizung entschließen, können deshalb auch in diesem Jahr von finanziellen Zuschüssen profitieren. Die Aktion „Raustauschwochen“ geht in die bereits dritte Runde und unterstützt Heizungsmodernisierer bis zum 31. Oktober 2019 durch eine zusätzliche Finanzspritze in Höhe von mindestens 200 Euro.

12 Millionen Heizungen sind veraltet

Hausbesitzer, die ihre alte Heizung gegen ein effizientes Erdgasmodell tauschen, tragen nicht nur zur Senkung der CO2-Emissionen bei. Sie profitieren auch finanziell und das in mehrfacher Hinsicht: Neben der Prämie, die von der Heizgeräteindustrie gestellt und von den Energieversorgern individuell aufgestockt wird, winken staatliche Fördermittel von bis zu 15 Prozent der Investitionssumme, beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben Berlin, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein beteiligen sich in diesem Jahr auch Niedersachsen und Bremen an der Aktion. Mehr als 60 regionale Stadtwerke und Energieversorger sowie namhafte Gerätehersteller unterstützen die „Raustauschwochen“ vor Ort. „Rund zwölf Millionen Heizungen im Bestand sind veraltet und arbeiten ineffizient. Mit der Förderung des Kesseltausches bringen die regionalen Energieversorger zusammen mit den Heizgeräteherstellern die Wärmewende voran“, erklärt Dr. Constantin Alsheimer, Vorsitzender des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (LDEW).

Initiiert wurden die diesjährigen „Raustauschwochen“ von der Brancheninitiative Zukunft Erdgas. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) sowie das SHK-Fachhandwerk und die Schornsteinfeger unterstützen das Gemeinschaftsprojekt als wertvolle Partner.

Modernisierer sparen bei Energiekosten

„Durch den Austausch aller alten Öl- und Gasheizgeräte in Deutschland durch moderne Gasbrennwertgeräte können der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen maßgeblich reduziert werden. Dadurch können wir die Klimaschutzziele für 2030 im Gebäudebereich erreichen. Und die Endverbraucher sparen noch dazu bei ihren Energiekosten“, weiß BDH-Präsident Uwe Glock.

Unter www.raustauschwochen.de können sich Modernisierer über die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort sowie die individuellen Fördermöglichkeiten informieren. Darüber hinaus bieten die teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke ausführliche Beratungen zum Heizungstausch an. (djd)


Die Solarthermie lässt sich optimal in den intelligenten Kreislauf eines Smarthome integrieren, wodurch die Bewohner neben niedrigeren Heizkosten und besserer Klimabilanz auch von praktischer App-Steuerung, genauer Leistungsüberwachung und schneller Wartung profitieren können. Foto: djd/BDH e.V., Köln
Die Solarthermie lässt sich optimal in den intelligenten Kreislauf eines Smarthome integrieren, wodurch die Bewohner neben niedrigeren Heizkosten und besserer Klimabilanz auch von praktischer App-Steuerung, genauer Leistungsüberwachung und schneller Wartung profitieren können. Foto: djd/BDH e.V., Köln

Moderne intelligente Haustechnik ist in Deutschland längst keine Zukunftsmusik mehr. Ganz im Gegenteil: Nach einer aktuellen Erhebung des Digitalverbands Bitkom besitzt bereits jeder vierte Bundesbürger mindestens ein Smarthome-Gerät – mit steigender Tendenz.

Gegenüber früheren Anlagen der ersten Generation lassen sich beispielsweise moderne Solarthermieanlagen mühelos in den Kreislauf eines smarten Heizsystems integrieren. Mithilfe einer Internetverbindung können Wärmeleistung und -verbrauch jederzeit abgerufen und kontrolliert werden – ganz egal ob vom Sofa aus oder von unterwegs. Dies ermöglicht im Bedarfsfall auch eine schnelle und unkomplizierte Wartung. Zudem erkennt die digitale Heizanlage ganz automatisch, ob jemand zu Hause ist. Sie kann selbstständig auf aktuelle Wetterdaten zugreifen und so für eine bestmögliche Ausnutzung der Sonnenkraft sorgen. Auch die Haushaltskasse freut sich: Das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie zeigt, dass sich der Energieverbrauch durch eine intelligente digitale Steuerung beim Heizen um bis zu 15 Prozent reduzieren lässt. Dies schont auch die Umwelt und verbessert die Klimabilanz. Das Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de liefert weitere Informationen zu diesem Thema.

Sparsam und ökologisch

Eine smarte Technologie ist die Solarthermie seit jeher. Clever nutzt sie Sonnenstrahlen, die es kostenlos vor der eigenen Haustür gibt, als Energie für die Wärmeversorgung. Verbraucher machen sich damit unabhängiger von schwankenden Heizkosten – denn bis zu 50 Prozent der benötigten Energie zur Heizungsunterstützung und/ oder Trinkwassererwärmung können durch die Nutzung der Sonnenkraft eingespart werden. Damit handeln Verbraucher ökologisch sensibel und verantwortungsvoll, so wird dank Solarthermie der Ausstoß von Klimagasen nachhaltig gesenkt. (djd)
  

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