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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Recht und Ordnung
11:10 19.02.2018
Foto: BerufeNet

Steuerfachangestellte unterstützen unter anderem Steuerberater/-innen bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung von Mandanten. Sie erteilen Auskünfte, stehen in Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, planen und überwachen Termine und stellen die Einhaltung von Fristen sicher. Sie stehen im engen Kontakt mit den Mandaten, verarbeiten deren Rechnungen, Belege und Kontoauszüge zu einer ordnungsgemäßen Buchführung, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide.

Darüber hinaus führen sie Lohn- und Gehaltsabrechnungen für Mandanten oder das eigene Unternehmen durch und wirken an der Erstellung von Jahresabschlüssen mit. Bei allen Tätigkeiten berücksichtigen sie stets die aktuelle Rechtslage und geltende Fristen. Außerdem erledigen sie allgemeine Büroarbeiten, führen die Korrespondenz und bereiten Unterlagen für Gesprächstermine mit Mandanten vor.


Mehr als schöne Zähne

Organisationstalente: Zahnmedizinische Fachangestellte

Foto: BerufeNet
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Zahnpflege ist ein absolutes Muss. Wer sich näher dafür interessiert, ist als zahnmedizinische Fachangestellte genau richtig.

Diese organisieren den Praxisbetrieb, indem sie Behandlungstermine und interne Abläufe planen und die Nutzbarkeit von Räumen, Geräten und Instrumenten sicherstellen. Sie assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und übernehmen je nach Qualifikation erweiterte Aufgaben in Bereichen wie Prophylaxe, prothetische und kieferorthopädische Assistenz.

Auf Anweisung des Zahnarztes bereiten sie Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke vor und fertigen Röntgenaufnahmen an. Sie dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung. Zahnmedizinische Fachangestellte betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung, erklären vorbeugende Maßnahmen und leiten zur Mundhygiene an. Im Kontakt mit Krankenkassen und Labors erledigen sie den Schriftverkehr, kontrollieren Zahlungseingänge und führen das betriebliche Mahnwesen.


Der Untergrund liegt ihnen am Herzen

Straßenbauer sind vielseitig einsetzbar

Straßenbauer/innen bauen Haupt- und Nebenstraßen, Geh- und Fahrradwege, Fußgängerzonen sowie Autobahnen und Flugplätze. Nach dem Abstecken der Baustelle beginnen sie mit den Erdarbeiten. Sie lösen Bodenmassen, transportieren, planieren und verdichten diese. Dazu setzen sie Bagger, Raupen und Walzen ein. Auf den verdichteten Untergrund bringen sie als Unterbau meist eine Schotterschicht und weitere Gesteinsgemische auf. Den Abschluss bildet eine Beton- oder Asphaltdecke als Fahrbahn. Außerdem führen Straßenbauer/innen Pflasterarbeiten aus und stellen Randbefestigungen, Böschungen sowie Entwässerungsgräben her. Neben dem Neubau übernehmen sie auch Unterhaltungs- und Reparaturarbeiten an Wegen und Straßen.


Unterwegs mit Bus und Bock

Foto: BerufeNet
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Berufskraftfahrer/innen sind im Personenverkehr beispielsweise als Busfahrer/innen im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig. Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich mit dem Lkw unterwegs. Sie verbringen viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die Straßenverkehrsregeln im In- und Ausland.

Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug durch. Dabei überprüfen sie zum Beispiel die Räder, den Motor und die Funktionsfähigkeit der Bremsanlagen. Anschließend nehmen sie das Transportgut oder das Gepäck der Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist, und kontrollieren die mitzuführenden Papiere und die je nach Fracht eventuell erforderliche Beschilderung des Fahrzeugs.


Helden rund ums Bad

Anlagenmechaniker bringen alles in Fluss

Foto: BerufeNet
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Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Grundsätzliche sind beispielsweise fließendes Wasser aus der Leitung und immer geheizte Wohnräume. Damit das stets funktioniert, sind Experten gefragt, nämlich Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Sie installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Badewannen, Duschkabinen und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Sie montieren Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Zunehmend wichtiger werden auch umweltbewusste versorgungstechnische Systeme, die mit regenerativen Energiequellen wie der Solartechnik verbunden werden können.

Ein weiteres Augenmerk: die Modernisierung sanitärer Anlagen in Altbauten. Bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen richten Anlagenmechaniker elektrische Baugruppen und Komponenten für Steuerungs- und Regelungsvorgänge ein. Im Rahmen des Kundendienstes warten sie die Heizanlage turnusmäßig und sind bei möglichen Funktionsstörungen schnell zur Stelle. Auch planen und installieren sie Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und binden sie in bestehende Anlagen ein. Sie beraten Kunden und weisen sie in die Bedienung der Geräte und Systeme ein.

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