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Home Sonderthemen Rund ums Auto Richtig überbrücken: So funktioniert es
07:49 19.02.2018
Wer beim Überbrücken Fehler macht, riskiert langfristige Schäden an der Batterie. Foto: dtd/thx

Nichts geht mehr. Die meisten Autofahrer haben es schon mindestens einmal mitgemacht: Die Batterie ist leer und der Motor bleibt stumm. Starthilfekabel helfen da aus der Not. Allerdings nur, wenn man auch weiß, wie man sie richtig anwendet. Ein paar wichtige Dinge sollte man dabei auf jeden Fall beachten.

Es passiert nicht mehr so oft wie früher, aber doch immer wieder: Die Autobatterie ist leer und das Auto steht still. Solange der Akku allerdings „nur“ leer und noch nicht völlig kaputt ist, bringt man ihn mit einem Starthilfekabel wieder in Gang. Daher sollte jeder für den Fall der Fälle die Helfer am besten griffbereit im Kofferraum parat haben – und wissen, wie man sie korrekt anwendet.

Schritt eins lautet hierbei: einen Helfer zu finden, der sein eigenes, funktionsfähiges Auto zum Überbrücken bereitstellt. Bleibt genug Raum für das Hilfsauto um zu rangieren, heißt es dann: Nachschauen, auf welcher Seite in den Autos die Batterie sich befindet und die Fahrzeuge so nah wie möglich aneinander platzieren – und den Motor ausschalten.

Bevor man überhaupt loslegt, empfiehlt es sich, einen Blick in die Betriebsanleitung der Fahrzeuge bezüglich der elektrischen Geräte im stillliegenden Auto zu werfen. Dort stehen wichtige Hinweise, die man bei diesem Vorgang beachten sollte. Zuerst wird normalerweise die rote Klemme des Startkabels mit dem Pluspol der Spenderbatterie verbunden. Danach befestigt man das andere Ende desselben Kabels mit dem Pluspol des stillliegenden Autos. Dann ist das schwarze Kabel an der Reihe: erst an den Minuspol des fahrtüchtigen Fahrzeugs, danach an einem Metallteil des liegenden Autos anschließen. Wichtig ist, sich auf diese Reihenfolge zu konzentrieren, ansonsten riskiert man Schäden.

Sind alle Kabel am richtigen Platz, zündet man zunächst das Auto mit der Spenderbatterie, dann das andere. Jetzt ist der größte Teil der Arbeit erledigt. Das Hilfsauto kann wieder ausgeschaltet werden. Das Auto mit der leeren Batterie muss unbedingt weiterlaufen. In umgekehrter Reihenfolge werden die Kabel dann abgeklemmt: also erst das schwarze, dann das rote Kabel.

Wer anschließend eine weite, also einige Kilometer lange Strecke zurücklegt und dabei nach Möglichkeit die elektrischen Geräte ausgeschaltet lässt, hat danach wieder ein normal funktionierendes Fahrzeug. dtd

SternPartner GmbH & Co. KG

Politur-Ratgeber

Wie man den Lack wie ein Experte zum Strahlen bringt und schützt

Wer sein Auto liebt, poliert. Und das sind die meisten. Erstrahlt das Gefährt im hellen Glanze freut sich das Herz des Besitzers. Aber auch hier gilt: Nur wer es richtig anpackt, schafft es auch, die Oberfläche wirklich auf Hochglanz zu striegeln. Doch mit etwas Geduld und diesen Tipps hüllt jeder sein Auto mit Hochglanz – und schützt den Lack professionell. Wirkliche Politur- Profis achten schon bevor sie den ersten Lappen über den Lack ziehen darauf, wo das Auto steht. Denn: Findet die Aktion in der prallen Sonne statt, wird es schon schwieriger. Fast alle Politurmittel trocknen dann viel zu schnell und „verzieren“ den Lack eher mit weißen Schmierstreifen als mit edlem Glanz. Los geht es mit dem Dach und von da aus sollte man sich systematisch nach unten durch arbeiten. Die Autopolitur wird auf einem circa faustgroßen Stück Polierwatte gebracht und mit kreisenden Bewegungen über der Oberfläche verteilt. Die Politur sollte kurz antrocknen. Ist sie nach ein paar Minuten trocken genug, entfernt man die Überreste mit einem neuen Stück Polierwatte. Kunststoffteile sollten mit einem speziellen Reiniger behandelt werden. Auch für kleine matte Stellen, die bei der normalen Politur nicht verschwinden, gibt es spezielle Schleifpasten, die helfen. Nicht vergessen werden sollten die Chromteile sowie die Zierleisten und Radflaufeinfassungen. Letztere sind meistens schwarz und vergrauen mit der Zeit, wenn man sie nicht regelmäßig pflegt. Und erhalten zudem den optimalen Schutz bei allen Wetterverhältnissen, die auch der Rest der Karosserie durch eine gute Politur erlangt. dmd

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