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Wolfsburg
09:17 09.06.2021
Lutz Hesse (links), Kerstin Poethkow und Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka mit Tablets, die im Rahmen des Digital-Pakts Schule bereits angeschafft wurden. Foto: Samtgemeinde Meinersen

Mit dem Digital-Pakt Schule, der bereits 2019 ins Leben gerufen wurde und für den der Bund insgesamt 5 Milliarden Euro bereitstellt, sollen Schulen digital besser aufgestellt werden. In der Samtgemeinde Meinersen sei man, was das Thema betrifft, „auf der Zielgeraden“, teilt die Verwaltung mit. Insgesamt rund 650.000 Euro an Fördermitteln kann die Samtgemeinde abrufen. „Der Digital-Pakt Schule ist der nächste wichtige Schritt in eine digitale Lernumgebung“, sagt Lutz Hesse, Fachbereichsleiter Jugend, Bildung und Soziales.

Stahl Bestattungen

Die Entscheidung, wofür das Geld aus dem Digital-Pakt ausgegeben wird, trifft der Schulträger in enger Abstimmung mit den Schulen. „Die Schulen legen ihre Medienkonzepte vor, die eine wesentliche Zuwendungsvoraussetzung der Förderrichtlinie bilden – denn ohne überzeugendes Konzept keine Förderung“, weiß Hesse. Anschließend führe die Samtgemeinde Gespräche mit den Schulen sowie mit dem IT-Verbund des Landkreises, um die Maßnahmen herauszuarbeiten, die über den Digital-Pakt gefördert werden können. Da die Förderrichtlinie vorrangig die Verbesserung der Infrastruktur unterstützen soll, wurde durch die Samtgemeinde bereits das WLAN an allen Schulen aufgebaut. Außerdem wurde kurzfristig in die digitale Kommunikations- und Arbeitsplattform IServ investiert, um den Schulen in der Corona-Pandemie das Home schooling zu erleichtern. „Inzwischen liegen auch einige fertiggestellte Medienkonzepte der Schulen vor, so dass weitere Projekte in der Planung sind“, freut sich Hesse. Investiert werde unter anderem in die zahlenmäßige Aufstockung interaktiver Tafeln, um nach Möglichkeit jeden Klassenraum damit auszustatten. Nachrangig erfolgt die Investition in mobile Endgeräte wie Tablets und Laptops. „Bereits vor Jahren haben Rat und Verwaltung frühzeitig erste Maßnahmen umgesetzt“, ist Hesse froh, dass es in der Samtgemeinde so gut läuft.

Es sei gut gewesen, dass die Förderrichtlinie den Schulen und dem Schulträger auferlegt habe, sich intensiv mit der digitalen Bildung zu beschäftigen, um die finanziellen Ressourcen mit dem höchstmöglichen Wirkungsgrad einsetzen zu können, findet Hesse. Ein großer Dank gehe an die Schulleitungen und die Lehrkräfte, die sehr gute Konzepte erstellt hätten. Ein langwieriger Prozess vom Entwurf der Förderrichtlinie über die notwendigen Beschlüsse der Gremien, den Au au der notwendigen Infrastruktur, die Erstellung der Medienkonzepte, die Abstimmung mit der IT-Gesellschaft bis hin zur Antragstellung sei nun auf der Zielgeraden. Hesse ist sich sicher: „Wir haben gemeinsam unsere Hausaufgaben gut gemacht.“ (bos)
     

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