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Home Sonderthemen Haus&Garten Sicher auf Beton gebaut
22:54 12.11.2018
Wer sich für ein Massivhaus aus Beton entscheidet, ist in der Regel auf der sicheren Seite.
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Die Menschen entscheiden sich aus den unterschiedlichsten Gründen für ein Eigenheim: um sich die monatlichen Mietkosten zu ersparen oder um eine gute Geldanlage und Altersvorsorge zu besitzen – letztendlich geht es aber immer auch um ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Wer neu baut, will sich neben einem schönen auch ein sicheres Zuhause erschaffen. Bezüglich der Sicherheit gibt es bestimmte Verordnungen, die beim Bauen zu erfüllen sind. Der Gesetzgeber fordert beispielsweise, dass Ein- oder Zweifamilienhäuser im Brandfall eine halbe Stunde lang stehen bleiben müssen. In einem Neubau empfiehlt es sich, dass möglichst viele und besonders die tragenden Elemente, wie Wände oder Pfeiler, aus brandsicheren Materialien bestehen. Betonbauteile zum Beispiel sind feuerbeständig und verkörpern damit Sicherheit im eigenen Zuhause.


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„Kühlender“ Effekt

Kommt es trotz Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Brand, ist eine Wand oder ein Treppenhaus aus Beton die beste Bremse, um zu verhindern, dass das Feuer auf andere Räume übergreift. Außerdem kann der Baustoff aus Zement, Wasser und Gesteinskörnungen ungemein viel Wärme speichern. Das heißt, eine Wand aus Beton „kühlt“ bei einem Brand die bis zu 1000 Grad Celsius mögliche Hitze des Feuers ab, indem sie einen großen Teil der Wärme in sich aufnimmt. Diese Eigenschaft untermauern Tests, wie die Normbrandprüfung. Dabei wurden Betonbalken mit einem Querschnitt von 160 x 300 Millimetern eine Stunde lang dem lodernden Feuer ausgesetzt. Das Ergebnis ist erstaunlich: 16 Millimeter unter der Oberfläche lag die Temperatur noch bei 600 Grad Celsius, im Abstand von 42 Millimetern waren es nur noch 300 Grad Celsius – ein unkritischer Bereich.

Im Haus aus Beton lässt sich auch das offene Kaminfeuer entspannt genießen. Fotos (2): Betonservice Süd
Im Haus aus Beton lässt sich auch das offene Kaminfeuer entspannt genießen. Fotos (2): Betonservice Süd

Zudem kann Beton nicht schmelzen und bildet keinen Rauch. Diese Erkenntnis ist – so banal sie klingen mag – sehr wichtig, wenn man bedenkt, dass Brände sich vor allem nachts schnell ausbreiten. Dann sind in erster Linie nicht die hohen Temperaturen, sondern der Rauch für die schlafenden Bewohner eine Gefahr. Die dabei entstehenden Gase sind extrem giftig und machen flüchtende Betroffene schnell orientierungslos, selbst wenn sie sich in ihren eigenen vier Wänden bestens auskennen. Der Baustoff Beton dagegen kann nicht brennen, gibt keine Gase ab, sorgt bei Wohnungsbränden für weniger belastete Luft und somit für rettende Fluchtwege.

Robuste Wände

Doch nicht nur in Sachen Brandschutz zeigt sich ein Haus aus Beton extrem stabil. Im Winter und Herbst bewahrt ein Betondach vor Schäden durch Stürme und hohe Schneelasten. Wenn es zu Überschwemmungen kommt, stehen die Besitzer eines Betonkellers auf der sicheren Seite, denn die robusten Wände halten den enormen Wasserbelastungen stand. Außerdem wird der Boden nicht durchfeuchtet. Nach Unwettern trocknet Beton schneller und das Untergeschoss kann innerhalb kürzester Zeit wieder genutzt werden. Gründe genug für viele „Häuslebauer“, bei den Bauplanungen auf ein Massivhaus zu setzen.

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