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Home Sonderthemen Sonstiges Sicherheit wird finanziell gefördert
09:26 18.11.2019
Wer seine eigenen vier Wände sicherer machen will, sollte sich über das KfW-Förderprogramm zur Verbesserung des Einbruchschutzes informieren. Foto: djd/Telenot Alarmsysteme

Einbrecher machen sich nicht gerne Umstände. Sie gehen den Weg des geringsten Widerstands und lassen gesicherte Gebäude in den meisten Fällen links liegen. Dass immer mehr Häuser über gute Einbruchsicherungen verfügen, zeigt sich auch in Statistiken der Kriminalpolizei: Der Anteil erfolgloser Einbruchsversuche steigt an.

Anerkannte Fachunternehmen bieten hohe Sicherheitsstandards

Auf der sicheren Seite sind Haus- und Wohnungseigentümer, wenn sie bei der Auswahl von Produkten und Anbietern auf das VdS-Zeichen der deutschen Schadenversicherer achten. Es zeigt an, dass alle einschlägigen Normen erfüllt sind und dass Anlagen sowie Unternehmen hohen Standards genügen. Unter www.telenot.de gibt es mehr Informationen und die Adressen autorisierter Sicherheitsfachbetriebe. „Wenn die Arbeiten von einem anerkannten Fachunternehmen ausgeführt werden und technische Mindeststandards erfüllen, dann können für die Finanzierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Haussicherheit auch Gelder über das KfW-Förderprogramm 455-E beantragt werden“, sagt Sicherheitsexperte Alexander Balle von Telenot.
  

Bis zu 1600 Euro KfW-Förderung

Die KfW Förderbank gewährt einen Zuschuss von 20 Prozent der förderfähigen Kosten bis 1000 Euro. Über 1000 Euro können noch zehn Prozent der Kosten bezuschusst werden. Die maximale Fördersumme liegt bei 1600 Euro. Gefördert werden beispielsweise Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion, wenn diese den Anforderungen der DIN VDE V 0826-1 entsprechen. Wer größere Modernisierungsmaßnahmen plant, der kann die Förderung für die Verbesserung der Haussicherung mit weiteren KfW-Programmen kombinieren, etwa für die energetische Sanierung oder für mehr Barrierefreiheit.

Ein zertifiziertes und smartes Haussicherungssystem wie compact easy von Telenot sorgt nicht nur für Sicherheit und zuverlässige Alarmierung. Auch Außenlicht und Garagentor lassen sich damit bedienen. Darüber hinaus bieten sich an die Zentrale angeschlossene Melder an, die das Haus und seine Bewohner vor zusätzlichen Gefahren schützen: die vorgeschriebenen Rauchwarnmelder gleichermaßen wie Wasser-, Kohlenstoffmonoxid-, Gas- oder Temperaturmelder. Mittels der Steuerungs-App hat man alles auch von unterwegs im Blick. (djd)


Ein Tresor schützt wichtige Wertgegenstände und Dokumente vor verschiedenen Gefahren – nicht nur bei einem Einbruch, sondern auch im Fall eines Wohnungsbrands. Foto: djd/Hartmann Tresore/SFIO CRACHO - stock.adobe.com
Ein Tresor schützt wichtige Wertgegenstände und Dokumente vor verschiedenen Gefahren – nicht nur bei einem Einbruch, sondern auch im Fall eines Wohnungsbrands. Foto: djd/Hartmann Tresore/SFIO CRACHO - stock.adobe.com

Es gibt Dinge, die kann man nicht ersetzen. Wichtige Dokumente wie das Familienstammbuch oder ein Diplom etwa. Aber auch ideelle Werte, zum Beispiel die Uhr des Großvaters oder der Lieblingsring der Oma, gehören dazu. Derartige Gegenstände zu Hause in einem Schrank zu lagern, ist ein großes Risiko, besonders bei einem möglichen Einbruch. Ein eigener Tresor, der Werte vor Ganoven schützen kann, ist somit für nahezu jeden Haushalt eine sinnvolle Anschaffung – und keineswegs nur für vermögende Menschen.

Nicht jeder Tresor ist wirklich sicher

Allerdings ist Tresor längst nicht gleich Tresor. Vermeintliche Schnäppchen sind häufig ihren Preis nicht wert, warnt Markus Hartmann vom deutschen Hersteller Hartmann Tresore: „Tests etwa der Versicherungswirtschaft haben gezeigt, dass Billigmodelle oft in wenigen Augenblicken zu knacken sind. Beim Kauf eines Tresors sollte man daher auf die Zertifizierung durch eine unabhängige Einrichtung wie zum Beispiel der VdS Schadenverhütung achten.“ Die Tests auf Basis gültiger europäischer Normen seien gleichzeitig eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Wertschutzschrank von der eigenen Versicherung anerkannt wird.

Neben der Auswahl des Tresors kommt es aber auch auf den passenden Standort an. Für hohe Sicherheit ist etwa eine Verankerung durch den Fachmann notwendig. „Wer gerade neu baut oder ein älteres Haus kauft und saniert, hat damit eine gute Gelegenheit, gleich an die Sicherheit und den Schutz wichtiger Werte zu denken“, so Hartmann weiter. Dabei komme unter anderem ein Wandtresor in Frage, der unauffällig in der Wand „verschwindet“.

Andererseits gibt es sogar Tresore, die sich mit attraktiven Designs und Oberflächen harmonisch an den jeweiligen Wohnstil anpassen. Unter www. hartmann-tresore.de etwa gibt es mehr Tipps rund um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden und eine Kontaktmöglichkeit für eine individuelle Beratung.

Wichtiges auch vor Brandgefa hren schützen

Noch ein wichtiger Tipp gerade für den Privathaushalt: Neben dem Einbruchschutz sollte ein guter Tresor seinen Inhalt auch vor Brandgefahren bewahren. Ideelle Werte wie Familienfotos ebenso wie wichtige Unterlagen sind damit rundum sicher. Auch der Feuerschutz sollte entsprechend zertifiziert und nachgewiesen sein. Zunehmend ausgedient hat übrigens der klassische Tresorschlüssel. Er wird heute bei vielen Modellen durch die Eingabe eines individuellen PIN-Codes oder sogar durch einen Scan des Fingerabdrucks ersetzt. (djd)

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